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Die jüdische Frau · 1925-06-22 · 4 (22.6.1925) · p. [Seite]

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Journal
Die jüdische Frau
Volume
1 (1925)
Issue
4 (22.6.1925)
Date
1925-06-22
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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I SUKAMITM \mi> L' ' ’ e) als n'idrcr Volker i ii'!.Hi bld.is I ajl.h s.lll lener .iltt I hieb Ks.ii.i I *r 11|!I :n nie nie i 1 ic hiliem. ' I i i! de - Liebsten llalid'- losen "ich >'n; meinem M.1 ll|>t (.1 schreckt . \\i; di; l.i.hst als ul) cm Wciiieu 11. it-dicl. s,cli d.irm versteckt'' K.mi 'i nicht i.uich/eii deich den Audi rn. "-■ijos mil dir Maeellem Schal, Wenn 'ii Picht zu-lest und Spielen I 'lute II Me ll IMS iimne I l.jar?" I tu 1 I •!< •iuIIi.i.i! moce-ii zieren r.lm i und I '.lutie r hohl -;c i>.i.irt: II v liier uns vm, lud.is M.iuuue "Jumicht < icsdiiik ide .uiilrci Art' braceti l’erleii I ranenketteii.! >ie uuisclmurt der Mutier Mer/. I me krune. die geweiht hat l iisfcs enu/eii \ dlkes Schmer/.! Soll sjJi nicht d.is Ali;;' uns ieiieliten. Wenn solch MuurscluliucK klimmt und klirrt? Wild im Tanze-mit den Andern Nie doch gleiche Lust uns wird. Schilt nicht Liebster, drum die Trane, hie mein I.neben selten versteckt: Stolzer, heller I »cinaiittropfcu. her der Koii'-dn Stirne deckt! I Seite;' dich nieder — kiill die Träne Heimlich iort \om Merze» mein: haun erlöst wird eine Seele \ oii dem I Inch lesaiu sein. Thekla Skorra. DAS SffDIfKSAi KINKR IttDIN — PIKKKK DKNDIT: DK DDITS DK DKUDD-, V oii | >,. Lotte M. I. i s n e r. I > k. ii . * Mii. -,e o | in ee ilKt. Die veirsl I Hi . ’k.i i il o I 1.i-.i!• r iiiul M.isciii. nie .lire l’.il.iste :• .) \ - I..- l^.lli^t I (.IhI! > Hl», MUH neide sui, ■ . .1,1 li.uur und dein "ctiincr/. --cl»>n>leil . •.»i. Im - - t-o,,- e,\. Iiemeii. I.uxus .ils ein fr, ii ' I 't >■ . /i *'i iiiineen .*|s ein K’.ml'." Ueii’.il I i. I’nils 11, l.u'ih. V, "..k 1:1 du liel'iidie- Musik muh liislic." '•Icke n|umi e k mit,i.mil \ ioi \ eiiedie. Pulte Meiioits liucli ist ein I ciielcu/.rouiuii. Mit di ui I m und WuLr eines .1 ciidcii/roinaucs: wie so oll lahmt die eilte Vl'sidit allmählich die kunstlerisJh < iesi.iltunc eine erol'.c Idee wird Hallaxt mit dei Seh w ei iliissieke 11 w ohl.:cuieinter I’iiuiacaiiila. I '.1111111 ist du Vntun.- mir \uitakt ohne I *ra teil - \ -O .Uli s.:.nksien ccIuhccih-sachlich siraii. wie eil 'Stendhal es ehe | inji/osen. sein können. ^Lt k tie-1 ce schulte ii. unpersönlich nüchternen. 1 we-uu ulnuiiiim^slnseii Alt. .1 ebern'iall \ oii I i idci'se hall be w ii kt. dal! k maml herzlos c , scheint .icl Midi > >ii.oes e mui.il von stenelhul wird \oii illl k lllele I e'le llel dcl ll.ldai Moses Uli I lllctto \o|| 1».ii.11.i 1 Konst,ii.tuiopelI he flehtet. >cliuier/hail im / iilulhee n wud die K k me losgelöst .uis ihrer lailii- 'ie. du sei misten indischen Institution, ehe sonst \einis|e selbst mil allen I lei zi.isern ..mein.uielei kettet nu < intei. und Mose n liceiielwo ist Mu.