Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 2 (1915)
- Issue
- 3 (1915)
- Date
- 1915-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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123 Revolver—in der andern — ״er hat Segen gestiftet, nur in einer Beziehung"—!! Wan «dien vyir mit einem Satz anfangen. der die Tätigkeit des ״Hillsvereins <f*M. Juden* damit charakterisiert. dann ״aurh er die Gründung von Sehulen . . . berücksichtigt aber mehr als die Alliance die religiösen Gefühle*'. Was sollen wir uns «larunter denken? Seit wann gibt es hei «ler Beurteilung eines jüd luter uehmens, dessen Kxistenzhereehtiguug tiir uns doch nur dann erwiesen, wenn es e iuvvanilsfrei die Förderung unserer heiligsten Lebensziele erstrebt, ein mehr oder weniger'1׳ Hat nicht der Leser ein Hecht zu wissen, was er vom llillsverein zu halten hat? Aber das alles will noch gar nielits heissen gegenüber dem bedauerliehen Abschnitt, in dem Verfasser seine Leser mit dem Zionismus vertraut macht. Niehl hakeu wir es hier nötig, darauf bm/uweilcn, dass die Dursiclkiug die F.utstehuugsgesehiehtc des Ziollisma» in ihrem Wesen ni. lit richtig looirteill ■ wniitdl Uos ■l.t. h Vert. erst naeh Linfnhrung des Zionismus, dass es eine Bewegung ,gehe, genannt ״Antisemitismus", und nicht crlahren wir die tiefen Zusammenhänge, die den Zionismus mit der (■ esehichte der lieform verknüpft, nichts von Kulturlragen. die in dieser Bewegung sieh verkörpern. Derb das ist uns jetzt wahrlieh Nebensache. Aber wie konnte es eine Ihirstellung vor Gott umi Geschichte verant- Worten, einer Belehrung suchenden Jugend — und sagen wir es uns doch gleich, unser«‘ Jugend wird, bevor sie sieh über «las Wesen der ״Metibta" und über ״Kulfnd<׳rhcs(im1nim::“ ori«׳u1iert. zu «lein Buch vor allem greifen, um aus ihm Stellungnahme zu Gegenwarlsfragen zu schöpfen, wiril. wenn sie in der Geschichte des l!1. J.ihrli blättert, vor allem begierig sein zu erfahren, wa» es denn mit dem .Zionismus für eine Bewandtnis habe — wie konnte nun. so fragen wir. diese Darstellung es vor Gott un«l Geschichte verant Worten, eiiwr׳’ unerfahrenen Jugend von Zionismus zu erzählen: Zionismus wolle ein Lund erwerben für!'iiglückliche. ״Judenstaat־ grün«l«׳n, Herz) sei der Vater «!«■s Gedankens, ein Mann ״von edler Gesinnung und feiner Bildung", sein l’r««|ekt habe berechtigtes Aufsehen gemachte, t'ongrcs-e hätten sieh mit «ler \ ervv irkln hung des!,laues befasst, viele Tausen«!«• sich der Bewegung nngcschlossen, reiche Mittel seien von gr«1ssen umt kleinen Spemlen zusanimengctlossen, ein schwerer Schlag, da*s der Begiimdcr der