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Jüdische Monatshefte · 1918-01-01 · 3/4 (1918) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
5 (1918)
Issue
3/4 (1918)
Date
1918-01-01
Page
[Seite] (sequence 27)
Language
German
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Auch ••in•■ niürdheh• Lehre von <•»«> Kl an sein Yolk-gowie an •lic.gnn/c Menschheit. Wir sind •in* Volk der in ii n d I i c h en («otteslehre, des mündlichen GoTTesgcsef/esr Und wenn •In nun vernimmst : (i״tl habe das V'olk, •lein du angehörst, durch .sein Wort 7.11111 Lehen hcruteu und es durch srin Wort in nahrungsloser Wüste gespeist, nachdem dieses Wort Vö|- kertrot/. zersclmiettert und die Sehöpfungsgesetze der Natur aus ihren Angeln gehoben, und jiatie 111 vierzigjähriger Schulung au der Krhebuug dieses Volkes zum (iottcsvoike gearbeitet, •lass es fortan •lureh Sein Wort lebe, aut' Sein Wort hinhorehte. es jeden Augenblick vernehme, um danach alle Momente seines Finzel-, Familieii- und gesellschaftlichen Lebens zu gestalten, und aus ihm seine welthistorische Aufgabe begreife, deren Lösung (Jott von ihm erwartet, und du bist entschlossen, das Lrbe der Väter dir eigen zu inacheu. da du erkannt hu*', dass es für ein Menschenleben keine herrlichere Krfüllupg gebe, als seine Kraft unter (Jottes Auge, in (iottes Dienst, nach (iottes Willen zu regen — du wärest mit Hecht bitter enttäuscht, wem! dir als Inhalt der •leinein Volke gewordenen Lebensolfenbariing die .fünf Hueher“ gereicht würden, aus deren /eilen du nun auch •leine LchciiMiutgahe herausleseu solltest Du würdest lesen und mit pm-heudem Herzen und glühenden Augen all das in dich auluehmeii. von dem du deine Krwcckung zum wahren Lehen erwartest, denn du tiihlst dich, eins mit den Vätern, die an Uott verzweifelt hätten, wenn sie (iottes Wort in ihrem Leben nicht vernommen hätten: vor dir stünden alle die^ Forderungen, deren - Verwirklichung •■״t' von dir.fordert und doch bei dem Versuche, auch nur e 1 n (iebot zu befolgen, stundest du vor der gäuzlichen Unmöglichkeit. dem Willen deines (Iottes nacliziikommeii, und verzweifelte H.itlosigkeil erfasste dich angesichts der Vieldeutigkeit und völligen Unbestimmtheit in der jedes Wort, jede IL'siimmung sieb dir entgegenstellt dein sehnsüchtiger Autbhch /u <;!<tt erhoffte den Marken Fübrerarm. den du für 'dein. Leben benötigst, und vv a * dir da geboten wird, ist schlimmer denn nicht*! Der unzulängliche Wasseriroplen macht den Verschmachten len nur mu h gujig' r, und der N erhungernde veiwünscht die Hand, die ihm ausreichend sättigend•׳* Ifmt zu

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