-ar bei Arl.'eine i Cictih: vl. r \ ..te i gelotet w orelen. die Mutter stirbt I nt k i atr i.: iiiic. I b Ilde I und Schwestern ver- Sehwmelel! ' M.U.H lullt! ilas ellltonue I e bell eie I' Arilien. t'iiiic-ei ne! mul in lumpen, hoch bl hui das lernen du 1 i e'iiele. sie ho, t e Ol, Magars, ihre r Nalileiissjiweste i. Iiien m Je i w liste und das I eben ersehe in! ihr .11»e r,i11 mueiecht. sie ii.umit von I sthers imdet b.n e i liliol'nau und ahnt Ile rille listes. das nt, sie komme II kann. AIki gerade in der Schule m le r \nete , sclaiibueu. ehe 1 l.uars hedixe < iesclnclltc t, me n. el nie!! und ih'e- K'asse v e lachten können, ein-; -m’e!e 1 .las Iiiele nk lllel ZUlli 1 ei stell' Mal McllUltrCUlU le-- l’ariutiuus I Xi bei lebt ein ■ungeheurer (iedanke .m diesem kleinen Mini: einmal m Seide gelten zu 4 können. Seide so kostbar und schwer w ie die Tliora- )iulie. die sie einmal zu betasten vrewairt hat und deren Iv’isse- und blecke sie nicht sieht. haun wird ihr Leben beziehungslos — heraus- Velost aas jüdischer Atmosphäre, wie vorher aus indischem hamilienmilicu. Als kleines Lehrmädchen bei einer- Schneiderin in Hera v erliert sie zuiällie eines Abends nach einer le’azzia der türkischen Polizei ihre Mitschuld, ohne! rei.Jeii keimen zu lernen, wird ebenso zufällicr von einer Kuburettsäinjeri». einer < ilaubensgenossin. entdeckt". hurch Madame l.azaresco einer gescheiten imseiitimeiilalen I ran Warten aus-gebildet, von celdkrätuceii nicht mehr ganz, jungen Herren protegiert. entwickelt sich Ha gar zu einer mittelguten. etwas kalten Tänzerin, wandert als ..Mademoiselle Jessica" von einem Tingeltangel zum andern und lernt alle Städte des Orients kennen, ohne sie wirklich zu empfinden, heim für sie bedeutet das I eben jetzt nüchterne Linhaltung ihres Kontraktes, bei dem ihre choreographischen Künste w eiliger in betracht kommen können als ihre Schönheit und (ieialligkeit. /.erschlagen vom Tanzen ilmli sie reiche haste ziiiii Sekt animieren, für den sie Prozente bekommt morgehs w eil! sie kaum mehr von der Nach,. So celieii zwölf Iahte, eine music-liall ist wie die \mdere. Städte und Männer aller Nationen gleichen sich Wechsel ist nur im (ilück. ein gutes Lngagemeiit zu haben oder im Pech keins zu finden. Sie hangt sich an niemand-, die /uiüllickeit ihres I ebens bringt manchmal rasche breundschaf, mit I eiJeiis^elahrtinnen, die sie dann nie wieder sieht. I »belastet von irgendvv eichen moralischen Pegungen. besonnen und konsce|iicnt ein w eilig leidenschaftslos kommt sie ihren V erpflichtungen ..a faire mÜrcher l'etablisseme nt" nach, mit dem t »rdmmgssinn ihrer Passe bei < ieschatten. •I I >e' . l.i. ,ilwl>, niine ntäseliielieil l'e i -Mt'iil MiMie'f l'uio lujl..

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