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Der israelitische Lehrer · 1861-11-15 · 14 (15.11.1861) · p. [Seite]

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Journal
Der israelitische Lehrer
Volume
1 (1861)
Issue
14 (15.11.1861)
Date
1861-11-15
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Jährlich 24 Rummera, am 1. und IS. jeden Monats. Preis 42 kr oder l2S-r. halbjährig. Der V Bntftgtn zu & U\ oder 1>/, Sgr.die^elilzette. Bestellungen nehmen alle Buchhandlungen und Postämter an. Israelitische Eehr>?r. Ein Organ für die Schule, die Familie und das Gemeindelebe l des Judenthums. Herausgegeben von vr. Emanuel Hecht, I. Klingenstein und'A^^reu. N°. 14. ' Darmstadt, den 15. November 1861. An die israelitischen Lehrer und Schulfreunde! Mit dem ersten Januar beginnt ein neues Abbonnement des „israelitischen Lehrers." Die Tendenz dieses Blattes ist bekannt. Die israelitische Lehrerwelt, soweit die deutsche Zunge klingt, vereinigen, ihre Interessen vertreten, energisch und einmüthig allüberall an ihrer Besserstellung arbeiten, das ist unsere Aufgabe und soll es bleiben. Nur einem Blatte, das von Lehrern ausgeht, die ein warmes Herz haben für ihre Berufsgenosfen, und ihre Lage und Bedürfniste aus eigener Erfahrung kennen, wird dies möglich sein. Die gleichen Interessen, die im Ganzen ähnlichen Verhältniste werden den Austausch der Erfahrungen, die Veröffentlichung deS Errungenen nutzbar macken für Alle, und eine gemeinsame Strömung zur Um- und Bessergestaltung Hervorrufen. Ein dauernder Umschwung "in den äußeren Verhältnissen der Lehrer kann jedoch nur dann sicher erwartet werden, wenn wir unserer hohen Aufgabe bewußt, treu und tüchtig wirken als Lehrer des Volkes. Israels Zukunft hängt fast nur von seinen Lehrern ab. Darum wird unsre weitere Fürsorge sein, anzudeuten, was die israelitische Volks- und Religionsschule zu leisten hat, wie sie ihre erhabene Aufgabe erfüllen kann und muß. Unsere Aufgabe wird und muß sein, uns über Mittel und Wege zum erhabenen Ziele zu belehren, zur.Betretung neuer Bahnen zu ermuntern. — Wir müssen eine Methodik für die israelitischen Religionsunterrichtsgegenstände schaffen. — Wir werde» durch die treue Erfüllung unseres SonderberufeS nicht entfremdet werden dem großen Ganzen , dem wir als Menschen, als Bürger des deutschen Vaterlandes, als Volkslehrer angehören. Gegen solche Verirrung stützt uns daS Bewußtsein, daß wir nur mit den Ideen, die die Heroen des Geistes, die großen Pädagogen unseres deutschen Vaterlandes erkannt und qelS wirken für | ak?e Zeiten, erreichen, müssen nicht nur in - der Hebung der Schule sich mit uns zu gleichem ans Licht gefördert haben, fe$ ensreich wirken ' können als deuNsche Lehrer y schützt unS erner! das Bewußtsein von dem erhabenen Berufe deS J waeliten; denn nicht auSschließend und verfinsternd, son! ern einigend und erleuchtend soll der Geist und die Ähre IS Um jedoch unsere ^ielc zu alle Lehrer, sonderu Alle, die daS Heil des Volkes erkennen. Ziele vereinigen. Roch einmal {efft tiefe Mahnung an Alle! Nicht ein Einziger darf zurückl leiben, wo es das eigene und das allgemeine Internst gilt. Pie Zahl unserer Mitarbeiter aus den verschied nsten Theilen Deutschlands hat sich bereits zu unserer Freude bedeutend erweitert, und bald hoffen wir jn den Stand gesetzt zu sein, mit tüchtigen Männern aus allen Provinze» ii»d Gegenden unseres großen Vaterlandes in Verbindung zu tret :n, und so durch Mittheilungen und Correspondenze» über die Schulverhältnisse aller Orten das gemeinsame Interesse zu heben. Ein kurzer Ueberblick der bedeutsamen Erreignisse in> jüdischen Leben überhaupt wird nicht fehlen, um unser? ugenmerk auf den Fortschritt in allen Verhältnissen und Le »enSrichtungen unserer ReligionSgenosienschaft zu lenken, ind zugleich alle Leser, auch Nicht-Lehrer zu befriedigen. DaS Interesse für unser Blatt wird sich so immer mehr heben. Dafür bürgt unS insbesondere der erfreuliche Vorgang, daß die bestehenden Lehrervereine und Lebrerversammlungen unser Blatt alS itändkgeS Organ für die betreffenden Veröffentlichungen Schnl- und Lchrerzeitung als alleinige israelitische aberkannten, und dadurch den Mitgliedern die Anschaffung diSselben gleichsam zur Nothwendigkeit und zur Pflicht gen acht haben. In dieser Hin-, sicht ist besonders die Versamrilung israelitischer Lehrer in der bahr. Pfalz erfreulich borj eschritten und hat durch die

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