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Joseph · 1879-10-15 · 19 (15.10.1879) · p. Seite 305

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Joseph
Volume
1 (1879)
Issue
19 (15.10.1879)
Date
1879-10-15
Page
Seite 305 (sequence 15)
Language
German
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Euch tief, kies unter ihnen, die Euch erziehen, emt«orziehen sollen zur Tugend, zur t^ottähulickkeir. zur We>»deit. Wie mancher von Erich mag die» doch bi»der salich verstau den. haben, wie mancher »nag die Weisheit al« eine Waare ange sehen haben, die man sür >«>eld oder iim einige Muhe erlangen kann', de» Lehrer, de» Weisen aber hat er al» >lramer dieser Waare betrachtet. „Lchet zu ihre» Mafien" und seiet ihnen auch demiildig dankbar, schauet aus zu ihnen al» zu Euren Wohl thatern. Endlich — der dritte Theil de» -atze» heis;t: Trinket ihre Worte mit Turst! Ach wie mancher Lchüler ist der lehren der Weisheit llber drüsstg geworden, wie mancher richtet seine Gedanken weg von» Worte der ernst vorgetragene» i.'ehre und hin zum Häuschen der Welt und Liiineslust. Wir in ein »'erschlossene» besäst kein Wein hineingegossen »«erden kann, so kann in eine» verschlossenen Lin» keine vedre driugen. Man kann leicht da» Auge schliesren, dast man nicht stehet, was man nicht sthe» will; aber da» Lchr last sich schwer dein schalle »«erschlichen: und doch wie rnele Menschen, wie »«iele Schüler »«erschlichen ihr hör»»de» ^hr dem Worte der Weisheit! Wahrlich, war« die» nicht so. dann — za dann gäbe es keinen Lehrer, der sich l«ei seinem ert»abe»en <«le schasl« de» lehren» zu gramen brauchte, dann gäbe e» keinen Schüler, der das Ende de» Unterricht« ersehnte, der da» <>iold der Z.'ehre ungenkdt an stch porl«eistromkn liche. E» nllvt nicht», hin n»d wieder oder gezwungen den Worten der We»»he«t zu lau schen, sondern ewig durstig sei d»e -^eele nach »lmen. betrachte ne nickt al» bittere Arznei, sonder» al» z'al«e der Leele. Trinke »hre Worte mit Durst, aus dost Te,,i «»-eist und Tein t*z< i»üld durch diese "abe gede>l»e und wachse, dann« Tu einst der Magnet »«erdest, der die wahren Weis,» zu «ich bcianziedel. und das» von T>r dereinst L^e>»l»tit unter die Menscht» „»»ströme'

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