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Die jüdische Frau · 1927-01-15 · 1/2 (15.1.1927) · p. [Seite]

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Journal
Die jüdische Frau
Volume
3 (1927)
Issue
1/2 (15.1.1927)
Date
1927-01-15
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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Die jttdisdie mutter Das einzige Rind. Po» I r ufe k> £ i c o f r 11 b £ i in o n Mil tem ilortfAritt *ter .iii'ilifatum erscheint, man könnte sagen, aimiuj ndhia. b.t allen Volker» auf einer ge wissen Ltufe di? Einschränkung der tteburien. als» die Per ringerung der Hinderrahl £ie findet lid «uerfi tei den »n der Zivilisation am meisten fvrlg?schru«ö»tt» keilen eine» Volke», de» Reiche», den intellektuellen Hreisen. den Liadibe wodnern. ergreift dann auch dt» übrig?» keile der Volker, führt «um J und I Hinderkiifteiii und bat btrder den ttntergana aller frübercn Hiiliurvölker berbeiarfiibrl. unter fttitit von äusieren Ereignisse». wie Mricactt. Leuchen. Völker Wanderungen Ob e» auch bei den deute berrlchenden Völk.rraksen «um gleiche» Resultat fubrcit wird, ist mvb nicht abzuseden Dirke Erscheinung ift bei den beuligen Völkern erst wenige Iabrzebiue alt und b.n bet den Deutschen ivaier eingesetzt als bet de» Iran»»««». bei unseren öftli ben Rach bar» wieder fväter als bei »».' Eigenartig ift c». bah die ,fuk»en sich bei der Einschränkung der iöeourien gan« den Völkern angevaht baden, unter denen sie lebten, wahrend bei ihnen in Deutschland bereit» keil Iabr«ebiuen die Miutenahl » ehr und inehr «uruckgiiig. blieb iie bei denLiituden »ob lange doch, da im Lfren die Bewegung nach nicht eingeleiit baue -beiter inarkchtrrien die Zuteil in Deutschland sowohl «eitlich al» auch in der töründltchkeii der Durchfübrung an der Lpitze der Bewegung al» ein Volksreil der gan« besonder» auf terohstadtleben. Bekin und Intellig?»« eingestellt >ft Lb»e de» dauernden Zu«ug au» den> Lfren waren sie viet leicht schon längs« ausgekiorben. Da» Erlrein der iärburlenbeschrankung ist die Einl»nd?r ehe £ie ist durch ihr schon ivcit v?rbr«!ueter -iorkoininen ein koaiale» Vroblrm geworden für Volk?wirlschafller Rerrte und Eraieher Iiir den .«linderar«! in da» einuge .ikind ein besondere« Vrobleni i» L'insichl auf Erkrankuiigen und Entwicklung. Darüber gibt e» bereu» kveaielle Biicher «für Er«ieter und Vs>,chologeti lind nicht »ur da» ei»«iae ttittd kontern auch seine Eltern ein Vroblei» Warum wollen ko viele Eb.-leul? nur ein .»mb baden " Die <«krü»de. die dafür angegeben tperden. lind bekattnt Oälikig sind e» wirtschaftliche Ursachen: ..Man kann e» kick» nicht leiste», inehrere .tlinder aufniriete»! Merk würdigrrwetle bürt man da» am baukigsie» in den begttierien Hreisen. — „Man möchte seinen .«kitldern eine besonder» oute Er«ichung geben und bet den bvbe» Hofien eine» solchen käine nur ein .«kind in Betracht!" ..Man möchte seinen Hin der» recht viel vererben, und wenn e» in «u viel keile geben ivürde. bekäme keine« wa» Rechte»!" Rudere Eltern sind schon offener. ..."ich will doch auch etiva» v.»n ».'eben haben!", sagen viele ssrauen. ..soll ich jabrrus iabreiit im .Hinterünnner frstgebannl kein?" Leit dem .»kriege heihi e» sogar oft: ..Unsere Wohnung ift «» klein!" Ist die Lebensführung ko viel «eurer gewvroe» ol» bei uokeren ««iroheltrrn. die noch «>. N. in und l»linder grof» «ogen. ohne «u glauben, etwa» Besondere» «n tun? Wir lind egoistischer geivorde». ftellei» für un» und unlere iltnder gröhere Rnfvruche an die Rnneb nljchkeiitit de» Leben.' Wir lind ängfilicher gewordei» und wollen für die .iukunft alle Vorsorge treffen »ach Rrl einer Letensteriicherung Und schlietz!ich. man tut e». weil «» all? anderen tu» und inan sonst nicht ko lebe» könnte wie alle anderen Leider ist da»ei»«iae Hind nun ctnii al >ine Ial>aie und leider eine, die nicht einmal gute «folgen bat und nicht die Vorteilt bringt, die. sich die Eltern davon verlvrechen Ein einaige» »lind ift fast itirmol» et» normale» Hind. e» tft häufig ein Lorgenkind und r> wird al» Erwachsener durchau» nicht in der Regel dir Leistungen vollsgbren oder die wirtschaftliche Lirlluiig beitebalren. kur die e» die Ellern sicherftellen wollten Die «ärgnte dafür? Zunächst einmal die Eltern: Wer nur ein H,nd Hai. bat n,bt» »u verlieren Er steht in dauernder Rngft um «et» Hind kam,, tft imA» gefagt. dah die Estern mit vielen Hinter» diel» wenkaer litte» Rder «te werten durch die vielen Vrlebnsfle. die ..Rus meinem Reid).