Joseph
- Journal
- Joseph
- Volume
- 1 (1879)
- Issue
- 19 (15.10.1879)
- Date
- 1879-10-15
- Page
- Seite 303 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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l —At'l »1^ - Erklärung von EalmudKrUrn.!- Sprüche der Bäter l. 4. „Dein Haus sei ein Bersammlung»ort der Weisen Bedeckt Dich mit dem staube ihrer Füße Und trinke ihre Worte mit Durst." (sin stetiger stuiger Leser der „.Joseph" sandte »in« vor «»Niger Ieit obigen Ber» mit der Bitte, diese stelle naher zu erklären. so leicht verständlich nun da» Wort an sich zu sein scheint, so bewein »»» dies« Bitte doch, daß jener jung« Leier nur so viel davon verstanden hat, daß er es fühlte, es sei ihm da» richtige 2-ersländniß noch nicht geworden. Die» wunden un» aber durch au» njcht, vielmehr freut ea un». eine» sprößling Israel» gesunden zu haben, der nicht «wie die» heutzutage die Jugend im Allgemeinen tlmt), meint. Alle» und Jede» leicht uud mit einem Male anssassen und versteh»» zu können, sonders der in die kr kenntniß der Wei»heit eindringen will, bl» er ihre tiefste lies« ergründet. Kein Wort au» dem Talmud hätte nun unser lieber schaler »lassender wählet« können, al« da» obige, um sem Streben zu kennzeichnen, denn die» Wort handelt nicht nur von der Wei» heil und ihrem Inhalte, sondern von der Art und Werse, w«e s,e zu erlangen sei. Die» wollen wir nun unserem lieben Schüler, denn so nennen wir den strebsamen Irager, erklären. Der erste Theil de» Lahe« heißt: „Dein Hau» sei ein Tiersammlung»orl der Weisen!" Aun wahrlich, da» ist leicht »erirändlich. fragen wir aber, warum soll e» d»e» sein, so werden wobt iebr verschiedene, aber selten richtige Antworten erfolgen. Wird nicht Jeder zuerst aus den «Gedanken kommen, daß e» der khre lmlber qeicheden soll? Die Antwort wäre wabrlich nicht schlecht' Lastet un» aber dre Sache naher betrachte». Also die (ihre »st der tlnmd. d»e man seinem Hauie verschone» soll, und nian zeigt der Welt dadurch. w»e boch nian We,»h<it »chaht. I«, da» »st die allgemeine Ansicht. A,cht al» -surgegcnstand soll der Weis« in uister Hau» aus- I