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Jüdische Monatshefte · 1914-01-01 · 10 (1914) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Monatshefte
Volume
1 (1914)
Issue
10 (1914)
Date
1914-01-01
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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352!מלחמה ״,:c ד־ א־•» דללזד־. ד. Der Gott der Liebe ist der Herr des Krieges, der Gott der Liebe ist sein Name!* _ So wird uns in unvergesslichen Lettern im Jubelgesang nach dem Untergang unseres ersten Driingervolkes das Walten Gottes bezeichnet. Unsere יזנד־ש ז ל haben uns gelehrt, dass nicht umsonst die feinen Unterschiede in den Bezeichnungen der Kigenschäften Gottes in der :ר,,־ von des Schöpfers Willen gewählt sind. So dürfte auch hierbei die Betrachtung am Platze sein, dass eigentlich beim Begriff des ,Krieges״, ,Kampfes' das Kpitheton "אלידם", des göttlichen strafenden Richters, mehr am Platze wäre, und trotzdem .דלהדה v's ״ר wird hier der Ausdruck der ,Liebe״ der ״Gnade“, des barmherzigen und zum Guten erzieherisch Wirkenden gewählt. Was durfte der Gedanke sein, der hier zu Grunde liegt? Wir wissen, dass der Mensch kurzsichtig und in seiner Voraussicht des Kommende.(! immer beschränkt waj und ist. Kr!!liegt ein Vorkommnis in der Regel zu beurteilen, wie es im Augenblick sich darstellt und rubriziert es alsdai 11 sofort unter ,gut* 0!|e1■ ,böse*. Dagegen ist bei dem Allmächtigen, wie unsre Weisen sagen, dieses Rubrum ausgeschlossen, da alles Kxistierende den Keim von: gut und böse nach unserer Auflassung, gleichzeitig in sieh »chliesscn kann, da‘״׳e/cn der K n d z w e c k von allem Geschehen bei der ersten Kntwieklung desselben zum Guten gedacht, und bestimmt ist. Wir müssten ja sonst, und gewiss zur .letztzeit, auf verzweifelnde Gedanken kommen, wenn wir nicht, im jet/igi n, durch Gottesfügung bestimmten Weltkrieg, die Saat für die zukünftige Wohltat des cnltivirten Menschengeschlechtes erblicken winden. Und wie heute, so wohl zu allen Zeiten ״*׳ א,“., :•1־ד,‘‘ ist es der gewaltige Wcltenleitcr, der in Liebe und Gnade, uuiihcrMüimoiide 1 >1 Kai ׳• und h'iiege, als Basis einer dar-

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