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Jüdisches Gemeindeblatt für das Gebiet der Rheinpfalz · 1937-11-26 · 4 (26.11.1937) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Gemeindeblatt für das Gebiet der Rheinpfalz
Volume
1 (1937 - 1938)
Issue
4 (26.11.1937)
Date
1937-11-26
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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Neuerscheinung! y Bertha Badt-Strauß: ■ ' JÜDINNEN <3anzleinenband mit Schutzumschlag 3.— RH Es gibt nichts Besseres als eine gute Frau; Es giht nichts Schlimmeres als eine böse Frau, (Jüdisches Sprichwort.) Es ist nicht ganz leicht, die Gcstult der Jüdin eindeutig zu bestimmen. Wenn der Jude — wie mehr als einmal von kundiger Seite gesagt worden ist — als ein Mensch der Polarität geschaffen ist, immer fähig und geneigt, ins Letzte vorzudringen, ob es sich nun um das Letzte der Hingabe an einen Gedanken oder auch um das Letzte der Niedrigkeit handelt, so ist die Jüdin auch hierin Hein von unserem Hein und Fleisch von unserem Fleisch. Drastisch drückt das Jüdische Sprichwort diese Erkenntnis aus — ernster lehrt es uns die jüdische Geschichte: Jüdinnen als treueste Hüterinnen und Kcwahrcrinncn des Volksguts zeigt sie uns — und auf der anderen Seite wieder Jüdinnen als rascheste Flüchtlinge vom alten Weg und von den alten Lehren. Um diese Zwiespältigkeit zu verstehen, muß man die Jüdin in ihrem \Vcscn, ihrer Stellung im jüdischen Hecht und Gesetz — und daneben ihre sich im Laufe der Jahrhunderte wandelnde Stellung im jüdischen Volkscmpfiiulcn betrachten. Erst dunu wird mau die Holle der Jüdin in der jüdischen Geschichte begreifen können: die merkwürdige Doppelhcit, die sie uns sowohl al» Hüterin wie als Zcrstörcrin altjüdischer Volkswertc zeigt: Gestalten wie. > Athalja und Iscbcl neben Ruth und Hauuah. Der Tempel in Jerusalem ist durch die Schuld der Frauen zerstört worden, so sagt der Midrasch. Aber durch die Rjttc der Mutter Habel, die um ihre Küidcr klagt, Wird Israel einst erlöst werden. Dieses Huch ist keine „Geschichte'- der „Jüdin", sondern zeigt auf, wie jüdische Frauen in das jüdische Dasein „Wirkungen ausstrahlten". Unsere Bücher liefert Ihnen jeder jüdische Buchhändler. Wo ein solcher nicht vorhanden ist, wenden Sie sich direkt an den Joachim Goldstein Verlag, JUd. Buchverlag. Bln.-Wilmersdorff 1

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