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Die jüdische Frau · 1926-11-15 · 17 (15.11.1926) · p. [Seite]

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Journal
Die jüdische Frau
Volume
2 (1926)
Issue
17 (15.11.1926)
Date
1926-11-15
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Der eWIQe Jude%A(in Sage und Did)tung). y Von StuMmrat D r jdmc# bemann_ -Trrt llrMtm«iito«n, orri Diianen. bW (kb <tra«n &ut<ralri<txn kindrt «ich bei allen Völkern und zu alle« «Rondell erbeben da den da« Denken und dir Odamafie .-Zeiten, von der altjüdischen Dradition an. di« über da» von jeder deichäftigi Vrometdeu» ift der ers»e, der den «»üttern da« -teuer sdadl. um e« den Menschen »u drtnaen—Der »weit, ift H a u f>. der undefritdiul von ulltm— irdischen Willen. sich intl den dölliichen Machten Verdun bete ' Und der dritte >ll Ahasver. der lich gegen de» Mriiia» der Sdrifien erdod Alle drei trikki noch der Uedeelirferung eine kurchldare -trokr Vrometdeu«. an den Wellen de« Kaukafu» geschmiedet, much dulden, wie ibut ein Adler täglich die veder zerhackt. dir täglich nachwachft. Häuft rventgsieii« in der älteren urlvrünglichen Fassung dei -age verlällt den Dämonen der Völle. denen er siäl »-erlä riede» Und Ado»ver ib» trilk/die härteste strafe: er ver'äll« dem ewigen Veden, dein Hluch. nicht sterbe» »u könne» Man wirdxdemerken. das» ,♦ dir drei begabtesten Völker der Welt lind denen diele drei Mrftalicn zuaeordnr« lind: Die ««riechen die Deutschen, die .luden Und die An. wie sich tdr -chickial gestalte«, »st iur lebe» der drei Volker über au» de»«ichnend Dos» die olvmviichen (Nötier au» drin Sdoo» einen tto»».»'» gektulien. dabei aber den Srdenaedorene» da» ttoktlichste vvrentdalien. »ene» Heuer, da» n.xh dei veraklid die Aolle eine« UreleineiU» alle» Veden» «vielt: Da» ist ein e.chi griechischer iNedanke. e» ift die Hdee vom Aride der «notier und odn der strafe iur die lieberichreliung de« de» Menschen geiedten weilen Made« Wa« die twenr der dier genannren^'a« stallen deirilii io »edinen wir einnchl an. nir bauen nie den Aamen. Haust ged0ri und wurden nun von einem Meirichen »>ernedin^>>. der ..au»lorsch«n wollte alle Abgründe de« tM»..»«l« u.ib der Srdeu . der VdOosovdie .furrfterri und Meditin und Ddeologt« durchau« 'studiert, it.tt beiden, Bei» u de» und dann am ijnde liebt, ein armer Dor. dad er nicht» willen könne und der sich nun. in uiige ldtchtein Wissensdurst im .^ver^el und i» der Vertweillung an den Hursten der volle selber wendet, dad er idnr alle Herrlichkeit der Well »u Huden lege nednie» wir an. wir däilen dielen Aamen nie geddrt wir wurden dennoch lagen: Da» tfl De u > ich da» kann nur ein Deutscher fein’ Und Ada»ver ' Velden »u muffen, Hadrdunderte lang, .seuge »u fein, wie Volker aukdlude» und vergeben 'stolre Aexve eii.porkoinrnen und verlchwinden. Drvire errichtet werden und »uiaminendrechen. die« alle» mit anlechen tu nruiien und »u wandern, wandern, wandern rudelo». ein ewiger Hreiudlfng unier den Hremden ia da» ist l ü d i l ch e» ift da« rchnkial de» »udiichen Volke» teil der Diaspora, da» >tch dier tvmdolilch niederfchiägt Hch bade ioeben dierenige Ausbeulung der Lage vom ewigen .luden derubri die «ich u»ge»wungen. gleichsam au» de», -io'fe ieldlt eigidi S» ift aber >u betonen, dad sich daneben „ob ein« ganre Hülle anderer Ausbeulungen findel Da« wild «ich nun chcrau ftclten wenn wir die tffelchichke bei wandernden .luden ij.iieinander durchwand.