Mannheim
Compact Memory

Die jüdische Frau · 1925-08-07 · 7 (7.8.1925) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die jüdische Frau
Volume
1 (1925)
Issue
7 (7.8.1925)
Date
1925-08-07
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
77% known words query
IRI
…/4899998-4932193-4932279--149-4900139
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

DIE STi rVDE DER EINTSCITEJDIIYG In vielen I ainilieii schwmc.t / wischen Litern und Kindern enn in unliclie. nn ausgesprochene I rauik. Me l'lnn mitvii-aiuhi. sie cruHeii sidi. Me sprechen, /us.iiiiini n und denimcli ist -s-wiv cinv Kluit/w ischcii ihn n. n > me tmndc Kuhle, ehe sjc nielit /uvinaiieie i kommen lullt. Me leielen beide "schwer darunter, eie lltvru. c'un/ hv s,„el>. rs ehe Mutter und die cre .tel’se neu Klinkt In uueieieii I .Hi)111e11 ul'er liect ■ lei /.w lespult oiien /utace und ehe Kinder werden \iiii ihren I Ilern mit Voiwurtcn nherscliuttel. so. als hatte n nur ein/u uml allein sic ehe Schuld als.hatten sn sah tr.enie) cunaJit. hatten Ke in V erli anvü und xx ,is ehe \<uw title suiist inie.li alle sein Iiioeen. L>ie K Meie I sah nnschnlxh'.t tuhleiiel. lehnen sich dacecvii aut mal ehe Klull. eile durch stille eilte Worte vielte ivh' mah hatte ccschlossfn werden können, ehe leelenlulls sah naht verbreitert hatte, wird von lue. /■n I u.c crolle t I'iiiJi ihre Ziellinie eleu Lfieru ce ce uuhe i. sine) ehe' K uleie i naht in der l.acv. frei und oiteii /u sptvehv n. ohne milix erstanden /u wervielt uitel so alle n I >e s^hulelicuuceii eeev-nnbv/ wclir- 'os su werden inuele und elviclienhie und ihre mee uellahe "iiannkratt. ehe 11'ah im die Kau.nie eines .:.m/cii I ehens aus, ca heu soll, wird X o, /eitle -ev bt x<x hetr. wenn sic nicht, ans reine in Sclbstcrhaltim.;st i a he. ehe e rste i a te ceiilieit. die sich ihnen ha te' be imt/eii um elas I heI nhaus /II e erlassen I n, t hein blciheti /unaK. ott /urtietiel und noch ii utile t nicht vci suhen wollend: /uw eilen aher auch I oinm' le iseinte! allmählich ehe I rkcimtiiis Intel sie e uusela i: s^hnie r/lall mal sehnsnchlie lene' eilte Mimik /llliak. eile' elell t 11 llllel leetc /II elel" eall/en I ntiu tiidinn.. alle eine .-stunde, ela sie. siecaii/ allein lliles Klileles -Seele l|l elell I lande II hielten mal 1«»rillen konnten mal ehe 'sie ,a hth es X Ol nbv reellen hellen. ..de t wohl e.n mit lautem mal un.;e eluleliccm W <n te beiseite st,eile ll. diese Munde. eile Ille w icelerkolillllt. eile -stunde eie t 1 111sv. la alllllc ■sie ex hell eie n :aii/e u M v.; /tinivk. eien sie mit Inen K nale i n hatte ii edlen können, i -ihr um Iaht > a kotmia n m ela Kmdei/vit. ela inte leide-, elas I lenalseiii all. su s,allen mal cruhelu uial I'lot/Iteh ste llt e me'-Munde ela. eitle Malaie, ehe eitle' I raee t. ne. inaht minie i ehe eine et olle I ebeii'iraee muH es ^e wese u sein I llllel eile' sie lila llloltell. x' eil es ihnen X alle ahl eeiade eia mibe einem war oder sie glaubten keine /er1 /u liaben oelet sa hatten nicht eleii Mut /u e inet Vm XX 0,1. I Hel Iilot/hch steht e's X Ol rh Ile n. elas böse \V. nt ela s ce lit <elich-»<u"rua lit s an. .ule i x\ ic kannst ein um so etwas denken. elas W m t. l; il. eie lll -ly e uu eXell olle Ile' I III /IIXX aHell._7TI ele l sa 1 mime tnu Im h " Mhlt'sse ' tmele n können. am: II, t.nise "el sjnnei/e ii sialleU müsse n Intel den sali a h.t Iiliele :■ I lal sie se he n elas ( a ste lit eie s K lllele's x. i sah. wie sa e s elaiiials lila I s., heil enttäuscht, e I staunt, liaccinl mal tiaiiii:; l lal sie wessen Illot/— Iah elall e na K nale t tia.:e in' sokli . na I Munde;- mell, eil ist als ein I ha Ii. als ein lllwalct. eilt llcsudl. e na \t i'e .t oele I e in I X s>. elall alle s eile s / |ll tuk 11 vielt tuill' xeeiu. ehe Sc he ia K mxlx I sx X le Iwilllllll. sic her . . . - •Iw.