Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 6 (1919)
- Issue
- 5/6 (1919)
- Date
- 1919-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/4900572-5964865-5964966--2129-4902637- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Vorlauter des Zionismus. 105 i«t die beste Sclmle ein stink Feld mit den nötigen דנשי־־ם usw. Km i*f nicht besser als ha'd der. Praxis sich zu wenden. ״Was die leitende liircktiou hetritVt, s«•!missen diese gewiegte, ehrliche Leute sein, wenn nian’s hier /.. B. •;,,ושל •;•>C ubergibt, so wild nichts daraus, es kann viel dabei Inntorgangen werden, es ist zwar eine rx>* man gibt jedem Arbeiter ein Stuckcheu Land zu seiner eigenen Disposition, er muss nachher Rechnung ahgeheu, aber besser von ehrliehe Männer bringen. — Manche wollen behaupten, das Klima wäre hier nicht gesuud, glauben Sie mir, es ist nicht so. es ist hier ein ausgezeichnetes Klima, חוץ im .Sommer etwas heisscr als draussen, aber man gewöhnt sich schnell daran, di*• Hauptsache ist ein regelmässiges Lehen, welches aber hier bei ר־דד־ם' wenig zu behaupten ist." Jede Zeile dieses Briefes beweist, dass sein Schreiber ein Mann von tiefer Religiosität und echter l'alästinaliehe war. Mau sehreibt heute in orthodoxen Kreisen ander* wie man damals zur /.eit von K. Akiba Lehren schrieb: weniger hebräisch und mehr deutsch, weniger naiv und mehr weltmännisch, weniger gefühlvoll und mehr Verstandesmassig. Auch die Orthodoxie ist weltkundig geworden. Wenn von .Schulen in Palästina die Rede ist, weiss min heute auch in orthodoxen Kreisen, ״was das heisst", und so einfach, wie sich unser Berichterstatter die Kolonisation Palästinas vorstellt, malt sich heute die Z.iikunft Palästinas auch in unseren schwärmerischsten Köpfen nicht. tlleichwohl sülinl der echt religiöse, so gar nicht politische (•eist, der einem aus diesem Schreiben entgcgeuwehl, mit den so kindlich aniniitcndcn Unzulänglichkeiten seiner politischen Betrachtung aus. Umso inehr will es uns heute uhcrriiHchen, ila's einmal eine Zeit gewesen ist. in der orthodoxe Kreise die Alliance israeiite universelle als •er דטקיט ברוך ד.“א יכרוך ,rr.‘T, als Sendboten tlottes, gesegnet sei Kr und gesegnet sei Sein Name, begn'isst haben. Sollt«• uns di,esc Tatsache heute im Zeitalter des Zionismus nicht manches zu denken geben ' lhe Misrachisten sagen heute: W er s:ch dein Zionismus nicht aiischliesst, versündigt sich an der Zukunft des jüdischen Volkes, weil die otTelisicbtllchen KrUdge de« Zionismus ihn al« :,'צ״ידז •־ד• legitimieren. So ähnlich hat mau auch einsl \m1 der Alliance i«1ael1le 1m1ve|se||c gesprochen, ו