Jüdische Monatshefte
- Journal
- Jüdische Monatshefte
- Volume
- 1 (1914)
- Issue
- 5 (1914)
- Date
- 1914-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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190 der Völker der Knie werken würde. — l'm so auffallender aber müssen anderseits Aeusserungen erscheinen, die die besonders entwickelte dialektische Schärfe (דזל־סא) nicht nur nicht favori- »ieren, sondern gerade darin eine Eigenschaft erblicken, die als Fehlerquelle zu wirken geeignet erscheint. So wird im c־r nicht weniger als viermal — überall gegenüber ־ד* " דדא* — der Vorwurf erhoben, infolge seines Scharfsinns habe er eine Feststellung, die ihm sonst nicht entgangen wäre, übersehen oder gar ausger|ncrl1«11 Hilerhnftfi g“rny״tr ■י p*y *** t— mh-uihI wrr:r רסיס די־סא. (Krubin 90a, Baba mezia 96 b, Baba balhra 1 ltib und Nidda 331»). Ebenso wird die Frage, שעי לעיקר ד־יש די שניי■־.• עדיף, ob der reichere Besitz an überliefertem Wissen oder die (labe der Geistesschärfe den Vorzug verdient, zu gunsten des Krsteren entschieden (Horajnth 14. b), und schliesslich scheint auch in der ישקיש־ שידן •ששיק r**r (ibid.), wenn sie auch formell nicht entschieden wird, doch die Wagschale sich zu (lunslen des Letzteren zu neigen. Die Schwierigkeit löst sich aber, wie die zuletzt angeführten Stellen schon andeuten, so, dass unsere Weisen uaturgemäss den Wert scharfsinnigen Denkens und dialektischer Gewandtheit für d!׳n I.imud gewiss nicht unterschätzten, dass sie ihm aber nur insoweit eine Berechtigung zuzuerkennen geneigt waren, als er sich nicht souverän über die feststehende Feberliefcrung zum Bu litci aufwerfen oder ihr gar sein l'rteil entgegensetzen will, solidem sielt aut der Holle eines dienenden1) ־ lieds, ־das der Krgrundiuig und Aufdeckung der letzten Geheimnisse der llalachah seine ganzen Fähigkeiten und Kräfte widmet, genügen lässt. (Vgl. Negaiin Abscli. 9. .Mischnah :1 אש 'ק״; דש־י רכש־ש דן u. v a ) II. Diese unbedingte, l'utcmrdnung unter die Autorität der 1!•bei lielcrung galt aber nicht nur für ihrrn Inhalt, der als ד:'־ דשעי für sich die saciosancte Dignität des Goitesworts in Ais11*1>וין iicliiien durfte, sondern sie eistreckt•• sjcli, wie im 1• oliieii'len ei wiesen wi'ideu soll, auch sogar auf die Aeusserlichkeil der 1׳ o 1 in g est a 11 u n g des lialacliis! heu l.eru- und Lehrst! tls. die 'ich ebeiifall« dir Vorbild in der l ebt rlieterung suchte. Auch in du Losung diesedidaktischen l'toblems, die llularlmth