Herzl-Bund-Blätter
- Journal
- Herzl-Bund-Blätter
- Volume
- 1915
- Issue
- 29/30 (Juni/Juli 1915)
- Date
- 1915-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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242 erfolgreich zu leisten. Für uns M. l er gibt es also nur eins und zwar: einzig und allein im Rahmen des H.-B. bundesbrüderlich stärkste zion. Arbeit zu leisten, in jeder Beziehung dem Zionismus innerhalb des H. B. treu zu dienen. Ferner müssen die einzelnen Bbr. sich noch stärker aneinanderketten, sie müssen zusammen stark werden, bis sie die Kraft haben, gleich einem Magnet weitere Kreise gebildeter, junger Kaufleute anzuziehen, sich mit ihnen zu einem mächtigen Ganzen zu vereinigen. Dann wird unsere Aufgabe erfüllt sein und wir werden einen starken, angesehenen H B. haben. Um die anderen 3 Glieder der neu zu erstarkenden Gesamtorganisation brauchen wir uns dann nicht zu sorgen, sie werden — von gleichem Geiste beseelt — ihrer ihnen zufallenden Aufgabe gerecht werden und wir H.-C.'er werden stolz sein können, daß neben den Akademikern auch der Kaufmann, der im gewissen Sinne nüchterner denkende Mensch, sich für den Zionismus einsetzt. — Daher sollten wir täglich des H.-B.-Fonds gedenken, je mehr wir ihm geben, desto mehr wird er uns sein, die Gelder können ebenso ausgleichend wie fördernd wirken. Gewiß, I. Roth, wir wollen uns nur auf eine Sache werfen, fangen wir beim Ersten, naheliegendsten an. alles andere wird dann von selbst kommen. Machen wir uns zunächst mal selbst stark und beginnen wir jetzt schon mit der Anlage eines starken Fonds; allerdings darf nicht mit 5U Ptg.-Stücken gesammelt werden. Wir müssen mindestens Mk. loOO — bis zu dem Tage haben, an dem unsere Friedensarbeit einsetzen wird. Als erste Rate werden Ihnen .Mk. 20.— von mir zugehen. Georg Levy, Berlin, schreibt: Zu dem Artikel von Walther Roth in der letzten Nummer der H -B. Blätter habe ich folgendes zu bemerken: .Ich stehe durchaus auf dem Standpunkt der maßgebenden H.-Cer. daß es jetzt nur unsere Aufgabe ist, den M C und H.-B. zu kräftigen: wir haben schon damit ein ziemlich großes Arbeitsgebiet, /umal unsere tüchtigsten Leute im Felde stehen, deren Arbeitskraft uns hier sehr fehlt und natürlich bei praktischer und rationeller Außenarbeit noch mehr fehlen würde. Was wir jedoch schon jetzt tun können und vielleicht auch tun müssen, ist die Vorbereitung aut. unsere künftige Arbeit. Bei Betrachtung dieser müssen wir uns vor Augen halten, daß für uns in der Hauptsache nur solche Arbeit in Frage kommt.