Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 4 (1917)
- Issue
- 4 (1917)
- Date
- 1917-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
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Zwanzig Jahr! Zionismus 10S molit sehr beliebt mache71r־wchti wir in «ler gegenwärtigen Zeit, wo Zentnerlasten von Sorg«* und Kümmernis auf allen indischen Familien rulion. auf!110 bekannten Ladenhüter der jüdischen Kcli nonapnlitik immer wieder ziiriickkommrn Sioherlieh haken wir heute andere Sorten als anno IsTtj. Und etwas muss dneli aueh in dritten Krieg»|ahre vom Murgtriedcn iihrip, hleihctu li 10041 wohl glauben wir im K 111 im-ri der Saelilielikeit zu \erldeiheii. wenn wir hei einem Kiiekhliek aut die zwanzigjährige (ieschichtc des Zioms ums nielit 1111111111 können. einen Seitenldiek auch aut die unter dem Samen (leineindeortliodoxie hekuuute orthodoxe (ieistesriehtnng zu werten. I>as eine hängt mit dem andern zusammen. Wie sieh der Misraehi zum Zionismus verhält, ״א verhält sieh die (Jenieinde- ■■rihodoxie zum liheralen .ludentimi. Wie der Misraehi dureh sein Verbleiben in der zionistischen Organisation hekundet. dass aueh die Arbeit von Männern, ״die in ihren religiösen Anschauungen anderer Ansicht sind“, ״erwünscht und von Nutzen sei" und daher wie Aeliad Haani so treffend darlegt - ״wohl oder uhel die volle (ileiehhereehtigiiiig heider!,arteien" anerkennen muss, wie der Misraehi sieh nicht vergewaltigt fühlen darf, wenn ihm der Zionismus ״nicht durch allgemeine diplomatische IMirasen, sondern mit klaren, dentlichcn Worten" die ״Logik" ״heibrinpt" und zwar so energisch. Ins er ״ich ihrer zwingenden Beweiskraft unterwirft und es anlgiebt, seine Anschauung zu der allcinhcrrschcndcn machen z.11 wollen, so ist auch die Situation der (Jemeindeortho do\1e innerhalb einer liberalen (Jomcindeorganisation eine ganz ähnliche, so darf auch sie sieh nicht beschweren, wenn das |!be rale Judentum aus ihrem Verhalten zu ihm mul ihrem Verbleiben in ihm die logischen Folgerungen zieht. Noch sind unseres Kr achtens diese Konsequenzen in ihrer ganzen Schärfe und logisch zwingenden Folgerichtigkeit nicht gezogen werden Wenn aber nicht alle Zeichen trügen, so wird man nach dem Kriege auch auf dem Oebiete der |1idi-ehen Kel1gn111sp״l1t1k gar manche Nenorirn lieriiugen erleben, die auch denjenigen unter uns sehr wenig er■ wünscht sein werden, die sie dureh ihre mangelhafte Logik vor bereitet und ermöglicht haben. Mehr als einurd ist auch 1 in ,.Is nclit" von dem nach dem Kriege zu erwartenden Kampf um und