Die jüdische Frau
- Journal
- Die jüdische Frau
- Volume
- 2 (1926)
- Issue
- 11/12 (15.8.1926)
- Date
- 1926-08-15
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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Wieder datjeim. ' Vltiubrrri von beging .Ifgarfobn Dir Serien geae» tdren» Lnde entgegen: der Aeiletrudei b,r diesmal gu? nuiidirrlfi «Gründen ul.tit ggr »u Uder wülligend war. dal leinen Dödevunkt überkchrtilen und lanaiam kehren die Ausflügler in tdr veim »urück Il»d Hilf a*m eile»;it in,* ItMl «M Ti* mr mrf w.iiiaey Wochen nicht raub aenua fortkomnieii konnten' Wa» mögen er nur für u>iichid,re städen lein, dt? un» iebnend um,Vinnen. ivenn wir auch »n er noch iv l>« chetdeue - Daus veriaiien baden? lind merkiv.irvii al e? Lböne. NKi» wir drauh?» durchleben. ist vlöhltb aar nicht iv de aedrenrweri und alle Aeitlole streid.il. deren >vir u»r er freuen, eigentlich aar kein ..Ärriiritt". "~ 3s.Hr jtauDclu in den aedetnien. itch io stark au wirkenden stüde». die eine Ledniucht ichüre» nach dem Alltag. nach den Pflichten. nach dein trauten Cri, von de» au> lich unler rechtes Leben erst erfüllen kann l'.id diele stiden. >ie neben un» nicht frei. Kalten unr mit eilerner Uralt, bi» ja dir wir wieder daheim ind lind wie'chön ist der Moment der Deinitebr! Wie derubtaend dar tUekadl. in Mutter fra.it beim Aachleden erstaunt: .ist denn tm ,1uIt kein Dell ftc ladi -1>e strau uctvmn.cn '?»e wird v>>n ihren »lindern aufgeklärt die i»ch die Aotu >m stun« Deft de er wie >dr Mütterchen aemerkl baden d,K t,n stu Auinnwr «richteneu rst—tiHr lim ien au» au« Tu» indiiche stind nxrrien München. >o inufit Du e» al o aud. wir t »d ichon neu aierig ob wir die K n>cl rtdl>a gelöst haben und >ra» nur nn er Blatt dte»,»al drinaen wird Und Muttchen lacht und fr.ul i d der Ln> iriung ihrer Lvröii i >ae und aber die »edergtnge die den Au »gleit van der oede» durch lebten .teil ru der alli i.ili.den chatten stig d wild ausgevackt. d>ild dal aller wi-der .inen g, irodnie» Plau und Kuke und Wodldedaaen kehren ein t, dt» 'l-uimf in denen ich dar Lebe» der stamtlie adlvrrlt Zchon der eiste Laddat macht »» Litern und stinderir kirr?o! ch ö n wie an Däne ist doch n « r a e n d » ein st r , > i a a Abend! •st' wird da» stainilieniede» tm e>aenen Denn wieder neu beglückend einvlaiideii Wir aber, wir w.ln'.chen d ili allen die e» >tnerle»ltche iöluck erdalien bleibe l.iiien vier Pfählen au 'rin und aller Perlraule »f:ed.r,„ leben und wiederauhabe». Pater und Mutter lind innerltch deilkrod. d,st »>>» , ' ..(»sott lei Tankalle, wieder im alten "teile aeden mül—»IrH «d,«»»i,tt»».N ft .TU f »HA# »t.» t -ArdeB—int« öiliulunj lfch avivevein itwrden Jeder von , ihnen liebt bald, ob auch ihre, ihnen liebieivordeii? Lektüre 3>„ Linfendung re» i»ch« staine« stbe»n,n,,ni« eekalun S n» an dem vertrauten Lrte liegt, die autgedoden wnrdr. di> äaKr,».Ahenn,m,ni araii». K-, leck-« oaid,aK,» fikeni,..»,»,« ..nnr wieder von der «eile Aurück .ind" Paier f,nd.-,. al. „„ Mg-,« ,UI „„ haibtt Uht r„ etwa« pedantiicher vaurderr. «ehr ichnell. wi» er lucht, und . Gegenüber. Bor dein Daule gegenüber tzand der Möbelwagen Zchon in de» lebten Tage» batte id Maler und D»v.' aierer dort einiig arbeiten leben, dann verriete» frische "ardinen. die den dir dahin unwirtlich Prem'tauenden ftc» stern ein freundliche» Auslebe» gaben, d'k nun alle» aum Lnivfang der neuen Bewohner gerichiel sei War für B, wobner würde» da» lein, welche L-chickiale erwririeien dte'e in ihrem neuen j>rinr. oder würden ihre Tage stletchförinig dtidinaieben. unverändert gegen da» Leben in der alten Wohnung? — Die Bntirwri aut diele lebte strage blieb nicht langr au»: Diele awei junge» Menlchrn. die da i» Bejlekleidung. Brm in Brm. fröhlich vlaudernd tdren tfinaua Kielten. Kalten noch keine alle Wodnuna gehabt! i!