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Der israelitische Lehrer · 1870-04-20 · 16 (20.4.1870) · p. Seite 128

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
10 (1870)
Issue
16 (20.4.1870)
Date
1870-04-20
Page
Seite 128 (sequence 8)
Language
German
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128 — ^.uulitii ^ir'oumilun.i berufen; Inte älteren Brutei „.finfc'v, tuin ^luc Mitte kommen. Wir. die Gründer, > „kommen, tti Flmen ohne ^»rüstung. ohne «»»evretuge, - ^.ohne llmstände: geftatten-2ie' niir, Dirnen tu iagen. „dnh, iil dieser VeriamnitUng Fhret Ausschüsse. die Ad-! „geordneten des EeiitterlöAus'chuiies »ich wie zu Hauke ^.ansehen: wir habe» 2ie in Berlin tin'ammen berufen. _,,u<ie wir unsere' Mitbrüker in Paris betu'ei:." Der : flüriiiücke Beifall, den die'e aus dein Herzen kommenden i Worte derr'orri^en, b.ivtes uns. daß wir Alle uns ' einander vollständig oernlmden. Und darum lai'en Die uns. meüne Herren. oon hier aus die frenndlid'steit Grüße . hinüberjendeit .tu imkeren tent'd'en Brüden:. «Kanaan l l>alteiider Beistill. ) - : Und. meine Herren, es in ein wunderbares 2 «bau! spiel, dieke brüdenlidw Euitradn. Man muß fiel' Hiebt! vornellen. daN. man in den ivriduetener. Rationen den Vorrang einer einzigen mit grinnigem Auge an'chant. wenn es kick um ein .großes verdienkwolles Werk bau , beit, weldiem jede rt»rr einige Mittvirkuiig tollt. »',aiiz gewiß. die ausländischen Ariden. die Detitid-en. die : Engländer, die Ceiterreidier. >ie aller 2Witten, ue die Alliance Fsr. Un. kid>verbeitet lrat. und. wie loir nantökikdre Juden, dre L^olrltbÄer und Be'd'iikter ihrer nnglüdlidren Brüder, dre Verbreiter.jener erhabenen Gnindkär-e. ans i denen ilrre Wiedergeburt hervorgehen wird. Zollte ich es nötbig haben, 2 ie-daran tu erinnern, daß wir uns in! Teutkärland befanden. in jenem großen >eande des i Wirkens und der Intelligent.' >oo die dem äu'-erei: An scheine itadi ruhigen und kalten Geiner tiat ko edeimütlng ' begeistern ntr alles »inte und 2eböue: dar wir uns u: Berlin bekunden, an tiek.-in größten Heerde der Wii'enkckatt. in dem Vairde das durd' 'eine 2iege e..r der. i 2cklad,tkeldern iid> ko giantvoll eben vergrößert nat. | tu einem Vereine.-in a-eld'em Männer Heber Begabung . und glänzender. Futelli-zeii; mit uns tagte:: ' « Beißt!! > Gibt 'es etwas rührenderes, als eine ütd'e Vereinigung j ohne oliv SiebeitltiWeridraft' Die Ettlärung aber liegt > in folgendem, und möge kie eine iüße '.'eine für alle; sein: bereit 2te! .^h entern'erneu Vaude wurden Faden geliert, venolgt: unser 2dn>r erhalt ne. un'ere >lra't kommt ihnen t» Hütte: in eiltet»''entert '.'ande toerden Juden von Hunger Inugerakn. vom Unglüct tn. Vet zweifluug.gestnrtk: wir eileit herbei, um ihnen zu betten, wir bringen tlmm'den . Beistand, der ihr Minge'dnek lindert. Abew wir. wer kind wir denn ’ Wir iint die Juden aller '.'ander, ohne Unterkebiek der Rationalität, des Wtterlandes. Fbr Alle. die Fbr titidt bön. Fbr wisset, wir kebr wir »nker Vaterland lieben. wie kein ' es au' unsere :ind.id>rankte Hingebung zablev. kann. <Bravo. bravo, bravo. Ignganbalteuder Bei'al! >. Und dock' Verantwortliche Redaction und Verlag von Joi Für den Buchhandel in Lvnnnhfion beiLstarLeiner i jedes Jahr, an dem Feste, das wir zur Erinnerung unserer ersten Befreiung feiern, sprechen wir: „das kommende Iaht werden wir freie Männer kein im 'danke Israc:." Das '.'and F'rael' Hört Fht wohl k We!d> ein, fromme Erinn<rungl «Dewitz, wir denken nicht daran, unser heiliges '.'and, unser beißgeliebtes Vaterland tu verlassen und »ach Feruiatein turückzukehren: aber Ikrae:, das '.'and Inael wird von den R'achkomme» derer. d:e es eintt vernerrlid't haben, nimmer vergehen weiden. Ferujalein — das ift die Fudenftadt: Fernialem, das tn die Ewigkeit. dets ikt Gott, der einig-einzige Gott, es in die Religio»: es ist der Gedanke, der aus uns Allen >li::de! e i n es Vaters »uidit. der uns zur Hütte an'rn't 'ür un'e.e Brüder: diejükikd'e Brüdertid'keit in die all,'eine::.-. Bruderliebe, iu ihr liegt un'ere Einheit, ne.rier eis etiles Mißge'dnck. als alle Ver'olgunge». Fa. die 'de. teste» Urenkel verlieren das-Andenken ihrer Almen md>:, in etilen '.'ändern gedenken nur Feriikaleins und du.'es Andenken an die Vergangenheit ins. was die jüd"de Religion nunerblidi madn. 2o lange man an-kein-. Ahnen glaubt, tann man md't tu »»runde gehe::. «De: Redner wird von lautem Bei'all tüirerbnd'ei:. rat hierauf folgendermaften 'ort. i «Fortk. 'o».:t > «»„ladnng zur- Confcrenz. des Vereins irr. Elemrntärlchrer für Wenphalen nnc Rheinprovint- (Auzleick Ge n er a l v er ' a mmlu n g der „Iknlkrst ü tz u n g S c a s s e" dcS Vereins s zn Müniter am kt. und Inni c. im b'okale des Herrn Dckwary, Altensteinweg. 'I^agesrordnuny;. s 1. Geschäftsbericht des Vcr'tandes. 2. VcrstandSwabl. Revision der 2tatu:en. d. 1. Gemeinschaftlicher Besuch der 2eminarschule Behufs Anhörung des Unterrichts und daran geknurkte Besrrcämng. 2. Freie Besprechungen. Seitens der jüdischen Gemeinde in Münster wird den Beiuchern der Eonserent gastsrck? Ausnahme in Familien zugesickert: deck wellen Reflektanten 'ich ruror bei Herrn Semmarührer Treu anmeldrn. Da der Beginn der Austablungen der „UnterstützunaScasie" nahe bevcrstebt, so wird :edem Betbeiligten die Wichtigkeit inbesotidere beS Punktes a. der Tagesordnung rinleuchten, uud dürfen wir hier daher auf zahlreiche« (erscheinen mit Bestimn theitrechncn. Ruck Nicktmitglieder der Conserenz, namentlich die Herren Rabbiner und Gemeindevorsteher, sind sreunblichst eingeladen. Bielefeld, £. April 1870. Der Vorstand!eph JUingfnfttin, Lehrer zu Jngethe«». n Leipzig. — Z SoNslrben's Buchdruckern m Mainz.

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