Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 1 (1914)
- Issue
- 12 (1914)
- Date
- 1914-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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421 Ki :118 •זב־ *1:־לד״ ihr melancholische« hn«ein fristen. Sulch getalir- |1»8»• Kiiincii ilcr Hierarchie li#*88c sich der <!e«cl11nack unserer Modernen scholl metallen. Nur schade, das« die rahtiiuisrhe Autorität in der (!egenwart /.u jenem armseligen Keste. den ilcr unkderne (!eschmaek verträgt, nicht auch rel igion«ge«e t/lirli /!!. ־yntnmcngc«chrumpft——I>a«—HrhgintisgcsiH/1—Kid—am h hu r. wie aul' so vielen anderen!!elneten, eine amlere' Meinung. ul« diejenigen hahen, die e« nur dort gelten lns«en wollen, wo r« mit ihren von auswärts in1|10rtierten Ansichten harmoniert. I»enn im Sinne de- Keligionsgeset/.c« sind mit dem Aufhören der Semieha alle Hechte und!’!lichten, die auf ihr .beruhen, durchaus nicht \ cr«chw11׳ndcu. vielmehr steht auch in der t!egenwart d.'is l’riu/.i|1 einer autoritntiven (!ewalt im '.Indentuni nach wie mr in Kraft Ihr Weisen hahen die rahhiuischc Autorität auch 111 die F.xils/eit hiuiihrrgrrettet und /.war aus doppeltem (!runde: 1 :די׳ ־׳״־ ,:r״ weil das Schwinden der Autorität im Judentum da« soziale Fundament der jüdischen t!1 meiu«ehaft erschüttern wurde und ‘J| mit Huck■ sieht auf .■דוד־ ר־י. weil die jüdische .Keligmn. der Israels Staats- (!esehiek die äu«sercu |!o 111 i sc hen Machtmittel entri««, /. 11 ihrer Krhaltung umsomehr aut den Schul/ der ge 1 * * i g n Autorität hingewiesen ist. Kon«e<p1enterw eise hätte mit dem Schwinden der Semieha jede richterliche Itefugni« der Uahhinen aufhoren 1uu««ei1. I>a« ist aller nun bekanntlich keineswegs der Fall. Ahgc*ehen da\mi. dass die Ualiliinerkollegien^'de« 1 t*tcn« noch heute 111' ׳ regelrealiter l!ericht«hehorden aiisiihuu. iind auch in •tau w׳c-».ü1chen Ländern nur die Km:111/.i|1ution die ral1l1׳ui«eheu Kou1|1eten/rn einengte, könnten sieh ja. auch heute noch üherall dn- Halihiner «elh«t iiinerlialh ihres hegren/ten Zu«ländigheit-hereirhe« nicht in dem gan/eu Ausmas« ihrer religion«geset/heh normierten Autorität hetätigen, wenn mit der F.inrichtung der >emieha auch die durch sie begründete rahhinisehe Autorität vollend« ge«e' •n wäre, (!ewiss ist im allgemeifuen die richterliche kompeten/ d!1׳ Hahliiiien auf '*־ב־ ל:*צ und hinge, hei welchen :בי /n gewärtigen 1«t, al«o aut solche Anliegen hesehräukt, die andem ItegnlV •*“״ lliessen; beweist jedoch /. H 'die Möglichkeit der I‘ 1 o*el\tenauf nähme־ (Z*־:“־. :־, w״/a \״n reehtswegen erlordcrlieh ist,’ nicht, dass noch heute י“.”־• ־־:׳א' ־ע:־':׳—tvgl. :*.־ .lehaiiroth 0736 35