Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 6 (1919)
- Issue
- 9/10 (1919)
- Date
- 1919-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/4900572-5964865-5964968--2241-4902747- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
215 Rabbiner Hirsch ן"יי über den Antisemitismus. jüdischen Nation zu sprechen. Einer ״Pointen selbständigen Orthodoxie gegenüber hätte die zionistische Organisation niemaln gewagt. Mich auf das hohe Rohr zu setzen. Oie Zukunft wird oh noch eindringlicher zeigen, dass der Misrachi nicht nur eine prinzipielle Unzulänglichkeit, sondern auch eine taktische — " ‘ ist. (legen die freilich schwer zu k “ "n ist. Zürich bleibt Episode. Der jüdischen Nation wird der grosse Kampf gegen ihren gefährlichsten Eeiud, den Zionismus, nicht er• spart bleiben. Kür diesen Kampf uns zu rüsten, ist gebieterische!,flicht der Stunde. Rabbiner Hirsch דל über den Antisemitismus*׳. Die Strömung der Völkerwanderung hat Europa fast iiberal mit Fremdlingen bevölkert — und dem Verweisungsdekrete germanischer l’ndiddsamkeit• ,Ihr gehört nach Palästina hin!“ stellt die Geschichte unerbittlich die Gegenfrage entgegen: ,Hat denn Deines Urahns Wiege liier gestandenV“ (len. 45, 11. In ' Recht verleiht nicht die Heimat das Menschenrecht, sondern das Menschenrecht die at! Und zwischen Menschen und Bürgerrecht kennt das jüdische Recht keine Scheidang. I'.x. 1, 14. * *" Nie war Land und Boden sein Einigungshand, sondern die gemeinsame Aufgabe der Thaurob; darum ia auch eine Einheit noch, wenn auch fern vom Lande (uenmmau diese Einheit nicht •) Korlscl/.llllg VOM llimeli'n *"ן". ,,Aus .11-111 |1.1l1'1<cl111*11.11111׳ 11 11‘״ U.ililiiiiir 6 3 B/:C ^528