Jüdischer Volksbote
- Journal
- Jüdischer Volksbote
- Volume
- 1912
- Issue
- 21 (3.1912)
- Date
- 1912-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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!^">l ®rgon der Lommission für Ländliche Wohlfahrtspflege der freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums. um .«L- 1*S Wo. 21. Frankfurt a. M., Nissan 5672 1912 Ri$$an. Von Rabb. Ar. Aruhaus-Ostrowo. Das erste Gesetz, welches nr» im Aufträge Gottes dem Volke Israel vorlegte, war ein ganz eigentümliches; bezog es sich doch auf eine neue Zeiteinteilung, auf eine neue Kalenderberechnuug und nicht auf das Beobachten eines Gebotes, das die Gewohnheiten des Einzel» nen anders als bisher gestalten sollte. nwn npmb oaS ni.i prs-i DTin rin ca1? ntn rinn Dieser Monat sei euch der Anfang der Monate, der erste sei er euch unter den Monaten des Jahres. Ein auf den ersten Blick geringfügig erscheinendes Gesetz! Aber trotzdem ein tief einschneidendes! Anders als die Egypter, bei denen sie geweilt, sollten von nun an die Kinder Israels zählen und rechnen und ihre Monate bestimmen. Den Egyptern war die Sonne der Gott, dem sie dienten, die Sonne verehrten sie gleich anderen heidnischen Völkern des Altertums als die Himmelskönigin, welche sich scheinbar selbst nicht veränderte, aber die verschiedenartigsten Veränderungen und Umwälzungen in der Natur hervorbrachte. Dieser.Glaube sollte in Israel ein für alle Male vernichtet werden, es sollte ihm die neue Zeitrechnung nai ca1? nw rinn an dem sich stets verändernden Monde gezeigt und damit die Idee der Weltschöpfung durch ein unsichtbares Wesen ihm veranschaulicht werden das über Sonne und Mond steht und sie beherrscht. Das meint auch der Satz Diiay nayo 'Jiarn arnoi arv rrapn rrn onseo Ssrur nsr «Sr ry 'iai nab nm rinn newr bi1? iido cnxoo mrrp'ai cwm dw npo Nicht die neue Zeiteinteilung nicht die neue Monatsberechnung