“ }•» tebr*. Du Haft ten Hopf geschüttelt, mein freund al» ich van meinen Largen um da» 0e>m «brach «der ud weih dach sie naltirgcinah bald a» dlesem bald an ,e»em »tute baten «u einer vernunfttgen Beurietlung erlogen ka» erste tiiitd wacht immer mebr Muhe und Rngli dt» «rfi da» »»teile komnil lind >e mehr HInder bo sind uittfo tchiekriter l eb» „.an iie Man tergleihl tbre körperliche» und geistigen Voriuge und Rableile ' £tnd lie eine» >»ach dem anderen berangewachlen. lo lagt man ihnen: ie»i sorgt tut euch leitet denn kur eure ltingerei» «teichivilier muh auch gelorgl loerden Da» einitge »Und dagegen tft eine dauernde £orge Den Ellern ieblen die Erfadrungei» an anderen rtgeiren Hindern sie gewinne» nicht den »»chuge» Mahflad Jede kle»ne Hraiik Heu erlchruii al» grobe «tekadr die I»e kinderlos inachen ka,,n Jede geistige Reuherung in der nalurllchen Entwickelung er scheiiti al» Zeichen besonderer Begabung Die Ellern werten »iberangsilich. veriärieln lbr »lind lchliehen e» von andeiei» ab und uterfchanen e» Da» einitge Hind nun-wachl« in einem gan« tesondere» Milieu auf Leine llingebung beliebt nur au» Eiwachsenen Vielleicht Hat e» auch £vrelgefabrien atei da» sind »tute die eigenen »»«eschwisier die linme» da lind auch dann, ivenn e» einmal ntbi angeneb»» tft. die die gleichen Rechte au Lvitl«e»ig an .-feil und Liebe bei Eltern fiellei» köni^ii Da» dauernde Zusammensein mit Erwachsenen ift teift f»r Hinter £tv teobachlen aui besser al» die ineillen Etio.ichlenen sich lräunrn lallen £ie erfahren iu viel vr>>» den ander» ge arieien Iniereslen der »«rohen und eikennen dal» die Er ivachleiien auch fehler allerlei Rrl b>»ben r»e »»»erden find reff und terlieren ibre nalurlibe llntesangenteu Da» tü ei» schwerer Verlufi für eilt Huib lein Edaiakter erleide» Lchaten. e» wird wie ein Erii'gchsener obnwbl Veriiand und Hörver noch kindlich lind Ebenso wie die Entwicklung de» Ebarakler» wird auch die de» Hörver» in die'eni Milieu veruiiftaltel Die einige Rngfi un» körperliche £chad>güngen Rnsteckuiigsgefahr Erkalliiiigen lleteiansuengungen schaden im Uetermah mehr, al» l»e nniien Ein Hörve» dem man nicht« luinulei. dein man »ede gröhere Rnsirengung ei>vai> ölinn nicht niti den gröhe»e» Leistungen wachsen bleibt luinck -i>g» wir durch Rbbärlung und £vori auch far »linder »u» bar .«» machen gelerni bite» für die Eltern die>er etniige» Hs »der ertflierl e» noch »ichi Wie ^sklairren in einem kreibbaule wachse» l»e auf Enifeini da» Leben eiiim.il die nchnbenden »Hlasioande l» kiiii'inern l>e E» tft eigenar itg iu ,'eobachien -wie da» Milieu in dem sie aufwachien. die ein iigen Hliider lo beernfluhl dah >>e in gen>i<sen Dingen äbnlih werten, lo ungleich sie auch sonlt fein mögen L»e lind alle frühreif In der geisugen Entwickelung mebr oder weniger norgu» Willen mebi vom Leben al» einem Htnde gut tft £if kenne» d>e £ ch»>ache»i der t*tu*»t<t>ic »eil s»e fable» sich al» Mitielpunki der Iamilie lind »>ei wödiit eigensinnig anipr»tmvli. i>e beschäftigen ich viel allein teruagen li b schlecht um gleich »Urigen -pielgefüte len. lind nervo.' und ieriteir £ie lind um e» tun tu lagen, egoistisch und iiiielliaenl Eaufig lind ie ivenig leiflungssadtg und gutdauernd >»> Letei» d > ibnen in de» Jugend alle» zu leicht ge-ngchi wurde Daiu iiggi auch »dt Hörve» de» denn auch in korveilichen i„»ten iie viel ge n einsames lie lind «art Inbt anfällig blak und wenig leifiungsiadig £>e waren ivobl ielirnei lchivet kiank als andere Hinder da inan lie gut tedüieie ater ibre kleinen Leiden waren groh' >» den Rügen der Ellern und ipgiee auch in ibren eigeiien Ruffallig t*trI bnllrtUtbr Miauen und neurafttenische Männer itefteit au» dieien einrigen Hindern Liede Le>elin ivenn du da' alle» bedenkit und »iehfl wie »oenig du» Ergebnis den Rdiichten enifprichi io nimm k>r »wr nicht auch die Mutier eine» einrigen Hinder iu ietn. Es ift etwas Wahre» daian w>« ein >ebr beruh nie, schon teritordener Hinderarri de» Mauern «u lagen pflegte, -«H>< rige Hinter tauaen alle nicht»' Mb weih e» a » teile» denn ich bade leider ein Einrige» ruiiefi» in dir da» Berfieten n-ot w ,d bah du me in Leten in der kleinen Weit guiveihen wirf» . «tervitz heirrede »d mied o»r »ne «u «eigen wa» m'.r der kau an fltteM drachre und du toll ft die Räter de« Oauschali» nicht knarren hören Und du ha» iie noch nie gehört' V 1 iNtkl fit Rfl< |IM|4< }iu>,l

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