-n Wir ledren ,,n Malidäu»evangelium >>. die Worte tttrikti »u den Avofiel» Wadrfich ich tage euch e« sieden erliche dier d>e nicht schnecken werden den Tod di» dad ffe de« Menichen -odn kommen feden in lein fteich Wenn nun im .lodanne«er>angrl>um .lelu» «u Verru» den ,l»banne» iagi: >g ich will dad er bleibe, di» ich komme, wa» ged« e» dich an ' lo ged« unier den Aoofteln die Arde: Dreier .lodanne» ktirdi nlchi Wa» drer le»ien finde» tugrunde liegi ift ta ein gan» allgemeiner .Zug der Volk» lag«: nämlich dad «an «ich von einem allgemein ver echeien und fiud adderukenen Manne nicht denken kann er fei wirklich «ektorden und dad «ich «.wlknungen Wu»«ch> »lavd»»eiungen an die .lde« feine» Weiierfeden« tuavten 2 Weilerieden und die Wiederkehr de« Elia» und de» tzenoch ,u berichten weid. di» »u den Bardaroffafaaen de« Mittelalter» Ukfd den Aavoleoniegenden der Aeu»eit — Während nun aber dir Worte Sdrifti über den Zobanne« >» dem sinne aufgekadt werden, dad vieler Jünger »ur Br.lodn u ng weiterleden dark, ged« auk eine andere Perlon au« der Umgebung Sdrifti die Dradition über, dad der Betreffende »ur -träfe weiterleben nmd:. wie die« ebenfall» in der -age anderer Völker Ausdruck findet Man denke an den Wilden Häger, an den -liegenden voll'Lnder Der dier in Betracht ftommend« ift »unächft jener Diener de» vodenvriefter» au» dem Hobannesevangelium. von dem r» deidi. dad er Sdriftu» einen Backrnstrerch gib«, weil dieser angeblich dem Hodrnprirfter nicht mit gebüdrrnder Achtung geantwortet hätte. In der späteren Kircheniegendr wird Vieler Diener gleichgefetzt dem Knecht M a l ch u ». der Sdriftu» feindlich entgeaentritr. und dem simon Petru» da» rechte Ldr mi« dem schwerie addaut — sehr gegen den Wille» Sdrifti. der diele Da« dem Petrus autdrück- Ilch verweilt Aach einer Dradition. die un» »uerft in aliitalienifcher Haffung entgegentritt. mud nun dieser «rieg»knechi Malchu» oder Mareu». wie er dort mi« einrr kur unfere ganze sage bezeichnenden Aamen'vermifchung drldl »ur -iraie kur fein Dun unter der Srde um dir söulr. an die Sdriftu» vor der Kreuzigung gebunden wurde, brfiändig derunrlaufen. in seiner Verzweiflung sucht er sich im.ift vom Aeuen den Dod zu geben, indem er mit de», ftovi gegen die -äulr anrennt: ader feine Qual dauert enig Das» diele grausam« strafe in gar keine n Verdältni» frebi »u dem Vergeben und in grellen Widerspruch zu drr (ft(ftmiuua Sdrifti. der auf dem Berge gepredigt da«: viedel cur, Heinde, segnet, die euch fluchen — und der übrigen» gerade an der genannten stelle jeden Aadegedanken weitvon «ich weift — da» ift d»er. wieder einmal, vergessen worden Wenn nirklich in der Ausbreitung dieser Ktrchenlegende die Adilch« mtilprichi. die Wadrdeir de» Svange.ium» durch Antudrung eine« noch lebenden Zeitgenossen Sdrifti zu erdärten, dann stellt rin solcher Widerspruch mindesten» iur dir innere Wadrdeit der vedr« Sdrifti «in sehr zweischneidige» Zeugnis dar. Von irnrm Kriea»knechl Malchu» oder Marru» nun gebt Vergeben und strafe in e«wa» veränderter Beriton auf eine andere ffteftalt über, di« un» zunächst au» einer alieiiglilchen Sdronik enigegentritt Verfasser dieser Sdronick ift ein MSnch von si Alban». Aoger ok Wrndover. dessen »«»eschichr»w«rk dann wieder mit einigen Adweichuvren von einem Lrdeiifdruder au» Lt. Alban». Mai idew Bari», oder, fei« er sich nach der ritte der .Zet« lateinisch nannte. Mattdäu» Varifiensi«. ausgeschrieben worden ift Da deicht r» zum Hadr« tf» kam rin Srzbifchof au« Armenien auf keiner Wallfadri nach Sngland. um auch dort wir überall die Aeltauren der ve^ltgen und edrwurchtgen släiten zu deluche». Sr kedri auch im Klafter st Alban« rin Man kragt idn dort unter anderem auch nach jenem vtelgena«ntrn Hoiepch. der bei der Kreuzigung Sdrifti zugegen gewesen sein soll, und von dem dir veul, glauben, er lA»e noch deute Der Armenier rrkläri. mit Dill« eine» kranzd.tichen Dolmetscher», er feldft bade mt« lenem Holevd dei Dafrl gefefien. noch kurt vor feiner Adreii« De» Aäderen gekragt, erzähl« er ftvlgende«: .Zur .Zeit, al» Sdriftu» au« dem ftlichthaul« de» Viiatu« »ur ftreuiigung gefüdri wurde, oeelechte tchm der Durdüter de» Vilaiu». Sartapdilu«. einen Lchlag tu den Aacken und sprach zu ihm: 2« ged doch schneller. Helu». wa» tdgerft du? Da fach ich« dieser traurig an «nch lagt«: LLdisch« )«««««. werft« kftr „»W jL»lsch« 3r*«Ml

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