Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 5 (1918)
- Issue
- 10/11 (1918)
- Date
- 1918-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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284 Das ('hanuka-I.icht der ersten Nacht. soll, um ״einer (Irn andern unter den Weinstock und unter den Feigenbaum zu laden." J. Br. Das Ghanuka-Licht der ersten Nacht. '> Kin Wunder war gesehehen. Das Menoraöl, das nur für eine Nacht reichte, brannte acht Tage. לא היה בו אלא להדליק יום אחד. Der sinnige Brauch der Vater heitlt uns daher im Andenken an jenes Wunder, die Lichter der Chanuka zu entzünden. Warum aber weihen wir auch dem ersten Abend ein Licht, für den doch di«* vorhandene ()Imenge ausgereichl halte? Die Fragt* wird bereits im Schulehan Aruch (בית יוסף) aufgeworfen. Folgende Krw.'igung dürfte vielleicht mitgesprachen haben. Der l'salni (74, 10) preist («ott als Schöpfer des Tages und der Nacht לך יום אף לך לילה I’nd die Weisen דל sprechen im Anschlutl an den Schöplungsberichl :ויעש אלהים את שני הראורות לך יום flottes der Tag. wenn <■ott uns Wunder am Tage erweist, לך לילה wenn (*ott uns Wunder wahrend der Nacht gewahrt. לך יום Für Wunder am l äge אנו אודרים לםנ7 שירה hekennen wir Dir im I.iede, לך לילה wie wir im Liede Dir für Wunder in der Nacht!)(*kennen. Wir haben in unserer («cschichte zweierlei Wunderer• •) Auih iliem• hrklnrunt> v״n KaMuner l)r. Hrcuer entnehmen wir «len Aufzeichnung« n au» den .Schulchan-Aru! h Vortr.lgen•, mit denen wir in der letzten Numnier'begonnen haben.