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Der israelitische Lehrer · 1868-04-29 · 19 (29.4.1868) · p. Seite 46

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
8 (1868)
Issue
19 (29.4.1868)
Date
1868-04-29
Page
Seite 46 (sequence 6)
Language
German
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Stanley (irftern Abend, daß soeben eine nachdrückliche Depesche b -üblich derJuökuveiiolgungen nach Rumänien geianrt 2vörben »ei. Tiefe Erklärung tautet,: »Was die Jiid.nver'olgungen (denn so muß man sie nennen) in oeu T on.ausü.rstent hümer» betrifft, kann rch nur versichern. daß sich Niemand mehr aI4 ich dieselben zu Herzen nebni.» kann. Es ist dies eine Lache.- wdcke,die Cbristeir-mebr noch , als die Juden b> trifft. Tenn wenn cur diese das 2»iD fällt, fällt aut jene die Schande zurück. Um gerecht zu sein, darr nicht außer Acht gelasstn werde», daß, io groß auch die Schuld einzelner rumänlsche» Beamten und selbst der dortigen Ne. jernug gewesen sein man, seit:st Karl selbst keinen-Theil a» ihr bat. Die britische Regierung wrrd den -ttzegensiand nicht au,er Augen verli reu, u-rd ersi b ute Nachmittag ist von mir »im neue Depesche mit sta-.kn Borst-Uangen abgesaiidt worden. Frankreich'L! »erreich und noch an »ere curorä.sche Rr.l ernngen ivick.n rin s-lben Existe und die Ll.inünas.'.lrß lttugeir von ganz Europa werde:!. wie ich glaube, itu- .i Zweck nicht mn-hlen." lAUaem-einer,. lange aupg-l! n er B.ifall.) Wien, 26. Abril. In der N. ir. Pr. ist ein Pries o» s Jui sie» H o b - n z o l l e r n, B. lei des Jür- Ücü v. Ruma:»rei!, - n Beit hold Auerbach publie.n. Das ui manch-r Beziehung iulelesian'.e. Lchreiacn, bisien Aechiheil um so weniier;u bezwen^u ist, als die P»»Mt..hu:?. »-he.liegt, daß die Beiörse»lUchii»g mit deiiiP-il:. der Behelligten geichehen sei» dürste, und das die .,R. »'r. Pr." in ihrer letzten Runinier e.nrr ring»'reuk u Ki t,t unterzieht, l»iuter wle folgt: „Per. hrler sir.uiio.' Scho» t.eiign würde ieb Ihre inl-ältichweien Briete brarrnvott.kt haben, wenn ich Nicht, in der Zwischen;»ik ei g,l>»nd'e R»che>che» gepslogeiib.älle, uii» über di: i«hr a!laimir'».i!ven Gerüchte wegen Jube»vt'.'h!gi.ii,. >! in der Hb»::: ü. w. nur l4ewißheir zu v.lsw-. si n^ 'Liese Gewißheit lie ,r nur in vollem Maße j tzi vor. M»in Lohn ist »ies veilitzt über d:e Tba«»»»-^. daß ilnri Wicke Willkürakte iin rni*t.::fi;» nur zu. »muri: l w»rb»u kountei. Er und seiue il! gi.iliiig l.ngukii a»t d»is Pestiminleste, d»:ß irgendwo ein >o, schändlich.r. Miizbrauch der-Aiinsgewait gc.:.-u-dle Jude,. vsrgkw.:!r.rli.:be. und sie in re» dir Eiilslet-un-g und. Berbreitung solcher gehässigen, aller Eioilis. tion'Hohn sprechenden Ausstreuungen aus außeihalb Runiänieiis tuhreiide,' s, hr seinds l:g>', mit peisir.r ÄesirnichkeU gepfl-gte Julriguen zurück. Da :•? c.'»1;.r-söj in der' Möglichk.ii liegen könnt--, daß lei »o: n Bk .