Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- I (1924-1925)
- Issue
- 9 (15.12.1924)
- Date
- 1924-12-15
- Page
- Seite 164 (sequence 14)
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— 164 — pel, sowie die Herren Prof. Dr. Julius Guttmann. Studienrat Hammerstein, Dr. Torezyner haben sich als Dozenten zur Verfügung gestellt. An Referaten find bisher angemeldet die Probleme der religionspädagogischen Behandlung der Bibelwiffenschaft, der biblischen Archäologie, der Mischna, der Methodik des Talmud, des nachbiblischen Geschichtsunterrichts, des Kultureinflusses der Juden im Mittelalter, der jüd. Religionsphilosophie, der religiösen Strömungen der Gegenwart, sowie homiletische Grundfragen für Lehrer und neuere Methoden des hebräischen Sprachunterrichts. Jeder Kurs soll etwa 3 Stunden umfasien. Eine Teilnehmergebühr von inssamt 6 M. ist in Aussicht genommen. Für die von auswärts kommenden Kollegen werden die genannten Lehrerorganisationen bei rechtzeiger Anmeldung für billige oder kostenlose Unterbringung und Verpflegung. sowie nach Möglichkeit für Reisebeihilfen, soweit solche nicht von den einzelnen Gemeinden gewährt werden, bemüht sein. Der im Jnterefle der Lehrerfortbildung sehr begrüßenswerte Plan -kann nur verwirklicht werden, wemndie Fr.J.V. bis spätestens 18. Dezember übersehen kann, mit welcher Beteiligung gerechnet werden kann. Alle Lehrer oder Lehrerinnen, die an den Kursen ganz oder teilweise teilzunehmen beabsichtigen. werden gebeten, ihre Anmeldungen sofort an den Vorsitzenden der Wissenschaftlichen Vereinigung, Herrn Robert Hirschfeld, Berlin W.15, Joachimsthalerstr. 14 zu richten. Rabbiner Dr. Treitel zum 80. Geburtslage. Am 3.Jan.vollendet Dr.Leopold Treitel der ehrwürdige emeritierte Rabbiner der Laupheimer Gemeinde sein achtzigstes Lebensjahr. Der geistvolle tiefgelehrte Jubilar, eine Zierde seines Standes, ist ein Kind der Breslauer Gemeinde. Nachdem er in den Jahren 1866 — 1876 dem Breslauer Rabbinerseminar angehört, wurde er 1878 zum Rabbiner der Gemeinde Koschmin, 1881 nach Briefen und 1884 nach Karlsruhe berufen. Seit 1895 ist er Rabbiner in Laupheim. Treitel hat sich als Philoforscher einen bleibenden Ehrennamen erworben. Bereits seine Doktorarbeit war dem großen Alexandriner gewidmet. Treitel ist der Liebe seiner Jugend treu geblieben. Anläßlich seines 70. Geburtstages gab sein Schwager Professor Markus Brann Treitels Veröffentlichungen über Philo seit 1872 unter dem Namen Philonische Studien (Breslau 1915) heraus, und im vorigen Jahre vollendete der unermüdliche Verfaffer sein abschließendes Werk „Die gesamte Theologie und Philosophie Philos v. Alexandria " (Berlin 1923)." Treitel feiert seinen Ehrentag an der Seite der miliNIKD/AHL 4»pl/llVI iirtiC&GNIUli BC/CH%EN*TRa&6* . IEKtlKI'l1l44S ' mucB \ Ernst Clappier- Bildhauer WerkstStte ffflr Grabmal-Kunst Femepr. 1947 Pragfriedhof Friedhofstr. 25 gegenQber dam Israelitischen Friedhof °Willy Q)eetjen 'StUfon cf.-ST. BberHardslraße 25406 Stuttgart 20 €öamenpulb und 'JConfefction C. Ruef, Stuttgart, Poststr. 7 Spezialgeschäft für Liebhaberkünste / empfiehlt feine Holzwaren für Tarsomalerei und Kerbschnitt MÖBEL in großer Auswahl für jeden Stand liefert unter günstigen Zahlungsbedingungen und billigsten Preisen Möbelfabrik Zink Stuttgart . Sene/elderstraße 68 B \