Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 5 (1918)
- Issue
- 3/4 (1918)
- Date
- 1918-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
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־•־**־ ....... י hat orthodoxe Judentum in Mitteleuropa •J> hendrn Instanz ohm* Anthcbci z >l׳r Oomeiudenutonomie v»»rlit**rt. Wir wissen nicht, oh dieBe Kinrichtuuj'!;ut oder 81*111• <111 hinktin• inert. jedenfalls sti ll) sie ihrer Absicht nach eine einwandfreie .4 — Lösuni; des l’rohlctns dar: wie liUst sieh unter staatlicher Aufsicht eine (iesaiiitnrttanisaiinii jüdischer <i• 111 ־ *• m> 1 <• 11 s! hafleii, ohne dass •len staatlichen Behörden zttjremutet werden musste, sieh vorkoiiinieiideii Kalls in innere konfessionelle Streitigkeiten judimelier I!enieinden eininiselieii zu. müssen Bekanntlich laborieren last sämtliche .I!1de11^eset/e-an diesem vefhäntfnisvtrttetr { bt*L ~Kttt Staat hat in hestel, wohlmeinendster Absicht eine jüdische lldi l'ions^esellsehatt unter die Kittige seiner Obhut p'iioinmcn und sieht sieh dann zu seiuer eigenen l'herraschun!: in die Heilsame La!:e versetzt, sein Votum in Streitsachen ab^ebeu /.u unissen, die ihrer!ranzen unpolitischen Natur nach ihm rölhjr lerne liefen. Dieser seltsamen Notwendigkeit will im 11n!rarisehen Organisation* Statut der Abschnitt über das Schieds!;eri1■ht verbcupn. ״Ktwaijfe im Schosse einer (iemeinde. wie nicht minder /wischen der einen und der anderen (iemeinde auttauchende Streitigkeiten koiifessioneller Natur weiden von Schiedsrichtern, du* aus .Mitgliedern der jüdisch-orthodoxen Heli!:i011s|:e110sse11scl1aft laut den Hestiu11nuu!;eu des Schulcliau-Arucli!:••wählt und /11sam111en!resetyt werden, im Sinne ilesSchiilchan-Arucli end!;11lt1<:ausp*trir!;e11" .Indische Mrrifip beiten sollen also ledi!:lieh \<•r einem jüdischei! Komm ausp*tra!:eu werden. Wie soll aber das Schiedsgericht z.iiHuninienpsctzt sein V Wir wollen die wi! ht1j.׳st«*11 Hcstiminuu!;• 11 hier wörtlich auführen. weil sich* uns aus den belretTcndcii l'arairraplieii interessant•• Streit, lichter uni unsere deutschen Verhältnisse t-rp-ben werden 1 $״H: Bei koiitessiouellcn Streitigkeiten \on ausschliesslich administratixer oder tinau/.iellcr Natur wählt jede der xt!eilenden l’arteien je zwei Laien zu Schiedsrichtern, welch(• dann einen Habbiiier als Obinann zu sich wählen Itas Schit-<l'p*r1< 11t eiltscheidet mittels Stiiiiiiicnuiehi heit.;:13. Da« schiedsrichterliche l'rteil wod rci htskrii'li!:. w enn kein•■ der streitenden l'arteicn innerhalb aclif Ta!:•• nach •■rlolfjter Verkuudi^uni: desselben beim Obmann•■ die Appellation aiipuneldct. 5 1 •4 In das Vppcllations Sclnedsjren hrt wäblt!eile der streitenden l’.iiteicn je einen Kabluner und ••inen Laien