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Jüdische Monatshefte · 1915-01-01 · 12 (1915) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
2 (1915)
Issue
12 (1915)
Date
1915-01-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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391 .—wird entzündet von einem—giScgiiPTt-n Baum. einem OeIhaum. der nicht im Osten gewachsen ist noch im Westen,!lensen (.lei fast ohne Berührung von Feuer schon hrennt — Lieht 1111er Licht und <!״tt leitet zu seinem Lichte, wen Kr will.* Das hdrt sich nicht, mehr wie ein»“ reine Entlehnung aus der Welt den jüdischen (Jeintes sondern wie eine Erinnerung an den jü«lisclien Lichthaum. unter mischt mit Fdementen einer Art mobammedauisclier Kahbalah an L'nd der ״heilige Throuvers“ des Koran, der auf Amuletten aus Oold. Silber und Etlelgestein graviert zu werden pflegt: ,Gott — cs ist kein Gott als Kr, der Leheudige, der Beständige. Nicht erfasst ihn Schlal noch Schlummer. Sein ist. was in den Himmeln und was aut der Erde ist * Bis hierher hört siehs -an, wie ein paar Splitter aus dein jüdiacben Nachtgehet, in die Welt des lalam versprengt. Was soll man alter dazu sagen, wenu der nächste Satz lautet: .,Wer ist denn, der Füraprache einlege hei Ihm. ausser mit seiner Zulassung?־‘ Das ist!schon im Tont ein Seitenaprnng Ismacls. lialbahrahamitisch ist auch Muhamnieds Verhalten zum christlichen Dogma von der (iottesHohnschaft. Wohl wird der innere Widerspruch dieses Dogmas energisch bekämpft: ..Der Schöpfer des Himmels und der Erde, wie sollte er einen Sohn halten, da er!loch keine Ehegenpasm hat?'. ״Sie sagen. d>׳r AUharmherzige hat einen Sohn gezeugt - etwas Schweres bringt ihr du vor. Es fehlt nicht viel, so spalten sich davor die Himmel und zerreisst die Erde 11101' stürzen die Berge nieder mit Gekrach. »lass sie dem Allbarmherzigen einen Sohn fingieren. Der Allbarm• herzige braucht keinen Sohn zu zeugen — alle Wesen tut Himmel und auf Erden nahen sich ihm nur als Knecht.־• Es läntt aber doch schliesslich auf einen Abfall von Abrahams reinem Gotteiuhfitsliegift' hinaus wenn Muhauitned •lic übernatürliche, in ihrer Bedeutung der Schöpfung Adams gleichkomincudc. lielnirt d׳> Stüters der christlichen Religion eiiiräumt Jüdisch ist au» h der Glaube des Muslims au das Walten einer göttlichen \!!rselning im Menschenleben. Wie wir א'־'־ sagen, so sagt der Muslim in s< hallali. ..wenn Gott will.׳• Schön weiss Dclit/sch aut S. ׳.־»> seiner Schrift von diesem unersTTmt(erlichen Glauben des Muslims au d» 11 Willen Gottes zu erzählen: .,Es trat mii 1111 Noveiuhcr bei der Rückkehr aus dem Orient ergreifmid vor die. Seele, ■Ein cotzückender, friedlicher llerhstaheud auf dem Tigri». Der Ihn hg»

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