« twu ein unee» Ld vaar da» leine aemeinlame Wanderung durch» Leben erft deatnn» »po£lc standen in, strübljng ihre« Leben», und strüdling war e» auch, al? da» Oöu» gegenüber lte auf nahm Morgen für Morgen stand, wenn er da» t>au» verliest t>e liinae strau am stenseer Zte winkte, er gr.is»e Und i >. »er wieder wandte er llch um und niltr ihr an. und unadlilslg winkte lie. bi» er um die Lkrasienecke verlchwunden war Bn einem .stuninivraen-lad t.ch die Balkv iiür lt d öffnen, 'tordmödel wurden Ktnau-aelragen und ein «t'rli.cher Naffee lilch gedeckt. Bald erlchten die lange strau im Morgenrot, ei» kokette» wetste» tl>iubchen auf dem stovie Mit einer einladenden <)anddcivegung forderte sie tdren Matten auf. Bla« m nebine». und eine balde stunde lang tönte krüb tiche» Plaudern und glockendelle» La beit ru mir darüber, da» mir meinen Morgenkaffee, den ich bei gr'ff'ifi.i» steilster kiiirunrknien vfleae. wilrrte stede» Morgen, an de», die Donne am Oiinniel lachte, stand d>» Dilblei» Deck Dich auf dem Balkon geaennder. da» an den roniiadenden durch eine» irilchen Blumenftraust rtu deivnbtr» ieltlide» fiu'l b n »eiat« " Der Lomtner ging dadtn. <5* schien, d>f> da» Lebe» auf dein Balkon nun auch rin Ünde nehmen »lüsue -Iber nein! Line» Morgen» wurden Breiter Ki»gu»r,eiraaen man rimmerie und «igle und al» e» Mittag war wir die Laub Külte fertig 3>e verdülite mir neidilb de» -iu»dl>t auf den Dilch. der oob lebt licher in twlonder» reichem Blumentch nuck vrangt, aber ich wurde durch die drri iial de» Drg' »ur mir derücherlchallende Melodie de« -chlr Kamailau> eutlchidiii die rwelstimmig gelungen, de» swrrn i.'od vertündeie Doch nun wurde e' wirtlich Winier Balkontür und stenster wurden dicht verdingt, un der stille den Linlaii ru webren und von ineiiiein tae.ienuder dörie und lad ich nicht» di» auf d,« alt» Bild Dinier der ein wenig »ur Leite ae'chobenen wardlne d>» freundliche «a< ichl und di, winkende Dank der jungen strau den auf feinem Weg »u Arbeit und Lewerd degritfenen. iich iminer wieder nach Diini und B.>e>d uii.ichaiienden Mann lind dan» veil.chiv.iiid auch die» Baume »nd Liiiucher bekleidete» >ik i.tuoi wiedei um iii chei» tar.t» u.aii ö>l >eie alle stenster n>n die lwn der Mürglonne durchwiimie Luit deretnströmen »u la>.e» da endlich erlvie» auch die junge strau nneder i'ing lamen echiilte.^ trat lte auf den Bilkoi, hin.,» und machie e» 'ich auf dem f.ir lie deretigestellle» vediiiiudi deauem?t' lad dlasi irnd lchmal >»> Ader el»e» kitte iie iih w»>dlta ausgestreckl. al» lchon n'ieder Beioeaung i» ldre »«lieder kam freudige Beioegung. wie e.» Ibte» etirla diedte l,e den «iopk r»in .Ümmer hi» dem Wiaelchen eniaegen da« nun Kinau»gefabren imirde und »eben ihrem rellel Aufstellana fand lind Irsteder wurde e» strüdling Au» dem tiilkelkind. da» tin innigen stadre dediitlai» auf Mütterchen» Arm kt» und deraeiragen nwrde» ivrr »var in/iwifchen ei» stramme, kleiner Bnd gerworde» der auf dem Balkon feln, erst-» n».K ver'nche machte Li» n>,'»ia .ingstlich und ungeichickl m r er noch, uifd tn'N der freundlich ermuiigeiide» .inrufe der Mul ter wollte er ich ntchl recht getrauen allri’i ein ♦ »im che» ui nt.it,ii Ader d i»n «.ntdem er e» aew ial und in de» »ifii au»gedielieien Armen der Mutier ii.ber gehör.wn war. wie ludelie er d>' L» dauerte a«ir nicht io lang, da » ar tbin der Balkon al» lummrivlaii ichon »l ki mehr grotz genug in da» Da«» gegenüber ging nun eln »chlo'ier ui» da« Balkonaitter durch einen etiernen Auf>r» ru erhöben Al» «ii de» Bildchen« Airwi, ikrtaem t»,kurt»lag ei», - bar tleiner .Innge» und M idel li.d auf dem Balkon veriammeli» da ivar der fstegenstand ihrer grdiiien Bewunderuna nicht da» neue -chaukelpferd nitt der welii, reddndir d«e der <»e Imrl»Iaa gekracht batte und auch der dnnre »»ummtdali ver iiioüite ie nicht auf die Dauer »u feiiein .Iiimki wieder wollte eine» kochaekwen werde» um einen Blit in den Wagen ru werfen i» dem Hwiichen rveliie stille» gebeitet »in winriae» 'chlafende» Welen lag Der Bud »ourd» bald un gnödig. da er ich in de» Diniergrund gedrängt glaubte und er blieb auch für die stolae eifer>n ttia Mit mchir la ichen Blicken i>erfolare er d>e Mutier n>enn >te unter »irtluben Worten da» stlei», au» dem tr>g,ren kok und der stricke war eist wieder keraestellr wenn er nach der Mama bi.chen oder am Pava kiuchklettern durfte D»nar die da» kleine Bad» noch nicht konnte wa» ihn lichttich mit -toll erfüllte Lin glückliche« stamilienieden tniiir id >» dem D«auie argenüder rifieken leben Da stand eine« Dage» wieder der Möbelwagen vor der Dür D>o wurde 'ich in .UzkiAiifl di» Leven dieier jungen sta» lullte ad vielen wie wurde e» f»ch weüer geidrlten'' .Ich weilt e» ntch« Sn»* Mieter »»gen in d>r« Dau» Gegenüber-' rVdtKtz« .Dräne», w.rd, für >»te indisch, 4