Mannheim
Compact Memory

Der israelitische Lehrer · 1870-07-06 · 27 (6.7.1870) · p. Seite 224

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
10 (1870)
Issue
27 (6.7.1870)
Date
1870-07-06
Page
Seite 224 (sequence 12)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
83% known words query
IRI
…/4896751-5428708-5432133--2992-4899288
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

— 224 — Schließung wh feste« (I^ntucrcn aolhwendig erschien, - nui nicht das Loos dieser minder der zufättsgen Willkür irgend eines LebrKerru preiszugedeu. Wie werden destdie für Paris bestimmto» Knabe« der Zabl der später angeuieldeten enNienuieu nnd ans düst« die geeigneten auserwählen. To baden wir bereits au, 24. j d. vier Lnaben, deren Personalien in Händen des Herr» , Elch» sind, nack Paris geicudet (9ir. 50, 51, .r>2, und 53 der Liste! und bitten,- »ns Ihre elwaiaeu Wäuiche in Betreff des Alters der Zöglinge »lilzutheileu, da - sich Knaben von 8 Fakten bis zu 18 Jahre« »leiden. . - Ihrem A'akde gcnläß haben wir, unter Be.zuguahnio! «nf Ihr -schreiben. Herrn Wolff in Washington gej beten, die von uns am Il>. t. nach Newport besörder- , verteil Zauiilicu dort cuir'arigcil zn taffe», denn das , Hamburger tsoiusth. das fick bis jc^t mit vieler Hin - gebung der BerniiNtiing der Einschiffung ortterzreht — der Borsilzende .in Herr Pbiiipv Timon — bat nun : erklärt, daß es seine weitere Thärigkcit von der Gründ- ' ring eines Eouiire s in New Wrk abhängig luacherr , tnüffe, und wir bitten deshalb, Ihren mächtigen leim- - stuß nochinats in diese»: Tinno \u verwenden, überzeugt.? daß Tie endlich. diirrbdruiiVii werten. Pinkt -sw beachte,lswerth genug, um Sie zu bitten, in Ihrem Aufrufe anf dieses Mittel hinzuwoisen. Gleichzeittg erlauben wir nns drc Bitte, die uns an» r:liieren Anttag künftighin zur Venügui.g geiw.u-en Tmimwn. auch zugleich uns überweisen ’,u iuIKii, ohne eine nochmalige Zuschrift unsererseits ab.-nwarten? die in vielen Fällen eine uiüiebsame Verzögerung ifibeisührt. da wir nicht srüber <>,eld Widern, als wir es brauchen und hierdurch leicht in Verlegenheit und unser Werk in Stillstand kommen könilte. Die uns zur Einsicht übersandten Schreiben von.. Wolfs u. s. u>., voll denen wir Abschrift bclralten, folgen anbei dankend zurück. Mit den Herren Mart und Borgtdeil werden wir seiner Zeit in Verbindung treten. Genehmigen Sic, Herr Präsident, :c. :c. Für das H»ruptgrenz-Comitv: Ter Vorsitzende: Der Schristfö' .-r - Jl. ISawSrrHic. Nebrrsuht der bisherigen Thntigbeit Herr Präsident.! Wie Tie aus unseren Berichten ersct-en, ist eril ^'reiilicher, ernintbigender An'ang ge- . macht; die Alliance israölite dar' mit Befriedigung auf . die ib'er Iniliarioe zu verdankenden bisher erhielte« Erfolge blicken. Aber wir stehen doch erst kaum am Anfänge - —. und noch ist stzst Altes zu ttmn. Tie bereits zur Befördeliing.»rngemeldoten Familien zäblen nact'Hunderten. i>eick;l geringer ist die Zahl der Kinder, dre stell voll Hoffnung und Lernbegierde biorlwr wonden, uui hier Ausbildung und Erziehung zu 'ordern. Wie wir Alle : hier aber gettosteil Miitl-es sind, daß dieses in 'einer t Art einzige llr.tcnidiiiicit bei allfeitiger Hingebung ge- : Unzen imis'e, v bitten wir das E.E., enNchied-en und , mit seiner gewohnten Energie vorziigeben: wir glauben! fest, daß Alle auf seine Ttinniie bören und ihm 'eigen werden. — In Betreff des zn erwartenden Aiimises zur Adoption erlauben wir uns die Beiiiertinig. ob es nicht .zweckmäßig erscheinen durste, denselben nicht nur an die Einzelnen, sondern auch an die Gemeinden selbst zu richten. Es gibt nänilich gar viele Gemeinden in Deutschland, in weichen kein einziges Mitglied im Tlande ist, ein fremdes Kind selbstständig zn erkalten, während es dem Gcnieindevorstand sthr leicht stillen durste, dahin zu wirken, daß mehrere Familien sich in die Fürsorge furz einen Knabe» theilen. indem jede Einzelne nach ihren Verhältnissen einen Theil des Unterhaltes, der Lteidung :c. übernimmt. Wir halten, namentlich - in Mckncbt auf die zahlreichen kleinen Gemeinden, dielen de» Hauptgrenz Co«itö'S z« Königsberg ijU. 2en (fnde Dezember 1869 bis zum 1. April 1876 wurden A. In s Ausland befördert: 43 Familien mit.Personen; 161 lfinzelne. „ 154 5E B. Behufs der Bildung untergebracht oder suventionirt; 1) Bei Handwerkern (Königsberg, Berlin, Memel, 2) Paris). 61 3) in Schulen.27 4) in Seminarien. 6 -Studircnde aller Art.21 mge. iswandcncr, Summa » 115 Summg A 315 Zusammen Ä6

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.