Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 5 (1918)
- Issue
- 3/4 (1918)
- Date
- 1918-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 31)
- Language
- German
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Lehrsätze lur Trauernde h: aelinn am Lager eines Sterbenden gestanden und augesirht* ihr Qualen der Agonie gedacht : W’iir’s nielit menacheutrciiudlivhor, statt untätig das automatische Krlbachen des Lebenslichtes ab/u warten, depi Sterlietiden tlaB Sterben künstlich zu erleichtern':׳ Kine Lchensuusctiaiiuiig. die ein von (iott genfTenhaitcs Lehensge netz, ablohnt und fiii menschliches Tun und Lassen die Kegeln des irdischen Wohlbefindens für massgebend erklärt, muss folge richtig das passive Verhalten am Sterbelager als falsche l’ietät, als unnötige («ransamkeit empfinden. Nur die Thora darf sprechend '.",דדבש ידי ""יא בחי לבל רב ,der Sterbende ist ווו jeder Hinsicht wie ein Lebender 7.11 betrachten‘‘! Nur sie. die uns aut keinem (Jebiete nach (;efiihlsurteilen denken und handeln lässt, dar) auch am Lager eines sterbenden Menschen die Idee über d!1s (;!•111111 siegen lassen und sprechen; *.״ אבי־ ייעיטי". ״נ״ ,1קרב שית״cs ist vor boten, irgend elwus zu tun. was den T!!d beschleunigen konnte". Wir haben vor Jahren .in einer im .Israelit“ cisohioiioiicn .\bhaud• lung ״/.wischen- Leben und Tod" das psychologische Fundament dieser liala! ha klarznst< l|1־n gesucht. 2. liinblii'kend auf l’s. 4y. 110 ״und er möchte doch fortleben in die Kwigkeit, möchte die Verwesung nicht schauen* (״ .. . er liebt das Lehen und schaudert 101!lein (;!•danken der Verwesung im (trabe“ Komm, das.! sollen wir keinen Sterbenden einsam sterben lassen, sollen ausharren bei ihm. bis du• Sind!■ detii Körper!•twichen ist. r:-;״ •שייצא". דjr: דשני •»•לנשתג :"שת־דשת ״weil die Seele ins Ode starrt im Augenblick, wo sie den Körper verlässt." Wir Lebenden sollen dabei sein, wenn ein!• Menschenseele sieh mu h ihrer Heimat aulmacht. Wie von Krenndeshand geleitet, soll sic den Weg aus d!•in Kudlichcu ms Kuend. liehe heschreiten F.iner der (!riuide. warum alles in der Nähe eines Verstorheilen befindliche Wass!•!• nusgcschuttct zu .w!T!len |1H«• grt, nt das Bestreben, der Notwendigkeit mündlicher Bekanntgabe eines Mer hefalls enthoben /.u sein und aut dem Wege der Andeutung- •lur! h