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Joseph · 1879-07-30 · 14 (30.7.1879) · p. Seite 218

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Journal
Joseph
Volume
1 (1879)
Issue
14 (30.7.1879)
Date
1879-07-30
Page
Seite 218 (sequence 8)
Language
German
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' —81« — dort einkehren sollte; denn er wurde von allen Hau»lenten mit Liede und Wohlwollen empfangen. Ader der gutherzige und i» jeder Hinsicht drave David verdiente auch da» freundliche Snt geqenkommen. , Sine« Tage« fiel dem Pater Walter die gedrückte Stimmung seine« l^afie« aus. Um David« Mißmnth, der. wie Walter vorau»srhte. mit dem traurigen (»beschick seine« ittater« in Zusammen dang stand, zu verscheuchen, lenkt« er da» ly,spräch aus einen lstegenstand. woran sich David sonst gern beteiligte. War Walter die» auch zu anderen Zeiten gelungen, so mußte er sich sagen, daß er dir»mal seinen Zweck nicht erreichte: denn David schied immer an etwa« andere» zu denken, al« an da», was er sprach. Al« eine kleine Pause eintrat; sagte der Wirtd lächelnd: „Lassen wir nur beute da» Pdilosophiren. wir kommen damit heute nicht zu Rande. Sin ander Mal davon!" Dann, mit einem Blick voll inniger Dheilnabme auf David, fuhr er fort: „Ick merke, mein Zunge. Du diit beul von sekr trüber l^emütb»fiimmung. Ist e« etwa ein i^edeimniß. dessen Mitwisser ich nickt sein darf, so bewahre e»; wo nicht, so stelle Dir vor. Du sprichst hier zu einem Freunde, der Dir von Herzen wvhlwill." Die herzlichen Worte de« biederen Manne« verfehlten nicht ihren Eindruck auf David« Gemüth. „Ihr seid so gut, Ihr seid so edel," sprach er bi« zu Dhrü nen gerührt, „wären alle Menschen wie Ihr, mein theurer Wohl tdäter, e« würde auf Erden kein Elend geben. Ich will Such nun erzählen. Mit dem Dage. wo meinen guten Ttater da« Unglück getroffen. beschloß ich in meinem Herzen, Alle« aufzubieten, um Mutter und Geschwister vor dem Slend zu bewahren. Der barmherzige Pater im Himmel, Dank sei ihm. war mit mir. er verlieh mir seinen Beistand, au»zusühren. wa» ich schwacker Knabe unternomme i. S» trieb mich ferner, nach meinem Pater zu sehen, der in jenen schrecklichen Mauern in (yemeinschait mit den elen^ besten Verbrechern weilen muß. Vielleicht, so dachte ich, ist e» mir unter None» Beistand möglich, sein traurige« lUeschick in etwa» zu erleichtern. Lefter« schon Hab« ich versucht, ihn zu sehen.

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