Die jüdische Frau
- Journal
- Die jüdische Frau
- Volume
- 2 (1926)
- Issue
- 1/2 (15.2.1926)
- Date
- 1926-02-15
- Page
- [Seite] (sequence 15)
- Language
- German
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Pie füdiscipe Mutter „Ein Reicß von Priestern Wenige Worte an unsere Mütter! \ uh hkibhnier I »r ' heu /ein, (ieboten. jenen grundlegenden i.einen, die unsere jüdische Mor.il gestutzt haben. und du sicli alle.Volker ungeeignet ImIic.ii. echt in der Bibel Mir ein sehr kurzer Bericht \ur.in Man kann ia mit wenigen Ireitenden und schart umrisseiieii Sätzen utt mehr sagen, denn in langer Rede. in der die vielen Worte über den nichtssagenden Inhalt liinwegiunschcn sollen. Dort erhalt unser groliei Lehrer Muses den I te- —fclil. den Israeliten das Ziel der. göttlichen < leset/- gebung klar vor Augen zu iuhreii. Ls wird ihm ge sagt (i. Buch .Moses |P..i): >o sullst du sprechen /,> uem hause Jakobs und verkünden den Kindern Israels. Bas Sprechen zum Hause lakobs soll in zarter Sprache eriolgen. denn es soll den l‘ r a u e n in Israel gelten, bei denen man mit mildem Worte, mit Weichheit und in zarter Art auch^etwas erreichen kann Man redet ja zu ihrem Herzen, man redet auch aus eigenem Herzen, sollte es da wirklich eines Beiehles bedürfen? ..Ihr sollt mir sein cmReighvnnl'ricstern " Line eigenartige Lrvvühltmg hegt in diesen W <>r teil. Ls ist kein <ieben. sondern ein fordern. Bus Reich von I'riestern wird nicht geschenkt, es soll erobert, erkämpft werden. Ihr. gerade Ihr. will der Weltenherr, sollt mir das Reich von 1'riestem^vvAj^— dciT7”\Veim es ein Vorzug ist und es ist für leJen ernsten Menschen ein \ orzug . mit grölten \ui gaben betraut zu werden, schwerere l’rlichten übet nehmen zu müssen, um dadurch zu steigen, dadurch sich zu einer besonderen Hohe einporschw mgeii zu können, so sind wir ui vorzüglicher Weise aiisgewalilt. Aber dieses (iluck fallt uns nicht m den Schölt, um nie wieder von uns zu weichen. Wir haben ständig auf der Hut zu sein, uns dieser \iiscrwahltheii würdig zu erweisen. Ls ist uns I'flicht, das Ziel s'ets im Auge zu behalten, das unseren \ orzug erst zeigen kann. Zeön Gebote für I I jß dune Kinder i.ie bemerken J.ili Wunuiigse er '-Im deutle,len /wische*» dir und Jemen, V.uiiu t-esle tu können: Klier» sollen t,,r ihre Kinder ein emheitlishi, Ile - urilt sein! Sei nie uns,eher ,,, deinen AnorJmuui-n lleiii I., 't, ,. dein Nein sei nein I eherteee dir deine Anordnungen u.,- her sorgfältig > Handle nie im Zorn _ < Hie KrhUle l'unkl.iehkeit und 'irdnuiu in dir K >« Ji i stubc sei JUsh l'tliehl Jet I r w-jChsenein Sshuke / II deine Kinder nie hl pIoI/IkIi um 7 Ihr ms Ir, n we n«, d llcsiieh erwartest v Itcstralc kleine IMunlasien der Kleinen' in,In eUt.'. j. e rolle lugen. Kmdir sind |>h.in'islo. her ...s I i» sushe IU unlrtsclicitlen. was hewull’i Mi*', i .eh .• . >! was Spiel der I inhiMum '»r e I' •' s ii c r . K ie I I ’.izu müssen wir I'|lest, I sein He! Bl grill ist icisllt zu umschreibe II. Hie lallg'ke'lt des l’rn stets wird ,.l heilst' geiiaiiiit. dann s.llett wir alle 1‘riester sein, dali unser leben ausgi tullt sei mit I I c n s t Whcit. nicht tu nult ist unseres I eluns /ul Null i.iclit als der Herr tuhleii. mit der Hutter sein wollen sei unsere Losung I hem t aber nullt unserer Wunsche, der oft niedrigen, uns me dvt ziehenden. Hu au t ..Ul Heiligtum. I'. .nn llo. Iisti-n lli, n.-r on >«■«■■ cell, t lottbche n. das se I >|||SI I strebet! So denke, e r leder. und es e rgibt—sieh 111s allen das Reich de r Lriester. eine gesunde Nation, ein ernstes strebsames ' olk. das so ew ig sein kann \> ie sein ''chnpter I in K’eieli von l'r leslern I s kann nuht miigcw aiielelt werden, nicht geschallen .v erden aus den s,hoit nn leben Mellenden.' In einem leben, das (leimlteu Herrschen, sieh uhci licln-ii keimt I *u se s Reich es lim!! erst erzogen weidei. als ein KV uh von.dieser Welt, für diese Welt \n wen hall» 'Uli Mose eher wenden sollen, eie nn an das II.ms l.,k> -bs an «In I tau e ii . au die M li t l e i ’ Zu wem sprechen diese Worte n« eindringliche' ivede noch heute '-Nicht zu unseren Muttern' Zn \tbei.tetn und Ihe in in erzie het die Kinder die /eit In am ht tleiltige I lande und tulirrgi iiei'tef \bi : Iasse4 sae-HKrht-m+tc-tg-cben ~tn drm I henet«. de i if.ni. eurer Meinung allein lorischritt bringt erkennet ihr nicht den l nie I gang de i Materie den HkI de s I Messeitsmeiisc Inn ' Besinnet einli wie dir auf das I w ige. Iiottlicln tiiiiut i m-, Kmdir lass, > su Inn Itetui zu dem. was ihr nn lit. nn In e t u ic In u koiuu t lasset sie I'riestet Weiden damit sie eien M> >1/ de s Israeliten erleben, lebgiose Wahrheiten und sittlnhi l'tlichten sollen timen eien Weg zu unuii Aufstieg bahnen, den ihnen niemand taube n kann ludiselle M Uttel ' l'elikit daran, iinli ist ge sagt w ol eie ll. in etile 11 a ml I ein indische w mdi gegeben worden, bewahrt t ve lasset e me Kinde’ ‘ tedi'l ■erden e III .Re I«J| "i I b Ie stein ' ' die Kinderstube. i *• \ I u l I' f 4 , II«! k i ' k •! 14 * w » - - - ktktH Jt 11,1 * I :*4 ” ' * 1 * * * I » o T ‘ ji .1», .ll'l 1> * < ' 4 * » t - e . » * i 4» , ' U fl. * ■ V ' k f/jh . t , ► ,k' 4 '4 lU * ■ * * i l! 4 » ' 4 14 kl ' tH e.iltl V »llc! t »4 * 4 5 4 r« I " \ t rhu’U '-4. h«»k Je! 4 .. H* •!: - ...» * 1?4 kindiM* .i1* ji»id zu v.i.H «h * .» - *' »«u k fit 4 f’ .i1». f i» >ll 4 ' *» l l*ic I . «'*» I IV . ' 4 » i Id HU Iif k 4 f .JN I v - «<u- ► >U T 4 - -! t .4 .V ' ». 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