Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
- Volume
- 11 (1935)
- Issue
- 14/15 (29.7.1935)
- Date
- 1935-07-29
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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Nr. 14/15 Sette 5 i . Gemeindeblatl der Israelitischen Religion-gemeinde Dresden Güte, schöne Schuhe jefit noth bidßige'i int daismi-Schduss-VeAkauffki'ltaista&t l Vereinsnachrichten I. L. s. D. Lar Kochba, Dresden Am 30. Iuni -1933 sank in Leipzig das Mitteldeuischr Bezirkssporssest statt und konnten wir dabei einige sehr schöne Erfolge erzielen. Am Sonntag den 4. August 1933 treten auf unserem Platz, Radrennbahn Leick von Lar Kochba, Halle folgende Mannschaften zwecks Austragung der Lundenspiele gegen uns an: I. Knaben Fußball I. Herren Fußball « Oie Spiele beginnen pünktlich um 7» 4 Uhr nachmittags und bitten wir, recht zahlreich dazu zu erscheinen.! „ Sportverein Schild Am 18. August, nachmittags von 3-6 Uhr, begehen wir auf unserem Platz Liebsiädter Straße 17 unser diesjähriges Sportfest, bei welchem die leichtathletischen Meisterschaften unseres Sportbundes ausgetragen werden. Eine besondere Lote erhält die Veranstaltung durch den Äesuch und eine Ansprache des Leiters der Berliner Sportjugend des Schild, Paul ssogi Meyer. Wir laben alle Interestenten des Sportes hierzu herzlichst ein. Palästina-Amt, Berlin, Zweigstelle vresdtn Oie Sprechstunden finden jetzt jeden Montag von 17 - 18 7* und Donnerstag von 18 - 19 Uhr statt. Der Verein polnischer Staatsbürger jüdischen Glaubens zu Dresden, e. D. gibt bekannt, daß die vorläufige Geschäftsstelle stch im Speisehause Herrmann, Ehristianstraße 32,l, befindet. Sprechstunden am Montag bis Donnerstag von 19 - 20 Uhr. Neuerscheinungen , Jüdische Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik. Oie Zeitschrist »Iüdische Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik", die nunmehr bei der Leichsvertretung der deustchen Juden erscheint, bringt in ihrer Mai/Iuni-Lummer wiederum eine Leihe wichtiger Aufsätze. Oer einleitende Artikel von Or. Paul Eppstein »Sozialarbeit und innerjüdische Politik" stellt brennende Tagesfragen grundsätzlich zur Diskussion. 5t Or. Arthur Prinz bn'ngt in seinem Aufsatz »Oer Stand der Auswanderungsfrage" wichtiges Maten'al über die Wanderung der deustchen Iuden und die Lage in den Auswanderungslänbern. Or. Walter preuß zeigt in seinem Austatz »Oie Sozialwohlfahrt als neues Problem des palästinaaufbaus" insbesondere den Einfluß der deustchen Alijah auf die Entwicklung der jüdischen Gemeinschafi in Palästina. ' Oer Aussatz von Or. Ludwig Bahner »Vereinheitlichung des Haushaltswesens als Voraussetzung des innerjüdischen Finanzausgleichs" bringt u. ä. Vorschläge zur Reform der Haushaltsführung der Gemeinden. Or. 3. L. Auerbach behandelt in seinem Aussatz »Rechtsgrundlagen und Umfang der Arbeitsvermittlung durch Träger der fielen Wohlfahrtspflege" die Stellung der jüdischen Arbeitsnachweise. Oer Aufsatz über »Oie jüdische Landbevölkerung in Heffen-Laffau stellt einen Äeitrag zur Frage der Äevölkerungsbewegung dar. Oie Zeitschrift wird - wie üblich - durch eine spezialisierte Umschau und eine Bücherichau ergänzt. Oie »Jüdische Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik" ist zum Preise von LM 6.— jährlich (im Gemeinschastsbezuge mit den »Informationsblättern" zum Preise von LM 8.— im Iahr) von der Zentralwohlfahrtsstelle der -deutschen Iuden, Äerlin-Eharlottenburg, Kantstraße 138, zu beziehen. Über das Erstarken der jüdisch-wissenschaftlichen Arbeit in Deutschland gibt der neueste Bericht der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Iudentums, erstattet auf ihrer Hauptversammlung am 12. Iuni, sehr beachtenswerte Auskunst. Oie Gesellschaft, leider die einzige, die ihre Arbeiten auch in den letzten Iahren sortsehen konnte, hatte in den Iahren 1931 und 1932 einen Rückgang ihrer Mitgliederzahl zu beklagen. Seitdem ist die Zahl ihrer Mitglieder, sowohl in Oeustchland wie im Auslande, in ständiger Zunahme begriffen. Oie Zunahme hat im Laufe des Iahres 1933 durchaus angehalten. Dies Ergebnis ist gewiß im wesentlichen auf die starke Rückwendung zum Iudentum zurückzuführen, die allenthalbendas Bedürfnis nach Belehrung über jüdische Dinge auch in fernerstehenden Kreisen geweckt hat. Zu erheblichem Teil aber erklärt sich die Zunahme durch die Leistungen der Gesellschaft: die Herausgabe zweier wertvoller Veröffentlichungen (Germania Iudaica; Lewkowih, Das Iudentum und die Bankhaus öebr.Äncholö VrrsSeaVerttn Dresdner waNendausftraße 18-22 Berliner <aue: Berlin TD o Bebrrnltrate 62-83 ffeflenlofe Beratung in allen Hypotheken u. <8nm(|l(i<ttangelegcntclten