Joseph
- Journal
- Joseph
- Volume
- 1 (1879)
- Issue
- 10 (30.5.1879)
- Date
- 1879-05-30
- Page
- Seite 154 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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tagnische Edolleute habe» dm Anstoß gegeben »nd in der Hauptstadt hat ihre heroische Autsordennig in inanckei» edlen Herzei» ' lebendig,n Wiederhall gesunde». Wir »der. die Ilir hier ven'»»> mell seht, zum großen In>eckt in i.'eben und Tod vereinigt, wissen e» wohl, daß t^eldkraste ein nothn>end>ger Hebel unserer Unter nehmungen sind, wir erkannten die Rothwendigkelt, unser Proße» einem Manne anzuvertrauen. der noch mehr durch seinen Eharak ter al» durch seinen Reichlbum eine mächtige Wirksamkeit ausübt. und Ihr seid der Einzige, der uns der thenonenickxnl würdig er schien. Erkennt unsere Meinung von Eurem 2^rdicnne an den, schritte, den wir heute gethan. Obgleich uns Euer Perhältiuß zum Regenten wohl bekannt war. Heiden wir dennoch geglaubt, daß Ihr sür da« Wohl de« Paterlande» einen noch größeren Raum in Eurem Herzen habt, al» sür die Dankbarkeit gegen eine« Mann, der Euch jetzt verächtlich erscheinen muß, wenn er auch einst Euer Wohlthäter war, und zn>ar au» einem »vohlberechneten Interesse. Wir brauchen Erich nicht ,u sagen, welckier ^olni Euer darrt, n>enn Ihr Euch der unsrigen Lache al« einer glücklichen «»schließt, doch auch die Gefahr brauche» w»r Euch nicht zu nennen, in die Ihr Eiich durch den Anschluß an unsere Laiche begebt. Und jetzt entscheidet, wollt Ihr zu »na treten e« wird un» doch be i glücken; wollt Ihr e« nicht, so seid verschwiegen und zieht in Frieden dahin." Esgmro« stand einige Augenblicke nachnnnend da; dann wrack er mit klarer, fetter Stimme: „Wohl bin ich tief ergrinen von der Schmack. die jetzt aus schönen Frankreich lastet; tief suhlt auch mein w.eniüth den Schmerz um dir elende Iri« und nach Kräften habe ich gestrebt, meinen geringen Einstuß aus den Regenten zum Heile des Landes »valten zu lassen, der Herr hat mein Werk nicht mit «Gelingen gekrönt; trauernd Hab« ich mich zurückziehen müssen. Ich bade oft zum Hott« Israel« gebetet, daß er da« Her, de« Reichsverwalter» um wandeln möge, daß er seine Lbren verstopfe gegen die dosen Rathschläg« seiner tückischen i^enonen. Doch nimmer ist in nicine Vruft der Gedanke an solch eine Tdat gerathen. wie Ihr sie im -Sinne habt, denn nicht ist ,« me,ne« Amte«. Richter zu sein in diese« iland«. Richt w»egt di, Dankbarkeit in meinem Herzen so