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Jüdische Monatshefte · 1919-01-01 · 5/6 (1919) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
6 (1919)
Issue
5/6 (1919)
Date
1919-01-01
Page
[Seite] (sequence 37)
Language
German
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■»« «Uff*■ ■— . ...» I.J. *< ■ I » 133 Da» Tanzvergnügen. vorueherein es ahlchucu, sieh ihr Leben <111r«11׳ das Gottesgesetz regeln /u lassen. Hi»■ mögen ihr«■ W1״׳c■ >i»־h suchen. auf denen wie Hetriedigung timi Zerstreuung erhoffen. «Sie fragen ja auch sonst nicht nach (• 1 >1 f 1> Wml. wanim Millen sie Meli nun gar!liiri'li ein lästiges Gesetz ihr Vergnügen stören lassen! ״Ihre Kinder tau• /,eil, singen hei Pauk mul Zither mul Irenen sieh heim Klang der Flöte — und sprechen vmi Gott: Weieli \ 11!ן uns. deine Wege kennen lernen «ollen wir nicht!“ (Ijob'21, II —14). Nncli aber sind Gott lad! die Kreise derer nicht gelichtet, die in' Selbstachtung und Selbstzucht, in rückhaltloser l'ntcrorduting ihres Lehens unter das ewige Gottesgesetz die Vorbedingung zu jeder Lebeuäiiiüglichkeit und Giückseinptindung erblicken, die nicht gewillt sind, um einen Augenblick flüchtigen Lustgefühls den ganzen reichen Schatz ewiger liebenswerte auls Spiel zu setzen und ernst« lieh zu gefährden. Das aber ist dfer Fall, wenn es dein Gotteagesetz und den verbindlichen Verpflichtungen der Weisen verwehrt wird, ihre Forderungen auch dort geltend zu machen, wo sic den von Lust und Sinnen beherrschten Frwartungen nicht gerade entgegeukommen. «Sollten sie nicht heute mehr denn je geneigt sein, einem ernsten Wort der Besinnung Gehör zu schenken:׳ ״Lasst doch der Jugend das unschuldige Tanzvergnügen!* Uh das Tnnzvergniigcu unschuldig ist, darüber habt nicht ihr *11 entscheiden. Die Kiitscheiduiig hierüber ist längst gefallen. Das Gottesgesetz verabscheut nicht nur jede gemeine Unzucht, es warnt auch vor jeder Annäherung zur Unzucht. .״m•?״ |C רחוק ist nicht weniger göttliches Verbot! Höret, wie der Choreb diesem Gottesgesetz heilige «Sprache verleiht. ״Darum hüte dich seihst vor jeder Annäherung zur Unzucht. Halte dich lern! Fliehe ihre Nähe! .Meide alles, was an sic grenzt, was zu ihr führt! ruft Gott dir zu, und Heil dir, wenn du «Seinen Ruf vernimmst. wenn du «Seinen Kul befolgst — und fern bleibst jeder Annäherung zur l'u/ticht Leicht erwacht das Tier in dir, und dann hast du schweren kampt. oder erliegst — und hast dein Teuerstes ciugebiisst —“

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