Joseph
- Journal
- Joseph
- Volume
- 1 (1879)
- Issue
- 23 (15.12.1879)
- Date
- 1879-12-15
- Page
- Seite 364 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Thor, der Du «einst, die Linder zu verderben Und bist da« Werkzeug nur. sie zu erhöh'». Denn über ihre Marler wird der Herr Von seinem Volke wenden seinen Zorn. So lang' ein Odem weht, wird er sie »reisen. -Doch Du wirst ewiglich verworfen sein! (Dir Söhne werden abgeführt.) Lea. So laßt die Mutter Ihr? ohn' eine Thräne, Ohn' Einen Lust, eh' noch da« Mutterherz — Wed' mir! Wa« thu' ich? falsche Thränen, fort! Wollt Ihr dem Henker seile Helfer sein? Wenn jept Du weinst, hast Du sie nie geliebt. Zu stählen gilt e« jetzt, nicht zu erweichen! — Geht bin. zu kämpfen/wie eio Löwe kämpft. Geht hin. zu sterben so. wie Lämmer sterben. Hörst Du. mein Lind? Benjamin. Ja. Gotte« Stimme donnert; In Wolken donnert hoch der große Gott. Lea. Er ist Euch nah'; der Herr sieht, wie Ihr leidet, In seine« Athem« Sturm ist er Euch nah'. In seinem Donner redet er zu Euch. Daß über Eurem Haupt er wenden will Den Zorn von seinem Bolk. Er will Euch rächen Und Euch erwecken wieder von dem Tod. Vergeben« birgst Du unter Deinem Lächeln Der Seele Angst, die Deine Blässe plaudert; , Wo willst Du hinflieh'n? wo. Tyrann, wenn er Herniedersährt im Sturm, um Dich »u richten? So wie er Deine Lampen jetzt verlöscht. So wird er Dich verlöschen! — Benjamin. Hörst Du Gotte« Ruf? i Benjamin. Hast keinen Henker, Tyrann. Du «ehr für Benjamin? Antiochu«. , Welch'Weib! Und welch' ein Lind! — Im Schein der letzten Ampel Steht er so wie mein Perseu« vor mir da. Soll « heißen: seine Heere schlug Ein Mann. Ihn selbst ein sterbend Weid nnt ihre« Knabe»? Schenk seine» Schwur ih«. We,b; gehorch' »nd rett' ihn.