Der israelitische Lehrer
- Journal
- Der israelitische Lehrer
- Volume
- 5 (1865)
- Issue
- 2 (12.1.1865)
- Date
- 1865-01-12
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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1er Verein utr Uiilerftiitzmig hilfsbedürftiger isnujl. Lehrer Lehrer-Wittwen juiö-lUaifcu ,; an 4 i ' al'fe Ij o d) I) e r () i fl e « 3 $ r u e f i l e n. iii%i>tioii*11c a» Pie i'erehviiü)cn Herren Vorsteher. Rabbiner und Lehrer v er iseäei. OkiLriiiät'h Ät'ütür/iiäüüü. v ':2 d'Jsn* TiJ’-sr .Vitin'liuu, vlwühier iiuch alo danicheijigt MiifoA Diumtifiiiiiet ixneni' die von Erfolg gekrönten Bestrebungen, zuin Bene» hilfsbedürftiger in*. Lehrer, teures ihSittroen und ,iü u i j e h einen Benin ine Leben zu rufen, — in welchen auch Rabbiner, als Kroger des höchsten Lehramtes, sowie liimtoren einlreten tonnen, werden Ihnen nicht nnbetan»st geblieben sein, und legen mir, zu lfähem- Kenntnißnahme, ein Eremplar des betr. Statuts hiermit ergebenst bei. Der Verein ist gegründet; — die Bliithe lind Erhaltung desselben aber hängt knm großenTheile von dem Interesse ab, welches die Vertreter der Religionsgemeinden und deren hochherzige Mitglieder an demselben zu nehmen geneigt sind. Wir halten weder ftir »othig, Ew. Wohlgilboren die Dringlichkeit eines solchen Vereins zu erkläre,». noch Sie zur Förderung besonders zu rrmunlern. ' Sie werden dessen fühlbare Rotbwendigkeit bereits selbst erkannt haben. Bestünde aber auch für Sie zunächst kein derartiges B^dstrsniß, sonder,» übten Sie nur einen Akt der Wohlthätigleit, durch die Theilnahme, welche Sie uu'erem Werke widmen — Wohlthätigkeit ist noch immer/Gottlob dem jüdischen Denken und Leben nicht so fremd geworden, daß' es großer Anstrfuguugen und vieler Worte bedürfen, sollte, zn derselben anzuregen. Für die genannten Schul- und Synagogen Beamten aber in ihrer oft io diückendeniLagc und namentlich auch für de»»» Wlttweu und Waisen zu sorge»»-, ist.nicht blos eine Pflicht der Huinanität. Ei liegt Dies vielmehr im Interesse unserer Schulen und Synagogen, die wir zu erhalten inchen wollen, sucy-'n müssen. -Lias Sie daher' im Interesse des Vereins thun werden, das thuu Sie zugleich in dem der Gesiufiintheil Israels. Sie weiden das Verdienst haben, eine freudigere Thätigkeit jener Männer in ihrem Amte zu veranlassen und mitbewirken, daß wieder zuwenden. Was"einzelnen Gemeinden und selbst Provinzen bisher zu erreichen schmor wurde, wird durch die Ver ■ einigung derselben nunmehr leicht werden. Von Op fordert w«d, ist gewiß für pie Kräfte jeder, auch der falls würde Das, was zu leisten. >7»,-* der schwachen Kra er» und Bürden soll hier nicht tleinsten Gemeinde, nicht Bürde » des Lehrers »»ehr als doppelt schiber werden. — Wer weiß nicht, tie Rede sein. Denn was ge und Opfer zu nennen. . Jeden