Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 8 (1868)
- Issue
- 21 (20.5.1868)
- Date
- 1868-05-20
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Bryan für den Herein „Achama". Der IMelitiselie Aelrrer ./iß 21. Mainz, 20. Mai I8«.8.! 8. ^ullf^UNF. W chentlich l ifnmn:?r. s3i^i:<l;isl)rlt1>;r 'X o iwr.’nti «•!•% 27 fr. V, Iilr. St f »»kirrer ^ri?»,»,» >» u.-r ».^»chrrv jährlich > st. 24 kr. — 2 t Lgr. u:iO Sei» B.rr >q des Poito'» . An;e>ge-i >u l 2 ,r die P.litzeile.! Best.llingcn nehmen all, Poirömter und Buchdar.dlu »gen an. ' Alliance israölitc universelle, AU gemeine ifraclitfdjc Hmmipmj. Än die Israeliten Deutschland's! Sie empfangen hierir.il ein.» Aufruf und die St »luten der AUiinei isr\elito nrversellc. B'ide geben Ihnen Kunde von diei.r s.it sieden I h»:n beilehond.:» al lgem ei nen i ,rac 1 it i?cö •»» Berei nigu» g, zu der zur Zeit fast sieben Tausend Israeli».':! aus allen Theilen der Erde gehör.»». Nur die deulfch<n Israeliten, dieser edle Ziv.ig des jüdischen St'mrne', der f it vielen Jahren mit Hingebung arbeitet an dem großen Werke der Eultur des Jndenihdie .vvinu hggenoss.n Me ndclosoh n'o und 9iiejser'0, 'sind die jetzt in di.s.m h.bren Bunde nur in geringer Anzahl r rlrelen. Wa-0 will di se allgemeine israelitisch? Bereinigung? Welche Zw'ck: verfolgt sie? Sie will da« gesamiute Israel, dal zerstr.rit ist unter allen Beller» der Erde, auch durch ein äußrlicheä Band wieder verknüps.-n j» einen» b i!ig n Brud rbnnd^. — Tie Erin >» er u n g an unsere Bäler ki»">ef.-n und an dag heilige Land, aus dem sie geweilt, da? sie bebaut batten im S.biveiüe ihre.'Angesichtch auf dem sie gekänpst und für das sie' gUtteu. von dem sie zw,»reut, wurden in alle Welt. Dag hilige G fühl der B ater l an volle de kusirsr an,- cm den Boden,^auf dem »vir geboren und >vs uns-re Däi'r ruhen, den »vir bebau',» » ad vordem wir ärndt'n. — Mit unser»» i'ichiiü isg-eirMitlürger» und Baterlandegenrsi n in den Ländern, in die un5 die Bori hunz gewiesen, tre. en wir di: Segnungen des Frieden, »vie die.siämpse um die edelslenE) lter deo L ben'; geineinsain ban'n wir mit ibnen^n dem Tempel der Bildung, Fr.id it r»rd Brud rlieb'. Sie sind nnsere Brüder in Gott. Ihr .Heil ist da, unsre. Ihr Unglück berührt anb u:»'. „Der Cvlc’.ico an den Einig-einzi>,en Go t schließ! j-de A.» schli.-siung aus; i» ien» liegt dn Bürgfwaik z»»r B freiung ugd Eiui i.uig des Äei.fN'enaesg'lecdls zu einem heiligen Bruderbünde." Aber in unser»» Herten bleibt s:.N die Li r: m de.» CJ: >•?;) » uift.-J 'S an»»:», n »iren G rudenolr»"»der»:, d,n Cölm »: Israels. Wir fühlen mit ihre» Schmerz, wenn sie auch.heule »roch un> ihres G aubenS und »brer Absiain» ung w.si:» zurückaesehk, unterdiÜL, veisolgt und mißbindell »verdcn. Unsere <8 schichte belebet und, rv.ro B »solaur.a um deo G ai.b rio Will:» bede»>:et. Wir suhlen Mitleid mit unsren Brüdern, welchen die Mittet und Gelegenheit fehlen, durch Erböhun-g iürer Bild:»>'g forttnslbrcik.n, frei und glücklich zu »v.wden. Da» i ft d > e 'A»»fgabe der All in-nr e isr. i»ni verseile, d er a l lg e »n^ inen israeliti schen Be re irr» au ng. Sie will die säin m tl: che» Gl> e d er d e o I u d en »hu m-Z verei ni g en, unr dann gemeinsam djk-j.nigen unterstützen und schützen zu können, »velche unterdrückt und verfolgt werden um ihre» Glaub-? »o Willen; sie »vill die Iudenheit innerlich und .äußerlich frei machen und de» Zrrrückgchliebenen>dio Mittel zur Bildung dieten.*^ ' *) €‘>aiut A'«. l : Die Alli anrr will ii b? r r> l i sü r di r Gl e i ch kl?! tu ng n nd d e n m or crl i i ch e n Fortschritt der Juden wirken; sie will denjenigen, welche in ihrer Eigenschaf» als Juden leiden, «iue wirksame Hülfe »»gedeihen lassen. j L _ /