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Joseph · 1879-06-15 · 11 (15.6.1879) · p. Seite 169

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Journal
Joseph
Volume
1 (1879)
Issue
11 (15.6.1879)
Date
1879-06-15
Page
Seite 169 (sequence 7)
Language
German
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—^ 167 — sich bin. Mit furchtbarer Lchwere war ihm der «Kedanke an seine ganze perbreclierische Laust>ah» aus die Leele gefallen und er hatte einen tiefen Schauder gefühlt, al» sich die deut zu vollbringende Lchandth.it in ihrer ganzen Cchnmrze vor feinem geistigen Auge entrollte. Lei» Unheil n»ar «heil» einer heftigen Zorneaauswal lung, tbeil» den giftigen Einflüsterungen Dubai» zuzuschreiden. der E»q»»ro»' nnanziellen Einstuß sich zuzuertheilen gedachte und d»m jeder Redliche ein Dorn im Auge n>ar. De»dalb Hane er in der letzten flacht seinen Linn geändert und war nur noch un schlüssig, weil er Dubai» fürchtete. „Die Zeit vergebt," sagte er. die Augen starr aus die Wanduhr richtend „so i»H» für Du « doi» daüelbe Blut genüge diese Woche vergossen doch wenn Dubai»" — jetzt horte er dessen Tritte; hastig ergriff er die Hl»» gel und übergab d.in eintrelenden Diener mit einigen hastigen Worte» da» Papier, der schleimigst durch e»ne Leitenthür sorteilte. Lchon hatte E»guiro» den Friß auf die schreckliche weiter ge setzt, da horte man Pferdetritte, ein weiße« Tuch flatterte und «stnade. lstnade. scholl e» im jubelnden Volk«hausen. Der Eilbote übergab einen Beseht de» Regenten dem ' obersten Magistrat, der zugegen war. und dieser Verla« denselben. Etzguiro»' Dode»urthe,l war in ewige Verbannung au« Frankreich umgewandel»; nn Drittel feine» Vermögen» sollte dem Ltoate zusallen. der Rest »hm mitiunehmen erlaubt sein.. Zm Triumph ward der tsterrtteie nach Hause geleitet, wo ihn die so plötzlich überraschte Familie mit Entzücken empfing. . * . „Zetzt aber, meine sieben." sprach E»quiro». nachdem der erste Freudensturm sich gelegt und sie allein waren, „jetzt ist mein Entschluß gefaßt. Wir ziehen von der Fremde in di« wahre Hei< matb. wir ziehen in» Land unserer Väter. wir schlagen fortan unierc Zelte in Palästinaaus. Der Herr, der mich wunderbar erdaltrn. will, daß ich in seinem Lande meinen Leid dereinst zur Auhe lege, »ch sdlge seinem Ruf«. Laßt un» die» unglücklich« Land ohne «Kroll verlassen und zum -«rrn beten, daß er e» schütz« und au« dem Elend errette, denn ich fürchte, daß eine blutige Ernte der blutigen Au»saa« folg». Vir aber wollen fern von der Welt in stiller Zurückgezogenheit leben und unfern Brüdern Helsen, wi« wir-konnen; aus. mein Weib, meine Kinder, nach Jerusalem!"

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