-Vdfk.'-s War -nC Vir 7rltm*brllt „Dir fUdlsubr I rau" llrgl In «frn / rmrballrn drr brhanntrmtrn Hadrorfr mua. Dir Stf)rl(tlrltung. e rst nach schxx eretn. innerem Kampfe mit der caII/. natürlichen Scheu und /.acc-ud an irgend eine I raee des I.ehens rulirt. unheholien. lastend und so ntisäelah xertrauend. dall die Mutter e>.xxi!> eine Antwort weil!. Wie mm. wenn die Mutter das Kind xvev:- 'diieht. xe eil sie dauht. keine/.dt zu Italien, oder weil sie \x ohI ear /» ieiee ist. dem Kinde leise und miilterhch x oii I linken zu s->eeti. die Ihr. ist sie rechte I'rau und Mutter, die lleilicsten und Schönsten sein sollten. W de her .Mensch, der einmal ein so cehrachtes Vertrauen auis tiefste enttäuschte, will den Mut Italien.' in Xukunit xoti Nicht-Vertrauen'. xoti Fremdheit zu sprechen und den Kindern, die einmal enttäuscht, in solcher Stunde enttäuscht, nicht xx iederzukommett waeen. Vorwürfe zu machen? I turdi das ean/.e I eben kann diese verlorene, /.unickcestoileue Stunde naclixx irkett. ohne dal' es xk-m Kinde klar /.um Mexxul’tsein kommt, ohne daß es. seihst es xxill. I »as ist keine Lmpiinvllichkeit hei ilun. das jst mir,eine Metiimune. die sofort dasieht, wenn einmal eine \ crtratieiisfrane an die .Mutter umstehet und ehe immer und immer wieder an ieue eine Stunde - em.-hul. im l nterhexxnßtsein nur. Irgend etxxas schlicht dem Kinde, das vielleicht so eeru cläuiiic hauen xx iU. die Lippen und macht es fremd ceeeti den Menschen, der seiner Kiuderseele am naclisteii stellen -"Ute. Mann echt es /,, Lrcmdeit. /.n andern, trätet seine Kiudersclimer/eti /n! retnivlv n. die weicher und leiser />> sprechen wissen und nielit das liose und .ciälirliclic Wort bei vier llaiiel haben, das so unendlich x k l x erschiittet: I 'aran hast du ear'nicht zu xk-nken!' I he Mutter aber sit/t daheim, sie Itililt und sieht, te las Kind ihr mählich entekilet und sie sieht auch ih'e (htmnacht dein -eeeenither. Wie viele aller wollen dann er/. w inceii. " ,is sie seihst x erschiittet. sehneiden dem Kinde Verkehr und Aussprache mit andern ah und meinen, es dadurch /.» sich /.urück- /n/xx ineeii l nd doch x ermessen sie ean/.. dal! sich liehe und Vertrauen nicht erzwingen lassen, hie I icmdhci! aber wachst..wenn das Kiitd fühlt, dal! es ' eieinsamt werden soll, eclrennt von dem einen oder aiuletn Menschen, dem es vertraut, l ud der Widerstand erwacht erst recht. Sucht aber die Mutter de, ihr verlorenen Seele nach/neehen. liebevoll, xerstchen-xx ollend. nicht mit e rotk-n und vielen Worten, sondern'mit stillem hm. I.mesam und eeduldie so mae is x>ohl ei si-lii lii ii il.il', iLi-x. Kimi leise und all- - mählich das x erloreue V ertrauen /nrtiekcew iimt und d.ill 'eye I remulschatt entsteht tuid wächst, die daschönste /enems einer wahrhaft unten und rechten I r/ielmne ist. die < ireu/.eii ihrer Kkcllte wohl erkannte und nicht />> /xxinuen siix.hte. was treiwilliues * iv schenk sx ui muH. soll es Wert und Sinn haben. Ihr Mutter und I ranern, ihr. aus denen die /.»- Mviiutt' einporw achst. lallt die heiliee Stunde nicht x oi iiheruehen. Achtet wohl und soretaitie vlatauf. w mm sie euch naht und bedenkt eut xlall ihr vs m Ilanden halt, oh in vier Zukunft eurv Knixlvr neheii euch stellen als eure besten 1 reutide mul t ivtahrien oder oh ihr innerlich allein sein mußt durch eurv viueiie Schuld. Verurteilt nicht an den Kindern, hart und tinuvreJit. das was erst erwachsen mußte aus einer ciuviicn I u/ulailulichkcit. aus eurem viueinu Six-Iu-V erstellen vier heiligen Aufualien eures Mllltv I •'v llis. I k'. -. \m Kamm*, 10

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.