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Jüdische Monatshefte · 1916-01-01 · 12 (1916) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
3 (1916)
Issue
12 (1916)
Date
1916-01-01
Page
[Seite] (sequence 22)
Language
German
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87« I*er AnlMitg xur Kuluiebih. wie *לזזיי wiederholt betonen : ,-כל דקיט •צאת-, ד־ע־א :ד־ ד; תערי״ת את ״ -וציא קדרתוהWh Sitteurcinheit erstrebt wird, dort ist Heiligkeit zu tinden.“ Aron Marens ל• schreibt in seinem Karsilai I, p. |;i5: ״Es ist «las Geheimnis der Arojaus. der-verbotenen Verbindungen 7-wisehen Klutsverw'andte 1, deren naturgesotzliche Kerechtigiiug in Uehereiiistimmung mit der Tlmra von allen höheren Kassen in- *tinktiv gefühlt und angenommen' wurde, bevor die neueste Wissen“ sehaft nachgewiesen hat. dass ganze Völkerstämme dureli Niehtheadituug derselben dpr vollständigen Degeneration und dem Crctinismus vertallen sind. Unerlässlich für .-ט-־ ist נקיות d. i. körperliche und seelische Keinheit und Makellosigkeit1׳; dann erst gelangt inan zur ,טדידד. Jedoch nach טד-ד folgt erst dass heisst Verzieht ant erlaubte Genüsse. wenn dadurch etwa eine Ablenkung von der grossen Aufgalie der (■otteserkenntnis zu befürchten wäre Dies erst führt daun zur ,קדייטר. d. h. zur Unterlassung jeder Handlung und jeder Ketätigung, welche nicht direkt •/.tun .lisrnols/icle führt. Nieht nur dann unterlässt der קד־יט eine Tat, wenn die Möglichkeit eines Irrtums auch nur fcrneliegt, dies wäre bloss rW'“C, sondern׳׳ er entsagt allem, das nicht veredelnd, jüdisch, thoragemiiss einwirkt auf des Menschen l'svche. auch ohne die angcdeutclcu möglichen schädlichen Kintiü■««. Also ist ,קדייטד das immerwährende, in jedem Juden lebendig *ein sollende Hinstrehen zur sittlichen Höhe. So ergibt sich die Krklärung von ט־דאד als seelische l'nfreiheit als Folge phvsischer Gebundenheit. .-ט-.־ ist Gleichgewicht zwischen höheren seelischen und niedrigen körperlichen Knergien, wobei der Mciim b au sich ai beitet, dass da* Hohe überwiegt; und eudlieh -ק-יט ist das kamptlose stetige l'eberw iegen des .. lischcn Streitens nach Keinheit. nach den unverlierbaren ׳Kwigkcitswerten 11er reinen Seele. Die Möglichkeit, diese höchste Stute zu erreichen, verbürgt uni die Thora, indem sie s|1richt; ״Seid heilig, denn heilig bin Ich, Kuer Gott“. 1 '״•jr!!ע״ז כ׳ «י bemirki נרךיה;קי בא־ן.

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