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Jüdische Monatshefte · 1915-01-01 · 3 (1915) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
2 (1915)
Issue
3 (1915)
Date
1915-01-01
Page
[Seite] (sequence 17)
Language
German
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— 113 klittcrunp in sic liinoin/utrnpen sich erkühnt־־hat; Das ist-nein ־VerfassclTpFosstenteilM pclnnpen. Alter eiten deshalb wollen wir mit unseren kritischen Heuierkunpen nicht /urüchhalten, wollen hinweisen auf die vornohmliehen .Mangel, du׳ diesem Ituch nach unserer Ansicht aidiaften. Vielleicht weiden sie Itei einer /.weiten Autlapc auspenierzt, und dann hätten wir das (iesehiehtsliueh. das wir su sehnlich uns wünschen. Kine jüdische (;cschichte, die zum grössten Teil (iolutli- (Jcscliielite ist, hätte nicht versäninen dürfen. ■in einem ersten Ka pitcl wenigstens in pcdränpter l’elicrsicht uns einen Kückhlick zu gewähren in die /.eit des selhständipcn jüdischen Staatenlcliens. Hier hätten alle Hcdiupunpcn ״!•kennzeichnet werden müssen. von_ denen das jüdische Volk*'und Rinzelüäseni für immer petrapen sein sollen. Wullen wir den (lanp jüdischer (!cschichte im (jalnth bepreilen, ilntm pilt es, sich die Absichten klar 7.11 verpepenwartipen, deren Verwirklichnnp <!ntt durch sein Volk von J4nla11p_ju1_aulu»h1MH»- w“||t1‘ I )1*1111—W illi w׳ötTTrm7t1־־tof~>t:1nlliehon Selhställdipkeit Utl״ercft Volkes nicht erreicht wurde, soll durch!las Calulli verwirklicht werden. Das Wort, das unsere I,r0|1l1elcn ihier Zeit pes|1rochen, wollte sie ihre ewipe Aiitpahe bepreifen lehren, wollte ihr tlas Aupe öffnen für die einz.ip möpliche Anschauuiip, die sie für alle Kultur- und Kebensfrapen halten sollte Das l’mphetcnwort ist für alle Zeiten pesjirochen. Ks peleitet uns durch die (!cschichte Ks lehrt uns (!cschichte hepreifen. An ihm hat sich daher tiir alle Zeiten tlas wüpende l’rteil zu erlichen, wenn es sich zur liotrneh tunp unserer Volkspeseliichte ausehickt. Die (!ruudziipe der durch unsere 1‘rophctcu entwickelten pöttlichcn (!cseliichtsauschauunpen und tler aus ihnen für unser Volk sich erpehenden Korderunpen hätten uns in einer jiid. (!cschichte nicht \ orcntlialten werden dürfen. Au ihnen hätte di!‘ Darstelluup in allen Kpnchcn sich zu orientiereu peliaht. Dadurch hätte die Darstelluup!eile (ieschlossenheit und pleichzeitip erhöhte Vertiefunp pewonuen, tli!• ihr leider prösstcuteils ahpeht. Alle IteprilTe. mit denen eine jiitl. (Sesehichte stiimlip zu o|1erieren und sich auseinander zu setzen hat, wie:!ml Hcstimmunp. jiid. Wcltaiischauunp. .1 ml<-11111 in und Kultur. Kortschritt und Kiickschritt, lief.!rin und Orthodoxie, Assimilation und Nationalismus.'sow ie die l’rohlcuie philosophischen Denkens. Ite prüfe, von denen das oherllächliche l’rteil oft plauht. da«» sie erst *10

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