ßeege'.n von ü»iergcgrs:i»teu Or ganen ple.tzge.giinen hgh.ii/ io har sich m in Sohn eiil'chchsie,,, eventuelle Bollonininisie an Ort und Siellc peitörlich zu ugter uchcii liird die viell-icht ir gend e-.ii.ni Parlei-Jm.er sie diensioaren Lchuldigen mit rücksichislosisier Lt.lengr behandeln zu lasie». Durch diesen Äcl ioentisicirt er sich mit den Anschauutzgen der Humanität und zeigt öffentlich, daß er die Ziiedertrach:, wo sie sich auch finden möge, enlschiedeii zu bekämpfen uns auszurolleii bestilbt ist. Seine Gjeisteslind Herzensbildung, sowie sein ganzer Erziehun.islauf sind mir Bürge dafür. An Riliiiänien därf üb rhuipt jetzt noch nicht der Maßsinb europäischer Euilur gelegt werde». Alle Bestandtheile der dchtig-n Bevölkerung, inclusive der Juden, b> finden sich heute noch iu einer Bers-isiuiig, die durch jene der Kiäuziäuder naturgemäß bedingi rst. Es in einersechs der d'.j.s j/.in van etwas srnch.i, sicbenbürgichhen Elenwut,'» scheidende Karp.nijeiiw.ill — aude repsci'.s ist es der unvermeidlich-Eaul'ct mit lief geiunkeueii russische.l uu-d ni, tischen Znstäudeu, was einer iie.ch ilii-ereu Begriff»n kräftig, üioralsichou Ausraffua,, hiudernd im W ge steht. Ei > Meiischenlebe» «N'd nicht ausreichen, die B.fferuiig zu ermöglichen; ater es kann doch ineiileiu Lohne bcschiede» bleiben, den K.-iiu a einer boffniin isv-llereu(intwicklung nicht ir. ind gebii bin ur sein. (Tie Joris;uug spricht von der östl'rr. Pgiilik und ter^?r fr. P:., was für uns keineJoteresi/ha'. Wir geben nur noch den Schluß diese». iiiteitssaiileii Lchreibens ): »Nachschrift. A propos »gaeu« freie Presse" fällt mir c'o u noch bei: Hnl J.-in.'.noi im Wint-r 1866 d»" önerreich 'eben Regieruiig einen Bonvulf aus der »xi eisive». gewaltthätige» Jud. nveifalgillig i» Böhmen <g» unchl ’< Rle:u>»n»d. — Böohl aber waren dieie wilde i Exc.sie ei» Maßst ib für den Bildun»Lstniidpii»lt de: cz.chis.heu Bevölk iiiug.. Es ör.iuj le zieurllch lange, bin die Regierung dieser Ällsfchre'ittingen Herr wurde. Und Bi'hni.il ist doch ein andeis woliiisch orpiiiisirl»g. Land, als die Moldau ist. 'Jinr überall gleirhes Maß und ich g> be m> l.i zni! io. e»!!!! Jassy, 18. April. D»r „R. fr. Pr." wird von hirr geschrieben: T»is „Pays Ronm»nn" stellie di»ser Tage eine R'eihe von Act -nstücken zusammeii, welche im veisiosienen Jahre aus Äiil»lß der t>) .laczer Aff.iire uiid rer damaligen Judeiiveriolguiigen in der Moldau veiöffenckicht worden sind und aus denen hervorgeht, dajt Bratiano nid t nur der Mi.schuldi.ge der saiialischtii Banke >st, welche Heuer wieder das im vori en Jal>re unterbrochene schmachvolle Tleiden von "Neuem begailneil hat, sondern d ß dieser elireuweithe Herr, der dem Auslände gegenüb.r sich slfts als der chauptkan pe der liberalen und hnmanitsiren Bestrebungen i»!>eir Fürstenthümern g rirt, der lmoralirche U: Heber des von den Einunddre.ßig eiiigel'ra^ileii Judeiigesetz.-s ist. Ehe Bratiano an die Regierung kam, gab es, wie llainürstenthümern öffentlichen Meidas „Pays" versici erl, in den Do keine „Jnden-'rage"; die Träger deis uuiia maßt -n das Uebelwolle», das ^ier und da unter den niederen Clasicit der Bevöikerüng den jüdischen

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