Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- I (1924-1925)
- Issue
- 10 (15.1.1925)
- Date
- 1925-01-15
- Page
- Seite 209 (sequence 19)
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— 209 — Bilder auS der Borzeit der württembergischen Gemeinden. Am Sonntag nachmittag veranstaltete -das Borsteheramt zu Ehren Dr. Treitels eine offizielle Festfitzung, zu welcher der israelitische Oberrat seinen stellvertretenden Präsidenten Louis Hirsch entsandt hatte. Nachdem der Vorsitzende die Versammlung eröffnet, überreichte der dienstSlteste Vorsteher Brno Heumann mit Worten dankbarer Verehrung das Festgeschenk der Gemeinde. Oberrat Hirsch übermittelte die Wünsche der Behörde, die in einem überaus anerkennend gehaltenen Erlaß des Oberrats ausgesprochen wurde», und übergab Dr.Treitel als Ehrengeschenk ein Prachtwerk des jüdischen Schrifttums. Dr. Straßburger feierte den Forscher und jederzeit hilfsbereiten Kollegen und übermittelte die Wünsche und Ehrungen des württembergischen Rabbinerverbandes. | Rabbiner Dr. Schlesinger-Buchau beglückwünschte den Nachbarkollegen. Für die Chewra-Kadischa sprach deren Kassier Heinrich Heumann, für die Chewra Talmud- Thora deren Vorsitzender Ludwig Nördlinger, für den Frauenoerein Frau Beno Heumann, für den Leseverein Vorsteher Hofheimer, für den Synagogengesangverein Vorsteher S. L. Steiner und für den Jugendbund Hauptlehrer Kahn. Tief bewegt dantte der Jubilar für alle diese Ehrungen mit dem Gelöbnis, auch weiter seine ganze Kraft seiner Gemeinde zu weihen. Hauptlehrer Kahn durfte die Festfitzung mit den Worten schließen. daß eine Gemeinde, die selbst am höchsten ehrt. ihren Beamten s> ehrt, sich Bad Mergentheim. Die Chewra Kaddischa feierte das 125 jährige Bestehen der Brüderschaft durch ein Festeffen. bei dem Rabbiner Dr. Kahn einen Rückblick über die Geschichte des Vereins gab. Die Chewra wurde am Chanukka 5559, das ist im Dezember!1798, durch den Rabbiner Salomo Cohen, der kurz zuvor von Schnaittach hierher berufen war, begründet. In der Einleitung zu den Satzungen (Tekonaus) her Bruderschaft gibt der Rabbiner seiner Genugtuung darüber Ausdruck, daß sich hier Männer gefunden^ welche die drei religiösen Pflichten des Thoraftudiums, des Gottesdienstes, und der Ltebestätigkeit auf sich nehmen wollten. Er setzt dann die Formen und näheren Bestimmungen für die Bruderschaft fest. Besuch und Pflegender Kranken, Totenwache, Taharah und das Geleiten der Toten nach dem Bezirksfriedhof in Unterbalbach weihen geregelt. Die Unterstützung in Krankheitsfällen sein Gulden wöchentlich) und die Stellung'eines Krankenpflegers in Notfällen werden^eingerichtet. Diese Statuten"werden noch teb>£hLfttT.S9 Eigene Meilen in Leder für Damen und Herren Extra-biiQabot I dar mm» aigan. Ladarfabrik Geo- D. Knipp SofienatraBe 21 Mahlers Waten-Fabrik Stuttgart - Feieren Spealal-Fabrik in Tafel-Wagen DeilaMl-Laufgew. u Peraonenwagen — Reparaturen ]eder Art Schuhhaus STR Gegrflndet 1869 STUTTGART CANNSTATT K0nlgstr.21 Ecke Stlftatr. Marldstraße 21 Edle Qualitätsmarken Vornehme Gesellschaftsschuhe Feine Winterhausschuhe | Dr. SCH.OLL’SjFuBpflege I? » & Sofie Sngelj Stuttgart OlotebüHIstraße 431 SYeue i'Modelle, 'Dlbend/cteider ZMantel/cleider, Kostüme, ^Mäntel gmtHMttmn.. ‘ «bnr.« weiNSroßtlNNdtllNS Utbnn(ltoee ncS XD, VenZ Sohne nrl Fernsprecher 8$0$/10 Spezialgeschäst für gelagerte Flaschenweine Schaumweine - Spirituosen und Liköre «MIIIIMNM " " """"""""""".iMuiniiniiiiimimHHiiiHUiHimiuuHimiiiiiimiiinri