Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 2 (1915)
- Issue
- 6 (1915)
- Date
- 1915-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 13)
- Language
- German
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205 spruug für di( Hewegung jr;1 r nicht kennen und demgemäss auch über den Zusammenhang der Makknhäcrkämple seit 17י י vollständig im unklaren »iml. soda»s es uhcrhuupt 111־ r sie. abgesehen von den allbekannten Tatsachen in den Makkahäerhiichcrn, eine < }«,schichte dieser /,eit gar nielit *ril»t Flavins Josephu» erzählt in seinen Altertümern, da»s die Wenigen, ״eiche zur /eit des ״*דעיל ־צ und Antigonos aus Sakko, also in der/.eit, wo der llcllcuisiniis nnt'rient die höchsten 'I'rintn|d1e leierte iinil in seiner Hochblüte stand, der Zügellosigkeit nielit entraten wollten. Jerusalem hätjen verlassen müssen und sich in ihrer Xot zu d!׳n Samaritanern llnchteten. d!׳n Todfeinden der Juden in der l'nigi'lnnig Palästinas Zu diesen Flüchtlingen gehörte atn׳h. wi!׳ ilie späteren F.reignisse lehren, ein gewisser Jo■ seph, Sohn!Ich Tohias und Aclle des liuhepriesters Onias I. |t!e :*»ainnritnncr er_w:il1hcu oaeli diesen Joseph—ztmr Werkreng und־- hetzten ihn auf. die Abgabe. welche Palästina alljährlich an Ägypten zu entrichten hatte, in Komi einer Stein rpaeht auf sieh zu nehmen und aich damit von seihst zum unumschränkten tiehieter Palästinas zu gerieren. In.liniäa war nämlich zur Zeit dezweiten Heiligtum» der Hohepriester der politische Vertreter des Staate» nach aussen hin mul :ms seiner Hand empling der ägyptische König!len Tribut als .Symbol der Ahhängigkeit de» |11di»cl1cn l.ande» von Aegypten, während in allen aiidereii Stiiilteu Syrieu»!ler Tribut in Form einer Steuerpaehl auf einer olVciitlichen Versteigerung im Iteisein!!es Königs an Steuerpächter!1 .*r einzelnen Städte vergeben wurde I liescs System »ollle :• 111 Aii'lilfen der Samaritaner durch J״»eph auch auf Judäa übertragen und damit ron ihm zu gleicher Zeit die politische Koll«‘ de» lloheprics’cr» nach aussen Inn lihcriioiu men werden. lhe grossen <öddmittel. welch•׳ /ui Ausführung!1!•» Planes notwendig waren, stellten ihm die Samaritaner reichlich zur Verfügung. Joseph begnügt•‘ »ich aber durchaus nicht mit •ler Steiierpa• hl Judäa» allem, sondern cr»trt‘htc auch die Steucrparht ganz .*syrieu» und »ein \orhahen gelang ihm v > * 11 k < «m 111 י■ n. indem er all•■ sein•• Konkurrenten um eine horrende Siimnie 1110-1 hol |ter König gab ihm »««gar ein•׳ Schar von 2• Ml Maut• hei. damit er alle die Städte niederzwingen konnte, welch•• ihm nicht freiwillig die Steuern Zufuhren wurden. Tat«äehlich 11•׳»» •r in 7 «\n»chen >tädten eine grosse An/alil vornehmer Iturger hinrichten weil sie