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Jüdische Monatshefte · 1919-01-01 · 1/2 (1919) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
6 (1919)
Issue
1/2 (1919)
Date
1919-01-01
Page
[Seite] (sequence 37)
Language
German
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fl,IT ilrn ־'t.ind de«, religiösen l.t bcns in <l<1׳ Ihrliner jml Omeinde. .17 »ehauu11}r als ו• j 11 einziger grosser Scliw indel da F.s /ולוויו daher von einer geiade/u verhliitVenilen Nanilät, wenn Herr kellcrmnnn gelegentlich di r \nlr<>1111 nir »eines Programms die Frage aulwirlt: oh der das .linlentnni /erklultende l'arteihader mehl wiederum sein Velo dagegen endeten »erd!• '׳־ K» gehört doch einsehr In■• schränkter Horizont dazu. hier nur um Ausflüssen des Purteihaders zu reden. Nein, hier ו■» um das וו 1; ■ ו/.«-. Hier ״eilt es uni die' Frage . soll die jüd. (iemcinde einem Seliwimlelunternehmen zur liasis dienen oder der Träger um gotigcstifteien insli 1111ioneti und erteilten (•If'eiibarungen ausmachen > Kur/. Dinge kninineu hier in Fra }re, die unseren Vätern so teuer waren, da»* sie für jedes einzelne derselben zu unz.:ih11 }^en Malen den Seheilerhaiiten heiraten, um sie nicht preisgeben zu müssen Wir aber. s<> seheiul Herr Kellermaiiu anziiiichmen. müssten zu all dem schweifen, einzig und allein um das Spiel nicht /n Moren, das mit dem .ludentume zu spielen er tiir ^r 11t bildet Di Kellermann weis» sieh auch Manns genug, aus diesen seinen reberzeugungen die «•in/ijr richtigen Folgerungen zu ziehen. Das Ifundcs/eichen der Meschneidung erklärt er als einen heidnischen /.anbei, der au» dem .ludentume ausgomerzt werden müsse. Der Sabbat ist ihm eine Ausgeburt babylonischen Aberglaubens und demgemäss in der Achtung j|es Judentums oinzuschat/.ou. Als eine seiner Uuluuestaten, auf die er in seiner Kifreiisehnft als pid. Kelighmslelirer sein Stolz sieh etwas besonderes zu 1 inte halteir darI. sieht er die Tatsache au. das» lür seine Schüler das Fasten am \ ersöhnungstage als eine langst aber• wundem׳ Albernheit ^-jit. womit ein moderner Mensch nichts an/ulangen wi'iss, IntsTessant wäre es, vom Kelleruiannsehen Stand׳ punkte das Problem beleucht•׳( zu sehen, ob bei dem nunmehr als obligat zu erachtenden \ er»״l11111ngstag*mahlc auch derlieuii»» voll Schinken zu den unerlässlichen Krfordernisseu zählt, oder ob na! 11 der Itichtung Inn ein Dispens zulässig ist. Woendlich es äugen• hliekln h nach der Kichtung zu halten wäi*^ da do! h m Schinken die Nachfrage so }:ros?, und das Angebot so gering und wenn über• linupt. so dol l, lllil allt dem \\ ege des Schleichhandels I I baltlu 11. Vielleicht ent't blicssi .sich Herr Dr. Kclhrmann den poleulalls glänzenden!{eigen der rabbinischen Dutai liten. zu denen er von

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