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Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs · 1925-02-15 · 11 (15.2.1925) · p. Seite 232

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Journal
Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
Volume
I (1924-1925)
Issue
11 (15.2.1925)
Date
1925-02-15
Page
Seite 232 (sequence 6)
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— 232 - bungen bei der Davidsstadt am Berge Ophel fortsetzte, einen „salomonischen Turm" von 40 Fuß Höhe entdeckt. Der Turm, der zwei Bastionen , hat, gewährt einen überraschend schönen Anblick. Er ist mit Plastiken im davidischen Stil verziert. Die Entdeckung hat in ganz Palästina großes Aufsehen erregt. Touristen aus allen Teilen Palästinas eilen herbei, um den Turm zu betrachten. Die Regierung hat sofort Maßnahmen ergriffen, den Turm als nationales Denkmal zu erhalten. Prof. Macalister, der im Austrage der Palästina-Forschungs-Gesellschaft und der Zeitung „Daily Telegraph" die Ausgrabungen in der Davidsstadt und auf dem Berge Ophel leitete, veröffentlicht soeben seinen Bericht über diese Ausgrabung. „Als ich Jerusalem verließ" so erzählt Prof. Macalister, „war das Jntereffe auf zwei. Objekte konzentriert: Die Erforschung der Stadtbefestigung auf der Ostseite und die Durchforschung einer Höhle, die noch im Jahre 1909 von der Parker-Expedition entdeckt worden ist. Die bloßgelegte Stadtmauer ist zweifellos jener Festungswall, von welchem aus die Jebusiten König David höhnten und ihm zuriefen, diese Feste sei nicht zu erobern. Diese Mauer ist 20 Fuß dick; die Überreste ragen jetzt noch 20 Fuß in die Höhe. Es ist zu begrüßen, daß die Regierung diese Mauerüberreste als nationales Denkmal erhalten r io unerreichter Auswahl zu vorteilhaften Preisen Damen- [Kleiderstoffe ■ LORENZ STUTT GA RT / § K strSsse' ” will; es ist -bte stärkste Stadtmauer, die je in Palästina entdeckt worden ist. Es wurde ein Turm bloßgelegt, der zweifellos die erste Anlage der Befestigung darstellt. Der jetzt die Ausgrabungen leitende Mr. Duncan ist der Meinung, daß der viereckige Auffatz des Turmes eine Arbeit aus der Zeit Salomos ist. Das Mauerwerk ist erstflafftg; eine „spätere minderwertigere Reparatur weist auf die Zeiten Nehemias hin." Man ist enttäuscht, daß keinerlei Inschriften gefunden wurden. „Ich hoffe noch immer" sagt Professor Macalister, „daß in der Hauptstadt der Könige Judas noch Steininschristen gefunden werden. ES ist möglich, daß man König Salomos Chronik seines eigenen Ruhmes noch auf Steinfragmenten im Tyropeontal auffinden wird. Möglich ist auch, daß die spätere monotheistische Orthodoxie die Inschriften als Überreste heidnischer Sitten zerstört hat. Das könnte eine Erklärung für das Fehlen jeglicher Inschriften an ausgegrabenen historischen Bauten sein. Indessen ist in einer Höhle eine Anzahl Tonscherben aufgefunden worden, die Inschriften mit Feder und Tinte aufweisen. Die Sprache ist hebräisch, die Inschrift zeigt die kursive Form des alten hebräischen Alphabets. Das Dokument stammt zweifellos aus der Zeit der Judenkönige. Eine größere Anzahl ähnlicher Dokumente wurden in Samaria gefunden. IMPERIAL- GRUDEHERDE ohne Staubplage mit Patent'Hocbglatentwickler sind unübertrefflich! Täglich praktische Vorführung bei Bohner & Pfaffmann Marienstr. 30 gegenüber Cafe Fürstenhof Schuhhaus Feigenheimer Allein- & Verkauf der Herz-Schuhe STUTTGART, Friedrichstr. 52 Paul Kermess« co., Stuttgart Tuchhandlung Paullnenstraße 20'., Ecke Tüblngeretraße Reiche Auswahl in deutschen u.ausländ. Stoffneuheiten * Feinste Schneiderware * Aeußerste Preise Reelle Bedienung Fachmännische Beratung

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