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Jüdische Monatshefte · 1918-01-01 · 5 (1918) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
5 (1918)
Issue
5 (1918)
Date
1918-01-01
Page
[Seite] (sequence 20)
Language
German
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י*13 Wort«• der Aufklärung in der Krziehung. ((Jen. 17.11 nennt et» «11«• Timm, .!«•der .Intle muss es tragen. je«ler. «ler entschlossen 1 ■*t. als jüdischer Ment>«־h 7.u lohen. Wer «•י nicht hat. verliert den Anspruch. sich .11x1«* 7.11 nennen. — Auch dn trägst es. I>u will«•( es nut Stolz trugen. l)u hast ein Hecht 7.11 wissen, was «lies«•■»*heiligst!■, göttliche Zeichen dir für (lein gHll7.es I•ehen' gebietet. Seitdem 1111 in deinem (intteslineh liest, weisst du, dass nicht der Stnrrh die Kinder hringt. Warum solltest du mellt wissen, dass du deinen Litern dein Lehen /.u verdanken hast V — ״Heehern“ <c~» uennt die heilige Schritt den Mutterschnss. Mas Wort heisst zugleich: Krhartneit. Wenn du die heisse Liehe spürst, die deine Mutter dir entgegenhrmgt. das weiche Krharmeti emptindest. das nur sie allein allen •leinen grossen und kleinen Lehensniitcn zeigt, dann denk’ an dies eine Wort Ks sagt dir: Deine Mutter hat dich, ehe du gehören wurdest, in ihrem Schosse getragen, dort lagst du geborgen und lebtest v!>n ihrem Blut. dort entwickeltest du dich, bis du reit warst, ein eigenes Leben zu leben. ►>11 hist ein Stück ihrer selbst l’nd so •dt dich deine Mutter ansieht, muss sie daran deuken. und daher ihre rührende Fürsorge und aufopfernde Liebe für dich. Blick' aber auch du mit andächtiger Schell 711 deiner Mutter enipor sie hat!lieh mit eigener Lehens getalir geboren Daran denkt auch jene Stelle, die du schon als Kind gelesen.!111■ von der Mutter spricht ״mit l'.ntsagiing wirat du Kinder gebären* Den •L 16! Die Mutter weiss. dass ihr Lehen gefährdet ist, und sie gibt sich doch lim und lebt ihrem heiligen Mutterberul und bringt dich zur Welt, damit auch du deinem göttlichen Berti! lebest. Sie selber erfüllt damit göttlichen Willen und pflegt dich und nährt dich und ängstigt sich um dich, ist die Kr/iehcriii deiner Kindheit und die Führern! deiner Jugend und ist stolz, ist glücklich, wenn sie dich schln-sslich auf dem Weg weiss. aul den! du deinen Lebensberuf, den Dott von dir fordert, lindest F.rmiasest dn den unsäglichen Schmerz, der ihre Seele verzehrt, wenn alle ״Kntsagnng“ umsonst, und du das Lebenshlut leichtsinnig verbraiicfist das sie dir von!lein ihrigen mit eigener Hiuoph riing gespendet '

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