Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 9 (1869)
- Issue
- 51 (22.12.1869)
- Date
- 1869-12-22
- Page
- Seite 221 (sequence 5)
- Language
- German
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521 ten, berühmten Redakteur einer anderen jüdischen Zeitung üblich ist. -vcßbalb jenes Blatt auch nur wenige Mitarbeiter bar nrb fa'l alle Ccrresponvenzen im Oiedak tionädurcan fabiicirr werden, io glanbe sich doch, daß Sie bei Zbrem einigen Streben und aasrichligen Wirken für das Wahre nne <'5ute, hierin ein: rühmliche Ausi'.ahm: machen. Semit bis später, io i^ot. will. Oiuii ui meinem geehrten Rordreuischläuder. Um des Himmels 'Willen, was wellen Sie denn een mir, daß Sie mich des Streites und Zankes gegen Cellegen, ja segar des unwürdigen, beschuldige» und meinen Artikel S ch,näh arr ikel nennen? Steht denn in ceiusetben auch nur rin einiges gehässiges Wert gegen bei: sehr ebrenw '.:een, nur ' et re r »och lange nicht genug gewürdigten Stand der .lngenderzieher und Blduer, den ich g.win in gleich ebem Grade achte und bdchicbäne. wie mein dem Stande selbst angeböriger Gegnr? Wenn ich einen mir se erscheinenden Mißbrauch, der mit reu dielen Versmninlnngen de selben gelriebc.: wird, lad!:-, habe ich .d.aniit den Lebrersland oder auch nne einen derselben g l adelt oder beleidigt? SO. lieber Rcrrceulschländer. beginnen den Streit'und bewahren hierdurch den prophetische» Ansspruch: r.y — "" "-dt,-: von Rorcen wird das B s ie degdiinen: Weuu Sie sich nicht geneigt fii&lcu, mit mir an rämpse:'., vergeuden, ra, wie wörtlich Sie sagen, Sie Wichtigeres zu lbun haben, nne .Ihre uns Kräfte iicbcr teni .yiictcit (feie!) mir dem Wehle der Schnle und dadurch der Menichheit widmen, warnm Sie .zbre rhenre Zeit, Ihre gewiß schc» geschwächte -.'.traft dnrch die vielen. Arbeite» für das Wdbl der Schnle und hiedurch auch in, die Menschheit mit mir nicht V.: kämvseu und mir mit mir;u schimpsen? Richt' eine meiner Annchien ade, Sie widerlegt'und nur einmal wieder, ollen S:c die Ansicht des geehrte» Retal eups e. Bl. .ick überlaiie es sonach dein lieben Rortdcntschlärrer, ob er es bedauere oder nicht bekanercil will, tan der Verfasser oc» Artikels „von der Saar" ihm fremd an;;n seiner Beruhigung kann ich ihm aber versichern, caß jenem das Streben der Lebrer nicht fremd iü, er nch vielmehr feit einer Reihe von fahren warm dafür inlercsiirke, ivas die verehrliche Ret atticn auch wobt weis;. Ansrichtig l'edanrc" ick nnr, das, ich aus oieieu Gründen den Wünschen des Verfassers .. ibu mit einem tüchtigen Lehrbtichc dato \v. erfreuet: nicht uachkcmmeil kaim. Jedoch hone ich, da»; solche Arbeiten bald von andern tüchtigen Lehrern uirt (vadnnämimi erscheinen werden, ^ch sch liege mit einer prophetischen Weissagung: So gewiß Rorddeulschland mit Süddenrschland sich einigen wird, so gewiß wird auch der Korrespondent ans Rordeentsch^ janv (wenn er eö redlich meint, wie vorauszusetze mit dem „von^er Saar" (Tüddeutschland) sich e einigen, und derselben nicht mein angreifeii D"Q rrm xini so daß an jenem Dvgc beide ulsammensitz.cn in einer Lebrerversa ninlung und in Frieden zusammen discntiren werden. Hanibtlr^. Hier ist eine ,>-rgur ausgestellt, welche durch eirn n innern Mechanismus die menschliche Sprache nachahn t. Es erinnert dies an die biblischen Tberaphim. denn Benennung Zbr Efra ans ähnlicher (*,»71,1)1»»; erklärt. Paris. Ein gewisser Abr. Beer Eobn reist je nt für di? 0 -ü»d»>g eines Hosvitals in Saied, für welches .ich auch die Alliance' iulercssir». Bon Amsterdam, ans Pir' je in dieser Eohn dem.'ntirt und se? beglaubigt Kingestelll. besprich: die Wahl Eremienr' in einer jueeuseiilduchui Weise. Er sprich: von oiruyonz circuiKMtoyon-., wobl mit hämischer ie riroOncisinii t Besch'u.ihnng). Sem „Manchester Guardian" zufolge t h s ch i l d bei der jüngsten Erbebung enen in das DborbauS ebenfalls zum oen fein, wenn nicht in Betreff der eine Schwieri teil gefunden hätte, ii heute noch ausschließlich „bei dem incs Christen." - " Constanti ropel.' Die Anknnir Albert Eohn's wir: von hier angcreigt und denen Emp'ang -als ein n. Evustauti^opel. Der Sultan hat 700,000 tziasrer für dieBr mdbeschädigien :n Zanina bcstiittmt, obgleich die Mehr; »hl der Berunglü..ten.Ziraelitcii sind. Sc-übt die Türkische Oiegierung „Rächrenlieb:"so wendet sie den >> rnndsai? von der „«Gleichheit der Rechte" an. als :i:.r: von ö: Der „Tigar. c.meitoycus und Hinoenlung auf i Lv»dvn würde Baron M c verschiedener Perj Pem' gemacht wo, Eidesleistung nch Die?or:s schwör wadren t^lanben Pest. 00, oo. Die Kie'igen Blätter pudlicireu die freie Ansäbnu,: tigulig der Ecujeif graphen. Der Z> halt in iolgetioer: kann seinen Gliuyen frei bekennen unter Beobachtung druck geben. Rio» ben uiilj.'ilt des Es-twurfS des neuen «^eseyeS „über der Religion und die «sileichberechonen"; derselbe umfaß, U Para- 1) Zedermäun .ui: demselben, der Lun:-sgo etze. äußerlich, AuSand darj davor an der Ausübung einer relig ösen Hchidlung, welche' keinem Gesetze widersprich:,' gehulder: we.dcn. noch zur Ausübung einer Handlung gezwung m werden, welche j.iiiem Glauben wive,streitet. 2) o)ie Ausübung der politischen und bürgerlichen Rechte ist von dem G-auseiisbekenntnisse unabhängig. 0) D> e Oieligion kann Riemailden seiner bürgerlichen Pflicht!» oder der Eompeten; d-r bürgerlichen Gerichte eistheben. 4) Die Bekenner einer Religion können sich zu einer religiösen Corporation oder Kirche vereinigen und-ibre Kirchenantonomie leiten. 5) Wahrung dee Oberaufsicht des Staates in Bezug " Kirchen. 0) Die Kirchen lind gleichgestellt unter