Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Journal
- Gemeinde-Zeitung für die israelitischen Gemeinden Württembergs
- Volume
- I (1924-1925)
- Issue
- 2 (15.5.1924)
- Date
- 1924-05-15
- Page
- Seite 29 (sequence 13)
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- 29 - tjören Sie, einen Fehler darf doch ein Mensch haben!" 4 Er schlägt einem alten Manne ein junges Mädchen zur Gattin vor. »Ich bin ja zwanzig Jahre älter als sie!" „Schadet nichts, das gleicht sich auS; wenn ihr sie auschaut, werdet ihr um zehn Jahre jünger; wenn sie euch ansieht, wird sie um zehn Jahre älter!" Der Bräutigam sollte zehn Taler Mitgift erhalten. Am Hochzeitstag erhielt er nur fünf und weigerte sich zur Trauung zu gehen. Der Schadchen ward als Nothrlfer gerufen und donnerte den Zögernden an: „Was, ein ehrbares Mädchen willst du sitzen lassen? Ich sage dir, die feinsten Leute ziehen oft Tausende von der versprochenen Mitgift ab, tutb man heiratet und ist glücklich, und du willst wegen lumpiger fünf Taler ein anständiges Mädchen beschämen?!" „Das Mädchen, das Sie meinem Sohn Vorschlägen, besitzt ja keinen Pfennig!" „Das ist wahr, aber es besitzt doch so viel, daß eS dem Hause einmal an nichts fehlen wird!" „Wieso denn?" „Sie ist schön, und das Weisheitswort sagt: „Schönheit ist ein Vermögen." Sie ist gut und die Schrift sagt: „Eine gute Frau ist ein Schatz." Was wollen Sie mehr für Ihren Sohn?" Familiemiachrichten. Stuttgart. Eheschließungen: > 15.4. Kaufmann, Eng. Karl. vr. merl. U. Elsa Neuburger <L' 1 . ---------- 's/ss/y' ■■'SS/////' $ie kennen e* weit bringen auf unseren büromöbeln MWTMANN Ltuttysrt, Marfeoflr. 10 t; - I :• -i L. J •f. ' i