Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 2 (1915)
- Issue
- 1 (1915)
- Date
- 1915-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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- 19 - liiiltniHHe, dann Seite über Seite voll Chidu«rhc Thora S.> sali auch die Antwort aus. ..Joel (Jerii‘• wirkt aut jeden l.eser. der sieb mit Amlaebt 111 die eiur.el11(>n Bilder und Bildchen dieses Hoinaii' vertieft. wie eine SehickHalstragödie: denn weleb katastrophaler Niedergang lie־״t d״eb darin, wenn heute — 40 Jahre, nach Chaim licrns Tod die Centrale der deutaehen Orthodoxie einen gan/rn A(•)•:trat gutge• ineinter Agitationsniittelchen in Bewegung setzen uni". um — Fiirthcr Jeschibolh zu schaffen? 1 <•ott bewahre! um unsere Land gemeinden — türs Judentum /u interessieren!! In den! völligen Autbören jedes ״)iterwilligen Interesses tür ,לדי־ ־'■,ירך liegt Mas (irundübel. au dem das deutsehe Jinlentuni und nicht blos auf dem Lande krankt. Ih»' Kehlen der .Icscluhoth ist der symptomatische Ausdruck dieses krankhaften Zustande« ..Aber wozu war denn Chain! nach Kurth, gekommen'׳' Was Wollte er denn ..werden"'•1 Hattest du ihn ,da« seihst gefragt, er hätte dieli verständnislos augrhlickt 1 ><•1111 auf die Talmud'cliule zog man lediglich um /.u ..lernen." K» war last selbst! erstand lieb, dass aus jedem jüdischen Hause mindestens ein Kind au solchen Stätten sich tiefes Wissen in Quellenschriften der Keilpon holte. Kitte Berufswahl war damit noch nicht ausgesprochen " Ktwas lernen — und etwa' werden: solange diese Kluft nicht überbriiekt ist, wird alles \ergehlich «ein. womit eine Lang liehe Fürsorge um der Thora Ziikuult 111 deiitscbeu Ouucn ,.laml. liehe Wohlfnhrtspilege״ treibt. l'itd solange wird es auch mit unseren l'iiluun lucht besser bestellt sein Autt^i sie zielieu mit verschiedenen Ausnahmen da« Werden dein Lernen vor! Mit iil erlegenem Spott schallen die Meisten auf. ihre Kollegen au« der \01«cm1nari«(1scl1rn Zeit heial!. und nur die wenigsten ahnen, wie viel «1e tun dem Lehret 11n«!:re« Joel lernen könnten. ,.I)eu hättet Ihr kennen s dien Line gedrungene <ie«tall. eine so milde Seele, der Vater seiner liemeimlc Mancher Murin war über ihn hinweggebraust, aber er blieb aulrei bt. •blieb stark und gross, auch den trüberen Schülern gegenüber. 10׳• es.war der grösste Schmer/ seine« Leben«. »iduc!*ehren * in dwr W+nd geschlagen hatten, und die tintei de« lilauben« für die.linier der Knie leirbten Herzens bingegebcu batten Innige I leumLi lutt verband ihn mit I bann (iern. mit dem er b'rnie. סי ••ft <׳« nur au gängig war. Als er das Hau« seines Freunde« au diesem• K1 eitag ר