Joseph
- Journal
- Joseph
- Volume
- 1 (1879)
- Issue
- 10 (30.5.1879)
- Date
- 1879-05-30
- Page
- Seite 151 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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—li» dem hohe» Herrn mehr fügen müsse, »m sich seine l^unft zu bewahren." „Ja. in der Thal, da» hal er gesagt," fiel die Frau ein. „und ick glande. c» sollte ein Wink sein." „Und meine Teborah. meine Dina haben ^hren für solche Winke," ries Eaquiro», indem er sich vom Dwan ausrichtete, „ja, da ist »nein Benjamin ander» geartet, ist » nicht so. mein Lohn?" . , .Hch habe dem Cardinal geantwortet. Du kenntest Deine Pflicht und sie wäre für Dich stet» de« Regenten Wille." „Brav gesprochen, Benjamin. Rein, mein» Lieden, ich werde mich nimmer^ zeigen, daß Ihr ob meiner zu errüthen braucht. Ich werde nicht da» Unglück auf mich laden, wie e» so Biel« thun, die höher stehen, denn ich. Ich werde meine Seele nicht verkaufen für Rang und Würden. - und wozu braucht' ich e»k Ich habe eine Würde und Ihr habt sie, die von keiner andern übertrossen wird — ich bin Jude! Mögen Andere rrröthen, wenn sie diesen Namen hören, ich bin stolz, ihn zu tragen; ich bin stolz, einer von Denen zu sein, die der Herr schon so lange prüft, um sic dereinst zu erkennen al» seine Kinder. E» gikdt keine Macht der Welt, die mir da» <Gefühl auiwiegen kann mit all' ihren Schatze», dass an meinem Hab und i^ut auch nicht der schatten eine» Berdachte» von Unrechtmüßigkeit klebt. So will ich bleiben, so soll der Regent einen treuen Diener an mir finden i will er mich ander», — so bin ich für ihn nicht mehr aus der Welt!" Ein Diener trat m diesem Augenblick in» Zimmer und meldete, e» sei ein Fremder draußen, der den Herrn de« Hause» zu sprechen verlangt und seinen Ramen nicht angeSen wolle, -»qutro« verließ da» Zimmer. Bald trat er wieder ein. „Höchst schlau, ein Ma«kirter »erlangt von mir. dich ich »ich mit ihm in die Rur Bivienne begebe, um dort an einer Wichtige» Berathung lheilzunehmen. dabei hat er mir zugeschmoren. hast mir nicht da« geringste Unangenehm« dorl bevorsteh«." ,.L» wird schon dunkel, lieber Mann, th«' e» lieber nichtl"