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Jüdische Monatshefte · 1919-01-01 · 5/6 (1919) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
6 (1919)
Issue
5/6 (1919)
Date
1919-01-01
Page
[Seite] (sequence 22)
Language
German
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118 Beiträge zur Erklärung der Gebete. dir Hüter, ist dir Schatten 7,11 deiner Hechten (1*8. 121, 5). Gott steht dir 7ur Hechten, nur wenn deine zur Tätigkeit bestimmte Rechte mit dabei ist. hilft dir Gott. Gott gleicht dem ״Schat• ten“ (meint S*VT ש־'S zr; *נער), der mit dem Menschen geht und steht: Gottes schützender Beistand folgt dem arbeitenden, schaffendi-n Menschen, verlässt aber den. der ohne eigenes llmzutun aaf den Segen wartet. — דר. דצעל• נב" נ:;;י Wohl .erhalten die Schritte des Mannes von Gott ihre Richtung* 1*8. 37. 23). von Gott bestimmt, von seiner Zustimmung getragen, müssen sie sich bewegen, aber ודדנו ירשץ Gott!ordert, dass er selber seinen Schritt macht, selber strebend sich bemüht und nur das Gelingen Gott anheirnstellt. Je mehr aber Gott von uns den Einsatz unserer ganzen Kraft erwartet, desto eindringlicher warnt Sein Wort vor dem kläglichen Wahn. der unser Werk als das Ergebnis unserer Kraft hinstellen mochte. Nicht ,meine Kraft‘, und die Mächtigkeit meiner Hand hat mir dieses Vermögen geschaffen‘, sondern: .Er ist es, dpr dir Kraft gibt. Vermögen zu schaffen“ Deut. H. 17. Jener Gedanke wäre die traurigste rngerechfigkeit. Nur wenn wir uns bewusst sind, n; ני ד,וא ר״תן לך stehen wir gerecht vor Gott da. Mit diesem p^* Ged:»nken will uns die .השלד erfüllen. Dieses צדק mu»s. durch .־*■er genährt, uns vorangehen, dann er-t לדרך שעד״ CF’t dürfen wir ״m sere Schritte in den Weg setzen*. Vorher nt r*.לעזז וזשציו verboten. — Vor allem aber verbieten die \\ ei»1*n ז׳ל (Ihrnclioth 10) אשור לאניל •רזז״ות ק*״נ •ט־כשלל morgens v!.r dem Beten zu essen. Das Verbot לא “.אנלו על ״,דש (Gev. .0. 2י>) dient ihnen als Begründung. Der Coinmei.tar z St. bemerkt: .Es I1eis>t nieht לא תאנלו על לש; es würde dies heissen esset nicht bei Blut. לא “.אנלו על ר.דש verbietet ein Essen bei solchem Blut, das in Beziehung zu «liesem Essen steht Die llalacha Saldi. '3:1׳) begreift hierunter fünf ver• •chiedeue Handlungen: 1 .טלא לאניל דן ־:־:־ ק־לש יט־.צא נש״►*־• von einem »o||*fänlig g«־s׳ t/miis»ig goschäclitctcn 'l’ier»• nichts zu essen, s«! lange •las I,cl1cn aus d׳׳m Tier•• nicht ganz gewichen, so la'ige das T1«׳r noch zu. kt 2 טיא לאניל ניט־ וע־יין לש נדל־ק• nicht vom ()plcrtlcisi b zu «,►sen. s״ lange «las Blut noch ungesprerigt im Becken ist. 3) טאין דב־ין ע•1 נ־ר* «lass bei gerichtlich llmgcrich-

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