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Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden · 1935-05-15 · 10 (15.5.1935) · p. [Seite]

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Religionsgemeinde Dresden
Volume
11 (1935)
Issue
10 (15.5.1935)
Date
1935-05-15
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 ®emet«beMatt der Israelitische, Religio,»,emetud« Dre»de, Nr. >0 Personalien Trauung: 21. Mai 1935: Fräulein Hannah Lsiith Ikenberg, Walderseeplatz 1, mit Herrn Fred Estreicher, Mallotstraße 22. Geburt: 3. Mai 1933: Michael Karl Liebermann, Sohn des Herrn Or. Liebermann u. dessen Ehefrau 3tufl? geh.Heymann, Krenkelstr.9. Geburtstage: 19.Mai 1935: Frau Vertha Meyer, Lennöfir. 2. 96.Geburtstag. 24. Mai 1935: Frau Äertha Lewy, Münchner Straße 10. 85. Geburtstag. 31. Mai 1935: Frau Leonore Heller, Wiener Straße 62. 60. Geburtstag. l. Funi 1935: FrauVosaprausnih, Eliasfir. 24. 80. Geburtstag. Silberne Hochzeit: Am 10. Mai 1935 konnte unser Vorstandsmitglied, Herr Direktor Erich Schapira mit seiner Gattin, Frau Toni geb. Hoffmann, das Fest der Silbernen Hochzeit begehen. Wir gratulieren herzlichst. Mitteilungen des Jüdischen Schulvereins Dresden t. V. Sprechstunden des Schulleiters, Hern» vir. Schäler (im Amtszimmer) Montag: n-13 Uhr Dienstag: 15-12 Uhr Donnerstag: 15-12 Uhr Freitag: 8- 9 Uhr des Schularztes, Herrn vr. Fuhrmann am l. und 3. Freitag (eben Monats von 9-10 Uhr (im Lehrerzimmer). Es wird gebeten, die Sprechzeiten genau zu beachten! Es wird ferner gebeten, sich in Schulangelegenheiten direkt an die Schule zu wenden und nicht die Vermittlung des Gemeindeamtes in Anspruch zu nehmen! vle Schulleitung (Schäler). Oeffeatticher Dank Am 2. Mal 1935 ist uns eine Spende von Ungenannt in Höh« von IM 50.- zugegangen. Wir danken dem fteundlichen Spender verbindlichst. Wohlsahrtastelle der Israelitischen Veligionagemeinde zu Dresden. Brücken schlagen zu den Ausgewanderten! Es sind im Laufe der letzten zwei Jahre manche wertvolle und treue Mitglieder unserer Gemeinde aus dieser geschieden. Sie versuchen, zum Teil im Auslande, sich neue Existenzen zu gründen. Viele dieser Menschen voller religiöser Innigkeit und Wärme haben die Losung von ihrer bisherigen Gemeinde sehr schwer innerlich empfunden. Hier liegt eine Ehrenpflicht vor. menschliche Beziehungen aufrecht zu erhalten. Das beste Mittel dazu ist. durch regelmäßige Briefe über das Leben in der Gemeinde mit diesen früheren Gemeindemitgliedem in Verbindung zu bleiben. Eine Brücke geschlagen kann zweifellos aych werden, durch die Übersendung des Gemeindeblattes. Die Empfänger werden darin ein Zeichen treuen Zusammenhaltes erblicken. Daß diese Anhänglichkeit auch der Gemeinde einmal wieder zugute kommen kann, ist ein Gesichtspunkt, der vielleicht ausgesprochen werden darf, der aber nicht der Grund unserer Fürsorge für die Mitglieder. die uns verlassen haben, sein soll. Die Gemeinde übersendet bereits seit längerer Zeit an diejenigen Personen, die selbst oder deren Angehörige den Wunsch geäußert haben, das Gemeindeblatt. Sie bittet alle Mitglieder, ihr die Adresse der sonst noch in Frage kommenden Personen mitzuteilen. fr 5” fr LEEBfiE ifc flltM t/L An», 1 ^1« t!N' ' 4 3- £ Ein Jahr ist vergangen, seit der ..Zentralausschuß der deutschen Juden für Hilfe und Aufbau" und die „Zenfralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden" gemeinsam mit den jüdischen Gemeinden Deutschlands Die blaue Beitragskarfe für „Hilfe und Aufbau“ eingeführt haben. Tausende von freiwilligen Helfern haben in aufopfernder Weise mitgearbeitet,- und es so ermöglicht, daß jeder Pfennig ungeschmälert seiner Bestimmung zugeführt werden konnte. Allen denen, die durch Spenden oder Mitarbeit ihre Verbundenheit mit unserem Werk bekundet haben, gilt der Dank des deutschen Judentums. — Ungeheuer groß sind die Aufgaben, die dem deutschen Judentum gestellt werden Menschen aller Altersklassen, aller Berufsgruppen und aller sozialen Schichten muß geholten werden. Der jüdische KaufmanA, der mit Anstrengung aller Kräfte um seine Existenz ringt, muß Hilfe durch Rat und Kredit erhalten. Die Wanderung nach Palästina und den anderen Ländern muß allen denen ermöglicht werden, die sich draußen ein neues Leben aufbauen wollen. Die Berufsumschichtung muß erhalten bleiben und weiter geführt werden. Die Zukunft unserer Jugend hängt von ihrer gediegenen Ausbildung ab. fr 3»« fr fr 2” fr fr frl n LLMJH

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