Joseph
- Journal
- Joseph
- Volume
- 1 (1879)
- Issue
- 8 (30.4.1879)
- Date
- 1879-04-30
- Page
- Seite 124 (sequence 10)
- Language
- German
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irr wollte de» linnen ^ticlbuben nicht bestrafen lanen. auch keine Bitterkeit uno Autregung am festlichen Tage Hervorrufen und -glaubte mit der falschen Angabe den Borfall am Betten »«ertuichen zu sonnen und feiney Angreifer durch fein Erhallen zu einer besseren Eunichl und emem gemenenen Betragen zu führen." Alle ichiv.eaen und beivunderten die Hochherzigkeit des jungen Liebling», welcher Angriff und <«lroll fo schnell überwunden und verziehen und n»r an die Lchonung ieine» Kindes dachte. Doch gaben ne auch di» und wieder in einzelnen AnSrufen und Worten ihren «Pfühlen lobend und anerkennend Ausdrurk, und »merBarl., anfangs etwa» verlege» über die unverdiente Belobigung feines Benehmen» in der »«erinemte» edelmüthigen Bergebung. genel i,ch t«ald dab,l. «o aUgeineri» beivundert zu werden. Er mochte jetzt auch ieine i.'»ge und leinen i^lrug so vor Allen nicht tingestehen und «ich kerabwürdigen. d,e Lenre» gelauscht zu habe». Er ine,nle. der Bube sei jetzt doch aus den Auge», dem geschieht ja nichts: er könne e» »cd schon gefallen lanen. io ala Angreifer und innthwilliger Nauibold verkannt und veriirtheilt zu »«erden; es kennt ihn ja Niemand und Niemand wird ihn wohl auch wieder erkennen. Und er nadi» stillschweigend und sogar m,t einer gewissen Befriedigung da» Eob und die Anerkennung ch>». die ihm gespendet wurden, und freute sich >m Innern, das; seu, wilder streich noch so gut abge lausei» in und »ut io grofrer Ekre für ihn endete, freilich ilmt' ,» ihm di» und wieder in der L/ele wehe, io hinterlistzg Nubnl einzuernlen und ie»»e» Eltern et»«a» zu verhennlichen: es n«ar idm im Augenblicke nul'egrtislrch. wie er heute Morgen, ans den ver wenlicheii t^edanke» kommen konnte, ierne gute» Eltern und lieben irervandien zu täuichkn und zu bintergehen. aber er lauschte und beruhigte sich mit dem Bonatz. zur .-jeit Alles den deinen reu mUthig zu geittlie» und u», Berztihnng zu bitten; nur letzt mochte er d>e Schandenicht, «zuagc». vor de» viele» tränen al» Betrüger und vligner gebraiidmarkl zu sein. Er nahm darin» die Huld» gunaen >n Worte» und Blicken n»«j ^tolz an und blieb der Held de» rage», ul«er den viel gedacht und »n einzelnen <Nrnpz«eii ruh inend viel gesprochen wurde Wohl war b«» dem ganzen' Bonall. wie er letzt von der ig< jellfchaft auigesafit wurde. Biele» noch unerklärt geblieben; zunächst.